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31. Mai 2006

Medienlog Berliner Zeitung, update
Abgelegt unter: Medien | admin um 11:03
  • Neues Deutschland (01.06.2006): “Bäumchen wechsle dich - RBB, SPD und die Heuschrecken: Personal und Politik”
  • taz (01.06.2006): “Depenbrock spricht - Neuer Chefredakteur der ‘Berliner Zeitung’ kritisiert eigene Verlagsspitze und droht mit Kooperation”
  • Tagesspiegel (31.05.2006): “Die ‘Berliner Zeitung’ am Tag danach”
  • Spiegel Online (31.05.2006): “Ich möchte den Spirit begreifen” (Interview)
  • Die Welt (31.05.2006): “Mit mir braucht man kein Redaktionsstatut”
  • taz (31.05.2006): “‘Ich kann das’”
  • taz (31.05.2006): “Chefredakteur als Gegner der Redaktion”
  • taz (31.05.2006): “Geschäfts-Redakteur zum Ausputzen”
  • Frankfurter Rundschau (31.05.2006): “Der Affront - Proteste bei der “Berliner Zeitung” gegen neuen Chefredakteur”
  • Frankfurter Rundschau (31.05.2006): “Rote Linie” (Kommentar)
  • Berliner Zeitung (31.05.2006): “Berliner Zeitung setzt Statut-Verhandlungen fort”
  • Spiegel Online (30.05.2006): “Reise nach Marzahn”
  • NZZ online: “‘Berliner Zeitung’ als Notausgabe erschienen”
  • Märkische Allgemeine (31.05.2006): “Proteststurm flaut wieder ab - Redaktion der ‘Berliner Zeitung’ offen für Kooperation mit neuem Chefredakteur”
  • linkszeitung.de (30.05.2006): “Jochimsen und Bisky zur Notausgabe der ‘Berliner Zeitung’: ‘Die erste Freiheit der Presse besteht darin, kein Gewerbe zu sein’”
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29. Mai 2006

Medienlog: Berliner Zeitung
Abgelegt unter: Medien | admin um 22:59
  • Berliner Zeitung (30.05.2006): “Liebe Leserin, lieber Leser, die ‘Berliner Zeitung’ erscheint heute in besonderer Form. Damit bringen wir, die Redaktion, unsere Sorge über die Zukunft Ihrer und unserer Zeitung zum Ausdruck.”
  • newsroom.de (29.05.2006): “Josef Depenbrock wird neuer Chefredakteur der “Berliner Zeitung”"
  • newsroom.de (29.05.2006): “Betriebsrat der “Berliner Zeitung” gegen neuen Chefredakteur”
  • Werben & Verkaufen (29.05.2006): “Neuer Chefredakteur Depenbrock stößt bei ‘Berliner Zeitung’ auf Widerstand”
  • Netzeitung (30.05.2006): “‘Berliner Zeitung’ aus Protest ohne Frühausgabe”
  • Tagesschau (29.05.2006): “Berliner Zeitung” erscheint ohne redaktionellen Text”
  • taz (30.05.2006): “Meuterei am Alex”
  • taz (30.05.2006): “Berliner Zeitung mit Notausgabe”
  • Welt (30.05.2006): “Aufstand gegen neuen Chef bei der “Berliner Zeitung”
  • FTD (30.05.2006): “Eklat erschüttert Berliner Verlag”
  • Tagesspiegel (30.05.2006): “Vor vollendeten Tatsachen - Josef Depenbrock ist Chef der ‘Berliner Zeitung’ Redaktion reagiert mit einer Erklärung auf Seite 1″
  • Spiegel Online (29.05.2006): “”Berliner Zeitung” erscheint nur als Notausgabe”
  • berlinonline.de (29.05.2006): “‘berliner Zeitung’ ohne redaktionellen Text - Protest gegen Einsetzung von neuem Chefredakteur”
  • spiggel.de (29.05.2006): “Klassenkampf beim Berliner Verlag”
  • FAZ: (30.05.2006): “‘Berliner Zeitung’ mit neuem Chef”
  • Süddeutsche (30.05.2006): “‘Berliner Zeitung’ in Aufruhr - Der ungeliebte Mister Cash”
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28. Mai 2006

“Die WM kommt, ich gehe”
Abgelegt unter: Veranstaltungen und Termine | admin um 12:51

HeimspielPressemitteilung:
Neue Gesellschaft für Bildende Kunst
Oranienstraße 25, 10999 Berlin
presse@ngbk.de

3. Juni - 9. Juli 2006
Eröffnung: 2. Juni, 19 Uhr
Heimspiel
Standort - Sport – Spektakel

“Zur Pressevorbesichtigung am Freitag, 2. Juni um 11 Uhr laden wir Sie herzlich ein.”

“Während die österreichische KünstlerInnengruppe monochrom beispielsweise in einem Nachbau des Cafe King den Zusammenhängen von Betrug und “business as usual”, von Korruption und Kommerzialisierung nachspürt, entwerfen die Künstler von city.crime.control. eine neue Standortkampage für WM-Verliererstädte wie Bremen und übertragen ihre Dauersendung aus dem leeren Weserstadion. Nachdem selbst der Flitzer, wie eine Installation von hybrid video tracks zeigt, von den Guerilla-Marketing-Abteilungen entdeckt wurde und seinen subversive Unschuld eingebüßt hat, können wir nur noch dem Künstler Fefzcak alles Gute für seine fünf-wöchige Performance unter dem Titel “Die WM kommt, ich gehe” wünschen.” [mehr...]

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26. Mai 2006

Bericht über BND-Aktionen
Abgelegt unter: Medien | admin um 23:06

RedaktionDeutscher Bundestag, 26.05.2006: “Parlamentarisches Kontrollgremium veröffentlicht Bericht über BND-Aktivitäten”

“Das Parlamentarische Kontrollgremium hat den Bericht des Sachverständigen Professor Schäfer zur Beschattung von Journalisten durch den BND veröffentlicht. Zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte von Betroffenen hatte das Gremium entschieden, dass diesen vorab Gehör gewährt wird.”

Der schönste Satz im Bericht: “Eine schriftliche Anordnung für das systematische Einsammeln des Altpapiers existierte nicht.”

(By the way, zur Überschrift: “Aktivität” kennt keinen Plural, weil das Wort schon die Summe mehrere Taten bezeichnet.)

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25. Mai 2006

Die Redaktion grüßt ihre Leserinnen und Leser!
Abgelegt unter: Magazin: Berliner Journalisten | admin um 23:19

Redaktion

V.l.n.r.: Betty Lammel (Herausgeberin), Bettina Iduna Kieke (Redaktionsleiterin, Weiterbildung), Jagna Witkowski (Fotografin), Burkhard Schröder (Chefredakteur), Nadine Pfister (Layout), Oliver Reblin (Layout), Bernd Lammel (Bildredaktion)

Das neue Heft mit dem Schwerpunkt “Sportjournalismus” erscheint am 06.06.2006!

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23. Mai 2006

06. Juni: Leser-Workshop “Zeitungslayout und Infografik für Journalisten”
Abgelegt unter: Veranstaltungen und Termine | admin um 09:31

TBerjour

Journalisten und Redakteure sind bei vielen Zeitungen und Magazinen inzwischen nicht nur für die Texte, sondern auch für das Seitenlayout zuständig. Prägnante Grafiken und gut platzierte Fotos tragen zur Attraktivität eines Blattes bei - ganz gleich, ob es sich um eine journalistische oder Unternehmenspublikation handelt. In Redaktionen wird es immer wichtiger, Layoutelemente richtig anzuwenden sowie Infografiken und Bilder pointiert einzusetzen. Journalisten, die keine grafische Ausbildung haben, sind hier gefordert.

Das Seminar gibt einen Überblick über Zeitungs- und Magazingestaltung. Die Teilnehmer lernen die wichtigsten Layoutregeln kennen und ein Thema visuell aufzubereiten. Gern können eigene Arbeitsbeispiele und Projekte vorgestellt und diskutiert werden. Dozent des Workshops ist Diplom-Designer Markus Kluger. Kluger war Redakteur im Ressort Grafik der Berliner Zeitung und arbeitet jetzt als freier Layouter und Infografiker in den Redaktionen Berliner Zeitung, Die Zeit Geschichte, Berliner Journalisten sowie für wissenschaftliche und Sachbuchverlage.

Das Seminar findet statt in Kooperation mit der Berliner Technischen Kunsthochschule/Hochschule für grafische Gestaltung BTK (FH).

Termin: 06.06. 2006, von 10.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Berliner Technische Kunsthochschule
Hochschule für Gestaltung (FH)
Bernburger Str. 24-25 (Nähe Potsdamer Platz)
10963 Berlin

Preis: 95,00 Euro
Sonderkonditionen für freie Journalisten und Angehörige journalistischer Berufsverbände bitte per E-Mail oder Fax erfragen. Gern vermitteln wir Teilnehmern eine preiswerte Hotelunterkunft.

Anmeldung:
service@berliner-journalisten.com oder Fax: 030 28 50 43 34
www.berliner-journalisten.com

Rückfragen bitte an: Berliner Journalisten, Bettina Schellong-Lammel, 0173 20 74 600, presse@lammel.com

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21. Mai 2006

“Lumpenpack”
Abgelegt unter: Allgemein | admin um 23:03

Tagesschau

Die Tagesschau berichtet (21.05.200): “Bei einer Podiumsdiskussion auf der Jahrestagung der Journalistenvereinigung “Netzwerk Recherche” in Hamburg ist es zu einem heftigen Schlagabtausch zwischen Hans Leyendecker und Erich Schmidt-Eenboom gekommen. Die SZ-Journalistin Annette Ramelsberger hatte in einem am Freitag unter der Überschrift “Maus spielt Katze” erschienenen Artikel Schmidt-Eenboom als “Spitzel” des BND bezeichnet und unter anderem behauptet, dieser habe sich von 2002 an häufig mit einem Kontaktmann des Nachrichtendienstes getroffen und diesem “wichtige und hilfreiche Informationen” geliefert. In dem Artikel wird aus dem noch nicht veröffentlichten Bericht des BND-Sonderermittlers und ehemaligen Bundesrichters Gerhard Schäfer für den Deutschen Bundestag zitiert, in dem es angeblich heißt, Schmidt-Eenboom sei sich der ‘Tragweite seines Tuns’ bewusst gewesen.

Leyendecker bekräftigte beim ‘Netzwerk Recherche’ die Vorwürfe seiner SZ-Kollegin. Er erklärte allerdings zum Vorwurf, der BND-Kritiker sei in Wirklichkeit ein BND-Spitzel gewesen: ‘Die Bezeichnung Spitzel des BND für Herrn Schmidt-Eenboom ist grundfalsch. Richtig ist die Bezeichnung Komplize.’ (…)

Schmidt-Eenboom warf der nicht anwesenden Ramelsberger vor, sie habe journalistische Sorgfaltsregeln missachtet und ihn nicht kontaktiert und ihm somit keine Gelegenheit zu einer Stellungnahme vor der Veröffentlichung des Artikels gegeben. (…)

Leyendecker nahm seine Kollegin in Schutz und erklärte, er schätze sie als ‘herausragend’ und lasse nicht zu, dass Schmidt-Eenboom so über sie rede. Auf Nachfrage von tagesschau.de räumte er allerdings ein, dass er nicht wisse, ob Ramelsberger Schmidt-Eenboom vor der Veröffentlichung des Artikels kontaktiert habe.” [mehr...]

Weitere Artikel zum Thema:
taz (20.05.2006): “BND-Kritiker Schmidt-Eenboom - ein Spitzel?”
taz (20.05.2006): “Komplex faktenmäßig nicht im Griff”
Heise Newsticker (20.05.2006): “Netzwerk Recherche e.V. berät über ‘Man in the Middle’”
Tagesspiegel (20.05.2006): “Verwahrloster Journalismus?”

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15. Mai 2006

BND-Affäre (Auswahl)
Abgelegt unter: Medien | admin um 03:17

SurveillanceFinancial Times Deutschland: “Kanzleramtschef entwirft neue BND-Vorschrifen (15.05)

Welt: “Ex-BND-Präsident in Spitzelaffäre belastet - Frühere Geheimdienst-Spitze soll 1996 Beschattung von Journalisten angeordnet haben”

Netzeitung: “Kanzleramtschef will BND-Vorschriften ändern”

FAZ: “BND-Affäre -’Geiger war verantwortlich’”

Welt: “Spitzelaffäre war offenbar Chefsache beim BND” (14,05.)

Frankfurter Rundschau: “Spitzel-Affäre weitet sich aus - In der BND-Affäre um die jahrelange Bespitzelung von Journalisten schieben sich hochrangige frühere Verantwortliche jetzt gegenseitig die Schuld zu.”

taz: “Wer ließ bespitzeln? Streit über Geheimdienstüberwachung von Journalisten: CDU-Politiker Schmidbauer schiebt Ex-BND-Chef Schuld zu” (15.05.)

Berliner Zeitung: “Feindberührung mit Freundlichkeiten. Der Bundesnachrichtendienst hat kritische Journalisten überwacht. Er konnte dabei auf willige Helfer unter den Medienkollegen zählen, die sich ihre Spitzeldienste gut bezahlen ließen.”

Berliner Zeitung: “Politiker greifen BND an
Alle Fraktionen fordern vollständige Aufklärung der Bespitzelung von Journalisten / Auch Berliner Zeitung von Ausforschung betroffen” (15.05.) (weitere Artikel)

Tagesschau: “Regierung droht BND mit Konsequenzen” (13.05.) (weitere Artikel)

Süddeutsche: “BND-Spitzeleien - Der Kursverfall der Pressefreiheit” (14.05.)

Netzeitung: “Zypries für mediale Selbstkritik in BND-Affäre”

Welt am Sonntag: “Kontrolle ist besser
Der Bundesnachrichtendienst (BND) soll deutlich mehr Journalisten bespitzelt haben als bislang bekannt. Das geht aus einem Bericht für das Geheimdienstkontrollgremium des Bundestages (PKG) hervor, der nun an die Öffentlichkeit gelangte.” (14.05.)

Frankfurter Rundschau: “Neue Spitzel-Vorwürfe gegen BND - Journalisten ausspioniert?” (13.05.)

Welt: “BND soll Journalisten bezahlt haben” (13.05.)

Welt: “BND bespitzelte Journalisten in großem Stil”

Die Zeit: “BND bespitzelte Journalisten - Der Bundesnachrichtendienst soll Journalisten beschattet und auch gezielt auf Kollegen angesetzt haben”

Tagesspiegel: “Vorwürfe gegen BND lösen Proteststurm aus” (12.05.)

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13. Mai 2006

Radioszene
Abgelegt unter: Medien | admin um 14:05

Screenshot Gerade entdeckt: Radioszene - das “Insidermagazin für Radiomacher”. Laut Telepolis “die wichtigste Internetplattform für Hörfunker im deutschsprachigen Raum. Ulrich Köring betreibt den virtuellen Treffpunkt von seinem Laptop aus, egal wo sich der agile Radiomacher gerade aufhält.”

Die Mediadaten: “Mit 116.202 Visits und 244.107 Pageimpressions (Auswertung 04/2006) ist die RADIOSZENE eine seit Oktober 1997 etablierte Webseite mit vielen Themen, die Radiomacher interessieren: Radiomeldungen und -features, der größte Stellenanzeigenmarkt für Radiojobs, Sendermitschnitte, Eventfotos, Radiolinks und der beliebte Gerüchteticker.”

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Henri-Nannen-Preis
Abgelegt unter: Medien | admin um 13:02

ScreenshotHenri-Nannen-Preis 2006:

  • Beste Reportage (Egon Erwin Kisch-Preis): Bartholomäus Grill - “Ich will nur fröhliche Musik” (Die Zeit, 08.12.2005)
  • Beste investigative Leistung: Kayhan Özgenc - VW-Affäre (Focus vom 27.06. bis 07.11.2005, 8 Artikel)
  • Besonders verständliche und anschauliche Berichterstattung: Andreas Albes und Claus Lutterbeck - “Der Geisterflug der Olympia” (Stern vom 29.12.2005)
  • Herausragendes Beispiel unterhaltsamer, humorvoller Berichterstattung: Kurt Kister - “Kolumne: Unsere Besten” (SZ Magazin 2005)
  • Beste fotografische Autorenleistung: Jim Gehrz - “Die Soldatin Jessica Clements” (View vom 01.10.2005)
  • Lebenswerk: Joachim Fest
  • Pressefreiheit: Hrant Dink (vgl. Screenshot)

Spiegel online berichtet, ist aber nicht in der Lage, einen Link zur die Website des Preises zu setzen. Vielleicht war das zu schwierig zu finden - wir helfen gern.

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12. Mai 2006

“Das ist noch gravierender als Schleichwerbung”
Abgelegt unter: Medien | admin um 20:23

ScreenshotJunge Welt, 13.05.2006:
“Das ist noch gravierender als Schleichwerbung” - ARD-Anstalten senden PR-Filme. Selbst die Mediengewerkschaften DJV und dju sehen darin kein Problem mehr. Ein Gespräch mit Thomas Leif

“(…) Es gibt bei denjenigen, die diese Form der medialen Beeinflussung wählen, die Tendenz, überhaupt keinen Unterschied mehr zwischen kommerziell gekaufter Information und journalistischer Recherche zu machen. Das Unrechtsbewußtsein ist bei Anbietern – PR-Abteilungen und sogenannte Kommunikationszentralen – und bei den Nehmern viel zu gering ausgeprägt. Aufgrund der Veränderungen der Medienlandschaft und der starken Kommerzialisierung denken offenbar viele, es gelte das Toyota-Prinzip: ‘Nichts ist unmöglich.’

Hat das damit zu tun, daß in den Studiengängen, aber auch bei Journalistenverbänden die Trennung zwischen Journalismus und Public Relations (PR) aufgehoben wurde?

Das ist sicher eine der Wurzeln des Übels. Fachhochschulen wie die in Gelsenkirchen rühmen sich sogar, Journalismus und PR in der Ausbildung verschmolzen zu haben. Bei klassischen Journalistenschulen ist das ähnlich. 30 Prozent der Mitglieder des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) sind nach Aussagen eines Vorstandsmitglieds PR-Mitarbeiter. Und dieser Verband fördert die Vermischung von Journalismus und PR, indem er keine Trennungslinie zieht. Auch bei der Deutschen Journalisten Union (dju), die Mitglied in ver.di ist, ist man blind für die Bedrohung des Journalismus durch die PR-Industrie. Das Netzwerk Recherche hat in seinem Medien-Kodex formuliert: ‘Journalisten machen keine PR’ und wurde dafür von diesen Verbänden massiv angefeindet. Selbst die Medieninformationen des Evangelischen Pressedienstes oder Fachmagazine wie V.i.S.d.P. und die DJV-Zeitschrift Journalist kritisieren das vom Netzwerk Recherche empfohlene Trennungsgebot von Journalismus und PR und äußern sich grenzenlos naiv und tolerant zum heiklen Thema PR und Journalismus.” (…) [mehr...]

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10. Mai 2006

Presseausweis-Oligopol fällt
Abgelegt unter: Allgemein, Medien | admin um 10:30

PresseausweisePressemeldung des DFJV (Deutscher Fachjournalisten-Verband e.V.):
(Berlin (ots) - Die Innenministerkonferenz hat auf ihrer Sitzung vom 3. bis 5. Mai 2006 beschlossen, dass der Kreis der Verbände, die bundeseinheitliche Presseausweise ausstellen dürfen, ausgeweitet wird.

In der Vergangenheit verwiesen der Deutsche Journalisten-Verband, die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union in der verdi (dju), der Verband der Zeitschriftenverleger (VDZ) und der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) darauf, dass nur sie einen von der Innenministerkonferenz “amtlich” bzw. “behördlich anerkannten” Presseausweis ausstellen dürften. [...]

“Die Innenministerkonferenz hat ihren Arbeitskreis I nun beauftragt, mit uns und den anderen Verbänden Verhandlungen aufzunehmen, um zur Herbstsitzung der Innenminister eine neue einheitliche Regelung verabschieden zu können.” [mehr...]

Vgl. “Sammlung der zur Veröffentlichung freigegebenen Beschlüsse der 180. Sitzung der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder” (05.05.2006)

Vgl. auch Begehrtes Stück Plastik” (05.04.2006)

biz.yahoo.com: “Deutsche Journalisten-Union befürchtet Entwertung des Presseausweises” (10.05.2006)
Deutsches Verbändeforum: “Medienverbände kritisieren Innenministerkonferenz” (11.05.2006)
journalismus.com: “Presseausweis-Monopol fällt” (11.05.2006)
Berliner Zeitung: “Noch mehr Presseausweise” (11.05.2006)

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9. Mai 2006

Was sagt der Deutsche Journalistenverband zur Schleichwerbung in Printmedien?
Abgelegt unter: Medien | admin um 17:52

ScreenshotMedienwatch” kritisiert den Deutschen Journalistenverband und Chefredakteurin Ulrike Kaiser heftig wegen gekaufter Redaktion im Gewerkschaftsorgan “Journalist“.

“Die Bausparkasse Schwäbisch Hall AG hat sich in einer 16-seitigen “Verlagsbeilage”, die laut Impressum vom Medienfachverlag Rommerskirchen herausgegeben wird, die der Zeitschrift “Journalist” Mai 2006 beiliegt, selbst günstig werblich beschrieben.”

Die Chefredakteurin des Gewerkschaftsorgans, Ulrike Kaiser, hatte erst kürzlich eine tragende Rolle bei der Aufdeckung des Schleichwerbeskandals einiger elektronischer Medien gespielt und wurde dafür sogar ausgezeichnet. [mehr...]

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8. Mai 2006

Sportjournalismus: Korruptionsfall Emig
Abgelegt unter: Medien | admin um 13:21

Screenshot

  • Linksammlung: alle Medienberichte zum Thema
  • Die Welt (06.05.06): “Wächterpreis dokumentiert den Korruptionsfall Emig”

    “(…) Emig wurde erst im vergangenen Jahr nach staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen suspendiert und - wie sein MDR-Kollege Wilfried Mohren - vorübergehend in Untersuchungshaft genommen. Der Rechtsstreit um seine Kündigung dauert bis heute an. Für die Enthüllungen in dem Fall hatte Frank Thonicke von der HNA [Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen] in diesem Jahr die renommierte Auszeichnung erhalten. (…)”

  • Wächterpreis (Dokumentationszentrum Couragierte Recherchen und Reportagen)

    “(…) In der Doktorarbeit “Barrieren eines investigativen Sportjournalismus” von Dr. Jürgen Emig, Ex-Sportchef des Hessischen Rundfunks (hr), finden sich auf S. 43 die folgenden Sätze: “Die Ware Sport wirft also hohen Profit ab. Die Abhängigkeiten zwischen Sport und Geld als Synonym für Medien, Markt und Werbung sind vielfältig und oft nur schwer durchschaubar. Dies alles kann nur über eine simple marktwirtschaftliche Erkenntnis funktionieren. Das Geschäft wird erst dann profitabel, wenn die (oft vom Verbraucher gar nicht als solche erkannte, weil geschickt verpackte) Ware auch verkauft wird, gleich über welchen Umweg auch immer. (…) “

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5. Mai 2006

Religiöse Gefühle und Freiheit der Medien
Abgelegt unter: Veranstaltungen und Termine | admin um 18:55

Religiöse Gefühle und Freiheit der Medien

Die Deutsche Gesellschaft e.V. Berlin als Träger der Europa Information Potsdam lädt am Mittwoch, 10. Mai 2006, ab 17.30 Uhr, zur Podiumsdiskussion “Religiöse Gefühle und Freiheit der Medien” ins Stadthaus ein.

Die Referenten sind:

Podiumsdiskussion am 10. Mai, 17:30 Uhr
Europa Information Potsdam
Stadthaus Potsdam
Friedrich-Ebert Str. 79-81
14469 Potsdam

[Einladung im pdf-Format]

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Aktuelles Heft Nr. 4-2010
Titelthema:
Mobilität

Titelfoto: Denis Balibouse/ Solar Impulse, Alex Häsler
Fotomontage: Lammel/Reblin







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