28. Februar 2007
SecondLife
Das virtuelle Büro von Berliner Journalisten in SecondLife ist umgezogen zur Position slurl.com/secondlife/Arnaud/98/73/23 (auf der anderen Seite des Platzes am Brandenburger Tor).


Das virtuelle Büro von Berliner Journalisten in SecondLife ist umgezogen zur Position slurl.com/secondlife/Arnaud/98/73/23 (auf der anderen Seite des Platzes am Brandenburger Tor).

- Pressemeldung des Bundesverfassungsgerichts (27.02.2007): “Durchsuchung und Beschlagnahme bei CICERO verletzen Pressefreiheit” [Entscheidung im Wortlaut]
“Die Anordnung der Durchsuchung der Redaktionsräume von CICERO und die Beschlagnahme der dort aufgefundenen Beweismittel stellen einen verfassungsrechtlich nicht gerechtfertigten Eingriff in die Pressefreiheit des Beschwerdeführers dar. Die Gerichte haben dem verfassungsrechtlich gebotenen Informantenschutz nicht hinreichend Rechnung getragen. Die bloße Veröffentlichung eines Dienstgeheimnisses in der Presse durch einen Journalisten reicht nicht aus, um einen zu einer Durchsuchung und Beschlagnahme ermächtigenden Verdacht der Beihilfe des Journalisten zum Geheimnisverrat zu begründen. Erforderlich sind vielmehr spezifische tatsächliche Anhaltspunkte für das Vorliegen einer von einem Geheimnisträger bezweckten Veröffentlichung des Geheimnisses und damit einer beihilfefähigen Haupttat. Solche Anhaltspunkte lagen im Fall der Durchsuchung der Redaktionsräume des Politmagazins CICERO nicht vor.” (…)
- Süddeutsche (27.02.2007): “Durchsuchung bei “Cicero” war verfassungswidrig”
- Süddeutsche (27.02.2007): “Restaurierung eines Grundrechts”
(…) “Die Strafverfahren wurden vor allem deswegen eingeleitet, um Redaktions- und Privaträume von Journalisten durchsuchen und Materialien beschlagnahmen zu können – der Staat wollte herausfinden, wer die Presse informiert hat. Das Bundesverfassungsgericht hat das nun erkannt und verboten: Diese Durchsuchungen haben nämlich einschüchternde Wirkung auf Journalisten wie Informanten, sie zerstören die Vertraulichkeit zwischen Medien und ihren Informationsquellen.” (…)
- Süddeutsche (27.02.2007): “Reaktionen - Grundsatzurteil für die Pressefreiheit in Deutschland”
- Spiegel online (27.02.2007): “Verfassungsgericht stärkt Pressefreiheit”
- Spiegel online (27.02.l2007): “Chronik einer Affäre”
- Netzeitung (27.02.2007): “Razzia beim Magazin ‘Cicero’ war illegal”
- Die Zeit (127.02.2007): “Karlsruhe stärkt Pressefreiheit”
- Die Welt (27.02.2007): “Verfassungsgericht schützt Presse vor Polizei-Razzien” - Telepolis (27.02.2007): “Ein Sieg für Cicero, ein Sieg für die Pressefreiheit!?”

Einladung zum 1. virtuellen Treffen von Journalistinnen und Journalisten
in SecondLife.
Zeit: Freitag, 23.2.2007, 19.30 Uhr MEZ
Position: http://slurl.com/secondlife/Armaud/23/112/23/ - oder suche nach “Berlin Island”
Wir treffen uns vor dem Redaktionsbüro von “Berliner Journalisten” an der Ecke des Platzes in Sichtweite des Brandenburger Tores. “Getränke”
werden gestellt.
BurkS

Endlagerung
- taz (20.02.2007): “Gafrons strahlender Müll” - “Georg Gafron, gescheiterter Radio-Rechtsausleger, gescheiterter Boulevardchefredakteur, kümmert sich jetzt um die Zukunft der deutschen Atomkraftwerke.”
Berlinale- Frankfurter Rundschau (20.20.2007): “Einfalt statt Vielfalt - Die Berlinale im Fernsehen: Vor lauter Klatsch und Tratsch kaum noch Kino” (empfhelenswerter und kritischer Artikel von Rainer Braun)
SecondLife
- Editor & Publisher: “‘Virtual’ Journalism in an Online ‘Second Life’ - “Reuters and CNET both have ‘bureaus’ in the virtual Internet world - staffed with real people who report on events within and relating to the “metaverse.” Here’s a look at how media and journalistic principles are evolving in Second Life.”
SecondLife
- News and jobs for journalists (20.02.2007): “Online Journalism News: ‘At first it seemed like career suicide’ - Adam Reuters”

Das Medienmagazin Berliner Journalisten hat ein virtuelles Büro in SecondLifeeröffnet. Geplant ist, das Magazin auch virtuell anzubieten. Das Büro liegt in “Berlin Island” direkt am Pariser Platz am Brandenburger Tor und wird in Kürze erweitert und mit verschiedenen Funktionen ausgestattet. [Position: http://slurl.com/secondlife/Armaud/23/112/23/]

Streit um Senait Menari:
- ZAPP: “Fragwürdiger Medienstar - Wie Senait Mehari als Kindersoldatin Furore macht”
- Netzeitung (16.02.2007): “Auch wer für die Menschlichkeit eintritt, muss sich hinterfragen lassen. Das erfährt gerade Senait Mehari, die Autorin und Sängerin, die 2002/03 als von der ‘taz’ geförderte Teilnehmerin der deutschen Schlager-Grand-Prix-Vorentscheidung bekannt wurde. Am Mittwoch bezeichnete die NDR-Sendung Zapp, das einzige Medienmagazin im Fernsehen, sie als ‘fragwürdigen Medienstar’. Die Vorwürfe werden nun viel diskutiert.”
- FAZ (…) “Überhaupt, so der Tenor, hätten beim Befreiungskrieg keine Kindersoldaten gekämpft. Berichte von Amnesty International oder Experten besagen allerdings das Gegenteil. ‘Es hat auf beiden Seiten Guillerakrieger im Kindesalter gegeben, die an der Front gekämpft haben’, sagt Konrad Melchers, Chefredakteur der Zeitschrift Eins Entwicklungspolitik, der seit Jahren über das Land schreibt. Zynisch erschien der ‘Zapp’-Beitrag, mit dem Versuch, Senait Meharis Glaubwürdigkeit mit dem Hinweis zu erschüttern, dass sie nicht an der Front kämpfen musste und auch niemanden getötet habe. Dabei sind als Kindersoldaten laut Definition der Vereinten Nationen und den “Cape-Town Principles” von 1997 nicht nur solche Minderjährige zu verstehen, die mit der Waffe kämpfen. Als Kindersoldaten gelten vielmehr auch solche Kinder, die wie Senait Mehari als Boten und Späher eingesetzt wurden und die man auf den Umgang mit der Waffe vorbereitete.
- Süddeutsche (16.02.2007): “Kind des Krieges. Senait Mehari hat einen Bestseller über ihre Erlebnisse als Kindersoldatin geschrieben – offenbar stimmt die Story nicht.”
- Netzeitung (15.02.3007): “Hilfswerke verteidigen Sängerin Senait Mehari” - “Das NDR-Medienmagazin Zapp hatte am Mittwochabend unter Berufung auf Zeitzeugen berichtet, dass wesentliche Teile der Biografie Meharis falsch seien. (…) Nach Ansicht der Hilfswerke bestehen ‘keine grundsätzlichen Zweifel’ am Wahrheitsgehalt der Biografie.”

Aus dem Newsletter von Netzwerk Recherche:
- Studie ueber das “Web 2.0″
In Zusammenarbeit mit der Medienforschung des Südwestrundfunks hat das Markt- und Medienforschungsinstitutes result eine Grundlagenstudie [Kurzfassung]vorgestellt. Autoren sind Thilo Trump (result), Dr. Walter Klingler und Maria Gerhards (SWR). Interviewpartner waren Markus Beckedahl (Netzpolitik.org), Claudia Brözel (Verband Internet Reisevertrieb, Tourpedo.de), Sascha Lobo (Riesenmaschine.de, Zentrale Intelligenz Agentur), Matthias Schlecker (Hauptstadtblog.de), Juergen Siebert (Fontblog.de, Fontshop), Christoph Schultheis (Bildblog.de), Peter Turi (Turi-2.de), Larissa Vassilian (Schlaflosinmuenchen.net) und Alexander Wunschel (Pimpmybrain.de, Blick über den Tellerrand).
“Web 2.0″ Begriffsdefinition und eine Analyse der Auswirkungen auf das allgemeine Mediennutzungsverhalten.
[PDF-Datei, 49 S., 1.795 KB]
- Mit den neueren Entwicklungen im Internet beschäftigen sich auch zwei von netzwerk recherche herausgegebene Studien:
1. Julia Boenisch: Meinungsführer oder Populärmedium? Das journalistische Profil von Spiegel Online.
2. Matthias Armborst: Kopfjäger im Internet oder publizistische Avantgarde? Was Journalisten über Weblogs und ihre Macher wissen sollten.
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Berlin (ots) - Gute Layouts gegen Lesemuffel: Studien belegen: Infografiken, Bilder und andere Layoutelemente in ageszeitungen, Magazinen und Unternehmenspublikationen sind weit mehr als nur das Salz in der Suppe. Die Gestaltung von Zeitschriften und Zeitungen bietet Journalisten viele Möglichkeiten, Geschichten anschaulich zu erzählen.
Dipl.-Designer Markus Kluger beleuchtet, was das Layout für das Rezipieren eines journalistischen Beitrags leistet und was Journalisten beachten sollten, wenn “ins Layout” geschrieben wird.
Das Seminar gibt einen Überblick über Zeitungs- und Magazingestaltung. Die Teilnehmer lernen die wichtigsten Layoutregeln. Der Dozent zeigt, wie ein Thema durch den richtigen Einsatz von Layoutelementen und Infografik optimal visuell aufbereitet werden kann und welche Inhalte sich für Infografiken eignen. Eigene Arbeitsbeispiele und Projekte können vorgestellt und diskutiert werden.
Markus Kluger war Redakteur im Ressort Grafik der “Berliner Zeitung”. Er arbeitet jetzt als freier Layouter und Infografiker in den Redaktionen “Berliner Zeitung”, “Die Zeit Geschichte”, “Berliner Journalisten” sowie für wissenschaftliche und Sachbuchverlage.
Termin: 9. März 2007, 9-17 Uhr
Ort: Berliner Technische Kunsthochschule, Bernburger Straße 24-25 [maps.google.com],
10963 Berlin
Preis: 100 Euro (Rabatt für Mitglieder von Berufsorganisationen)
Anmeldung unter service@berliner-journalisten.com oder Fax 030/28 50 43 34
www.berliner-journalisten.com
Pressekontakt und Rückfragen bitte an:
Berliner Journalisten
Bettina Schellong-Lammel
Telefon: 030 - 28 50 43 33


[Pressemitteilung] “Der zum Holtzbrinck-Verlag gehörende Tagesspiegel bekommt kompetente Verstärkung für seine Onlineplattform. Ab 15. März übernimmt die Berliner Internetikone Dr. Mercedes Bunz die neu geschaffene Position der Chefredakteurin von Tagesspiegel Online. Mit der Gründerin und Herausgeberin der Zeitschrift für elektronische Lebensaspkete, DEBUG, und derzeitigen Chefredakteurin des Hauptstadtmagazins zitty, hält eine Internetvordenkerin
der ersten Stunde Einzug in die Onlineredaktion des Berliner Tagesspiegels.
Die Journalistin und Kulturwissenschaftlerin promovierte über die Geschichte des Internets an der Bauhaus Universität Weimar und schreibt regelmäßig als freie Autorin zu den Themen Kultur, Neue Medien, Kunst und Gesellschaft. Neben der Funktion als Stimme der Internetgemeinde hat sie sich als sensible
Beobachterin der Gesellschaft einen Namen gemacht. Die bekannte Internetspezialistin möchte Tagesspiegel Online durch mehr Diskussionsfreude und Multimedialität bereichern. Unterstützt wird sie dabei von Redaktionsleiter Markus Horeld, der darüber hinaus die Funktion des Textchefs übernehmen wird.”
Pressekontakt:
Dirk Hoenerbach - Leiter Brand & Issue Management
Urban Media GmbH
Potsdamer Straße 87
10785 Berlin
Foto: Claudia Burger
Tel.: 030 - 26 00 96 93
Fax: 030 - 26 00 96 05
dirk.hoenerbach@tagesspiegel.de
Foto: ©Claudia Burger | Berliner Journalisten

Sehr interessanter Vortrag (engl.) über virtuelle Gemeinschaften der Zukunft und die Rolle der Medien. “Andrew McGregor, Regional Director, discusses the founding of Text 100’s office in Second Life at the Amsterdam New Media event, Picnic 06, August 2006.”

- Am 15.02.2007 erscheint die neue Lifestyle-Zeitschrift Monocle.
- Berliner Zeitung (14.02.2007): “Für Überflieger - Morgen erscheint das internationale Magazin Monocle”
- Welt (29.12.2006): Tyler Brûlé ist der Mann, der seinen Markt erfindet”
“Vor zehn Jahren hat der Designer Tyler Brûlé mit der Zeitschrift ‘Wallpaper’ ein neuartiges Lifestyle-Magazin kreiert. Dann wurde es stiller um ihn. Jetzt will Brûlé den Erfolg mit ‘Monocle’ wiederholen.”
- NZZ online (09.02.2007): “Neuer Stoff für desillusionierte Konsumenten - Tyler Brûlé lanciert das Magazin *’Monocle’”
- Süddeutsche (09.02.2007): “Dem Web 2.0 trotzen: Tyler Brûlé gibt ein neues Magazin heraus”
“Produziert wird Monocle in London, weil London - so Brûlé - ‘eine wirklich internationale Stadt ist’. Auch die Zielgruppe, die neue, globale Elite in Wirtschaft, Kultur und Medien ist international…”

taz (15.02.2007): “Schnäppchen Content” - Axel Springer hat neue Honorarbedingungen für freie Mitarbeiter formuliert: Mehrmals nutzen, einmal zahlen”

Initiative Nachrichtenaufklärung: TOP 10 vernachlässigter Themen [Liste 2006]
Fehlende Therapieplätze für Medikamentenabhängige
Über eine Million politische Gefangene in China – unmenschliche Haftbedingungen und Organhandel?
Wenn Insider Alarm schlagen - Whistleblower haben in Deutschland einen schweren Stand
MEADS: Auf welche Berater verließ sich die Bundesregierung?
Agrarsubventionen: EU verhindert rechtzeitige öffentliche Debatte
Öl-Konzern hintertreibt Klimaschutzpolitik

- World Press Photo: “A picture of US photographer Spencer Platt of Getty Images has been selected World Press Photo of the Year 2006. Jury chair Michele McNally of The New York Times says: ‘This photograph makes you look beyond the obvious.’ [mehr...]
- ZDF (09.02.2007) :”Pressefoto 2006: Blick auf Bombentourismus in Beirut”
- GEO.de (o.D.): “Das World Press Photo 2007″
- Welt (o.D.): “Die besten Pressefotos des Jahres 2006″

- Spiegel online (13.02.2007): “Google News verliert Urheberrechtsverfahren”
- eRecht24 (13.02.2007): “Google News verstößt mit Kurzmeldungen gegen Urheberrecht in Belgien”
- Computerwoche (13.02.2007): “Belgische Copiepresse siegt vor Gericht gegen Google”
- Manager Magazin (13.02.2007): “Aus für Google News?”
- Urheberrecht in Belgien - Juristisches Internet-Projekt Saarbrücken, Abteilung Urheberrecht
