24. Mai 2007
Recherchestipendien “Rechtsextremismus”
N-Ost schreibt 20 Recherchestipendien aus: “Rechtsextremismus und Antisemitismus in Mittel-, Ost- und Südosteuropa” (Stichtag: 10. Juni 2007)
Das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung n-ost e.V. schreibt 20 Recherchestipendien zum Thema “Rechtsextremismus und Antisemitismus in Mittel-, Ost- und Südosteuropa” aus. Die Stipendien werden von der Stiftung “Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” gefördert.
Rechtsextreme politische Tendenzen und Gruppierungen, nationalistische Ideologien und totalitäre Tendenzen im Osten Europas haben Aufwind. Über Ursachen und Ursprünge rechtslastiger Diskurse, über landesspezifische Aspekte, kulturelle Hintergründe und Gegeninitiativen wissen wir nur wenig.
Um eine differenzierte Darstellung zu erreichen, fördert n-ost Journalistinnen und Journalisten, die in einem mittel-, südost- und osteuropäischen Land zum Thema recherchieren und einen journalistischen Beitrag (Text und Foto) verfassen wollen. Im Fokus stehen dabei nationalistische, rechtsextreme oder auch fremdenfeindliche Tendenzen. Von besonderem Interesse ist das Engagement einzelner Bürger oder auch Institutionen, die sich solchen Tendenzen couragiert entgegenstellen.
Ein Stipendium wird pauschal mit 600 Euro vergeben. Der n-ost e.V. bietet Unterstützung bei der Recherche und Kontaktvermittlung an. Die besten Beiträge der Stipendiatinnen und Stipendiaten werden dokumentiert. Eine Publikation ausgewählter Beitrage ist gemeinsam mit der Stiftung “Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” angedacht. Daher sind auch aussagekräftige und qualitativ hochwertige Fotografien als Ergänzung der Beiträge erwünscht.
Weitere Informationen zu dem Projekt und der Bewerbung finden Sie unter www.n-ost.de/recherchestipendien.
Matthias Echterhagen, Geschäftsführer
Preisgekrönte Fotografen - Ausstellung und Vernissage

Das Medienmagazin Berliner Journalisten erscheint am 10. Juni 2007 mit der Jubiläumsausgabe Nr. 10 “Fotojournalismus”. Dazu findet eine Fotoausstellung statt. Sie ist unter dem Titel “Preisträger” vom 13. bis zum 29. Juni im Foyer des Presse- und Besucherzentrums (beim Bundespresseamt) zu sehen.
Wir laden Sie ein zu einer Vernissage am 13. Juni 2007, 19.00 Uhr im Presse- und Besucherzentrum, Reichstagufer 14, 10117 Berlin.
Die ausstellenden Fotografen:
G.M.B. Akash World Press Photo
Stefan Enders Fuji-Euro-Press-Award
Harald Hauswald Medienpreis der Deutschen Einheit
Dirk Heckmann BBC Wildlife Photographer of the Year
Wolfgang Kunz World Press Photo
Musa Sadulajew Schweizer Pressefoto Award
Harald Schmitt World Press Photo
Karsten Thielker Pulitzer-Preis
Bitte um unbedingte Rückmeldung unter service@berliner-journalisten.com bis zum 07.06. Für Gäste ist ein gültiger Ausweis oder Presseausweis erforderlich.
23. Mai 2007
[Medienlog] Web 2.0: Strategien – Fehlanzeige
M - Menschen - Machen - Medien (16.05.2007): “Strategien – Fehlanzeige. Medienunternehmen tun sich schwer mit Web 2.0″
(…) “Ohne neue, innovative Angebote können die Verlage nicht überleben – sie müssen sich in den nächsten Jahren quasi neu erfinden. Gleichwohl klammern sich einige an die Hoffnung, ihre traditionelle Funktion ins neue Medienzeitalter retten zu können. Bernd Kundrun, Vorstandsvorsitzender von Gruner + Jahr, fabuliert von einem Web 3.0, in dem das unüberschaubar gewordene Angebot des Web 2.0 durch Gatekeeper wie seinen Verlag stark strukturiert wird.
Bis jetzt allerdings scheinen die etablierten Verlagshäuser viele Entwicklungen verschlafen zu haben. Oft haben sie gar nicht erkannt, mit welch neuen Kanalisierungsmechanismen für Aufmerksamkeit sie es zu tun haben. Ein kleines Indiz: Focus Online etwa führte erst kürzlich die öffentliche Kommentierung von Artikeln ein – beim Online-Magazin Telepolis gehört das bereits seit der Gründung Mitte der 90er Jahre zum Standard.” (…) [mehr…
21. Mai 2007
[Medienlog]
Deutschlandfunk (19.05.2006): “Neuer Nachrichten-Riese”
Der Informationsdienstleister Thomson schluckt die traditionsreiche britische Nachrichtenagentur Reuters. Die Übernahme sei “freundlich” und komme einer Fusion gleich, heißt es aus Unternehmenskreisen. Doch Kritiker fürchten um die redaktionelle Unabhängigkeit. [mehr...]
13. Mai 2007
Berliner Journalisten Nr. 9/1-2007 “Umweltjournalismus” jetzt auch in Second Life
Berliner Journalisten Nr. 9/1-2007 “Umweltjournalismus” ist jetzt auch in Second Life erhältlich - als aufklappbares und tragbares Heft. Berliner Journalisten ist das erste deutsche Printmedium, das die jeweilige Ausgabe auch in Second Life publiziert - in einer gekürzten Version mit 48 Seiten. Die Kurzversion kostet 100 Lindendollar (umgerechnet 36 Cent).
Im Gegensatz zum “Avastar” (Springer), der im pdf-Format im World Wide Web heruntergeladen kann, nutzt Berliner Journalisten konsequent die neuen technischen Möglichkeiten der virtuellen Welt - ein spezielles Format der SL-Firma THiNK SL, das ausschließlich für Second Life, nicht jedoch für das WWW entwickelt wurde.
Die nächste Ausgabe von Berliner Journalisten - Nr. 10/2-2007 erscheint im Juni mit dem Schwerpunkt Fotojournalismus. Auch diese Ausgabe kann schon kurz vor dem Erscheinen der Printversion in Second Life erworben werden. Anzeigenkunden von Berliner Journalisten können gegen Aufpreis ihre Anzeigen auch in der Second Life-Version des Medienmagazins platzieren.
Das virtuelle Büro des unabhängigen Medienmagazins hat jetzt feste Öffnungszeiten in Second Life: Montags und Freitags, jeweils von 10-12 Uhr. Berliner Journalisten finden Sie in Second Life unter der Adresse: http://slurl.com/secondlife/chokki/144/96/60/ - Chefredakteur Burkhard Schröder ist unter seinem Realnamen “Burkhard Schroeder” als Avatar unterwegs.
Screenshots von
Berliner Journalisten Nr. 9/1-2007 “Umweltjournalismus” in Second Life: www.berliner-journalisten.com/sl/