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24. Juli 2007

[Medienlog] Perlentaucher vs. FAZ
Abgelegt unter: Medien | admin um 13:30

Berliner Zeitung (24.07.2007): “Puh, die werden wir nicht los. Perlentaucher und FAZ streiten mit harten juristischen und journalistischen Mitteln.”

(…) “Der Kampf, der seit 2006 zwischen Perlentaucher und FAZ tobt, wird auf einem anderen Feld ausgetragen: Streitobjekt ist die tägliche Bücherschau des Perlentauchers. FAZ und Süddeutsche Zeitung (SZ) verklagten den Perlentaucher, weil er Zusammenfassungen ihrer Rezensionen an die Online-Buchhandlung buecher.de verkauft, weil er also mit ihren Inhalten Geschäfte macht. Außerdem läsen die Leser nur noch die Kernsätze der Rezensionen, statt die Zeitungen zu kaufen.” (…) [mehr...]

21. Juli 2007

[Medienlog] ProSiebenSat.1 Media AG
Abgelegt unter: Medien | admin um 11:23

prosiebensat.1- FAZ.NET (20.07.2007): “ProSiebenSat.1 Media AG / Hauptversammlung”
- FTD.de (20.07.2007): “Götz Mäuser: Der Richard Gere bei Pro Sieben Sat 1″
- FAZ.NET (18.07.2007, Dossier): “Pro Sieben Sat 1 verteidigt Sparpläne”
- FAZ.NET (27.06.2007, Dossier): “Senderfusion kostet Arbeitsplätze”
-
“FAZ.NET (18.07.2007, Dossier): “Durchsuchung bei ProSieben-Tochter”
- FTD.de (17.07.2007): “ProSiebenSat.1 baut 180 Stellen ab”
- Die Zeit (17.07.2007): “Stellenabbau: ProSiebenSat.1 streicht 200 Jobs”
- Media & Marketing 817.07.2007): “Rotstift bei Sat.1″
- sat+kabel (17-07.2007): “ProSiebenSat.1: Aus für Infosendungen bestätigt - 54 Mitarbeiter betroffen”
Focus Online (17.07.2007): “Sat.1 ohne Nachrichten”
- sat+kabel (18.08.2007): “Sat.1-Chef Matthias Alberti verteidigt Streichung der Informationssendungen”
- Handelsblatt Nr. 136 (18.07.07) S.14: “Fünf Fragen an Matthias Alberti: ‘”Ich will das Niveau nicht senken’”
- Handelsblatt 817.07.2007): “Kein Einfluss der Finanzinvestoren bei Sat 1″
- Die Zeit (17.07.2007): “Die ‘Informationsoffensive’ floppte. Nicht Finanzinvestoren sind schuld, dass Sat.1 nun gleich drei Nachrichtensendungen einstellt. Der wahre Grund liegt im Sender selbst.” [Hinweis: Der ZEIT-Artikel vom 17.07.ist mit Abstand der Beste zum Thema.]

4. Juli 2007

An der Ruhr über die Wupper
Abgelegt unter: Allgemein | admin um 10:42

- Pottblog.de (03.07.2007) : OnRuhr wird eingeste…eingefroren”

- taz (03.07.2007): “taz stellt NRW-Teil ein - Die tageszeitung muss ihren Regionalteil in Nordrhein-Westfalen einstellen. “Unser finanzieller Atem hat einfach nicht gereicht”, sagt taz-Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch.”

- Spiegel Online (03.07.2007): “NRW-Regionalausgabe der “taz” wird eingestellt - Morgen wird die letzte Regionalausgabe der “taz” in Nordrhein-Westfalen erscheinen - dann wird sie eingestellt. Auch eine Rettungskampagne konnte nicht mehr helfen.”

- Die Welt (03.07.2007): “‘Taz’ stellt Ausgabe Nordrhein-Westfalen ein”

- BDZV (03.07.2007): “Zeitungen profitieren vom Aufschwung
Drei Prozent mehr Anzeigen im ersten Quartal – aber Umsatzniveau wie 1995 / Zeitungen erreichen 77 Prozent der Bevölkerung
“Die Zeitungsbranche in Deutschland blickt optimistisch in die Zukunft”, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Dietmar Wolff, heute bei der Jahrespressekonferenz in Berlin.”

Autorisierung von Interviews
Abgelegt unter: Magazin: Berliner Journalisten, Medien | admin um 10:32

Berliner Zeitung (04.07.2007) “Politiker wollen unangreifbar sein” - Journalisten und ein Regierungssprecher diskutierten über Sinn und Unsinn von autorisierten Interviews

“Es war ein kleiner Fauxpas: Als Brigitte Zypries vergangene Woche von Kinderreportern der ARD gefragt wurde, welche verschiedenen Internetbrowser sie kenne, konnte die Bundesjustizministerin nur ein “Was sind denn jetzt nochmal Browser?” entgegnen. In einer Zeitung wäre dieser entlarvende Satz vermutlich nie zu lesen gewesen. Schließlich gilt hier die Autorisierung: Vor Abdruck bekommt der Politiker ein Interview vorgelegt, er hat die Möglichkeit, Aussagen zu korrigieren, umzuformulieren oder ganz zu streichen. Bei ausländischen Journalisten sorgt dies immer wieder für Irritationen. Denn in Ländern wie den USA und Großbritannien gilt das gesprochene Wort, auch in Italien, Spanien oder den Niederlanden wird weitestgehend auf Autorisierung verzichtet.” (…) “Die Autorisierung ist heute eine allgemein akzeptierte Spielregel in der Beziehung zwischen Politikern und Journalisten”, sagt die Journalistin Swantje Waterstraat, die gerade eine umfassende Untersuchung zum Thema veröffentlicht hat.” [ Berliner Journalisten Nr.8/4-2006]

Swantje Waterstraat: “Die Autorisierung politischer Presseinterviews” erschienen im VDM Verlag, 49 Euro.

Kommentar: Berliner Journalisten autorisiert keine Interviews.



Aktuelles Heft Nr. 1-2010
Titelthema:
Wissenschaft

Titelfoto: Bernd Lammel







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