16. Januar 2009
Superwahljahr und die Medien: Friedhof der Fehlprognosen
„Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“ (zugeschrieben Karl Valentin, Mark Twain, Winston Churchill u.a.) Dieses Bonmot beschreibt recht gut die Qualität der Meinungsumfragen zu den bevorstehen Wahlen im Superwahljahr 2009. Trotzdem überbieten sich die Medien regelmäßig mit immer neuen Vorhersagen. Eine Handvoll Institute verfolgt handfeste wirtschaftliche Interessen, einige Medien versuchen auch die Umfragen politisch zu interpretieren, um gezielt Ängste zu schüren. Dabei sind die meisten Umfrageergebnisse verglichen mit den endgültigen Wahlergebnissen sehr ungenau. Der Beitrag “Grabmal für die unbekannte Fehlprognose” versucht eine Erklärung, die Seite Wahlrecht.de stellt alle Zahlen zur Verfügung.





