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19. Februar 2009

Finanzkrise: Fordern die Medien von den Politikern Aufklärung?
Abgelegt unter: Medien, Politik, Wirtschaft | Richard Schnabl um 13:50

Wenn man nach der täglichen Medienlese über die Finanz- und Wirtschaftskrise und die täglichen Horrormeldungen nachdenkt, fragt man sich, wer sind eigentlich die Gewinner, wo ist das ganze Geld geblieben und wieso konnte es soweit kommen. Selbst Finanzminister Steinbrück tat Anfang 2008 überrascht und sprach von einem “Spring-ins-Feld-Teufel” der die Menschen überfällt.

Manager wie Ackermann sprachen plötzlich von 25% Kapitalrendite, ohne dass die Medien erfragten, wie denn bitte selbige risikolos erwirtschaftet werden können, und, wenn das private Kapital schon Risiken eingeht, ob das private Kapital dann auch die Haftung dafür übernimmt. Aber statt aufzuklären und zu warnen, beteiligten sich viele Medien am Börsenspiel und empfahlen ihren Lesern riskante Finanzprodukte, nach dem Motto: Nicht nur kann jeder heute Superstar werden, nein, mit den tollen Börsenspielen kommt man auch locker zu Reichtum. Bunte Bilder aus der Karibik wurden gezeigt und jeder, der nur geschickt an der Börse operiere, kann bald so leben wie die Reichen. Ein Volk von Aktionären im Glück.  Aufgeklärt wurde und wird nur selten. Heute ein interessanter Artikel im Südkurier. Titel: Wir werden subtil belogen.

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Titelthema:
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Titelbild: NDR/Pro7, Willi Weber







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