30. März 2009
Der Hang zur Gosse (Nachtrag)
Am 19.3. berichteten wir in unserem Blog ausführlich über den merkwürdigen Umgang des thüringischen Ministerpräsidenten mit den Medien. Am gleichen Tag erschien auch ein Offener Brief der Landespressekonferenz Thüringen an die thüringische Staatskanzlei. Dort heißt es: Man sei „tief verärgert” …
…„wenn im Windschatten dieser Zurückhaltung (der thüringischen Medien R.S.) gezielt Informationen gesetzt werden, ohne dass nachgefragt werden kann, ohne dass sich Thüringer Medien einen eigenen Eindruck verschaffen können. Man wird den Eindruck nicht los, dass objektive Berichterstattung durch gezielte Inszenierung ersetzt werden sollte. So ein Vorgehen untergräbt die Glaubwürdigkeit der Landesregierung und damit die Grundlage unserer Berichterstattung.” Der Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen ist erstaunt, wieso Althaus als Medium Bild wählt; verkaufte Auflage in Thüringen ca. 60000 Exemplare gegen 180000 Exemplare der Thüringer Allgemeine, so Sergej Lochthofen gegenüber Zapp.





