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31. Mai 2009

Lancierte PR: Dafür hat der Staatskonzern Geld
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 12:17

Verrottete Bahnhöfe, Streckenstilllegungen und verringerte Zugfrequenzen im Regionalverkehr, unpünktliche Züge, Schaffner, die Kinder in der Dunkelheit einfach aus dem Zug werfen, Probleme mit den Radsätzen der hochgelobten ICE-Züge - die Liste der Ärgernisse mit der Deutschen Bahn ist lang. Dementsprechend negativ auch das Echo in den Medien und auf den Leserbriefseiten der Zeitungen und Einträgen auf den Blogseiten im Internet. Aber es gab auch Lob für die Bahn. Schade nur, dass diese positiven Meinungen von der Deutschen Bahn bestellt und bezahlt wurden. weiterlesen…

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29. Mai 2009

AFP gegen Copy & Paste
Abgelegt unter: Internet, Medien | Richard Schnabl um 11:43
Die Agentur Agence France Presse (AFP) will verstärkt gegen die ”Copy-Paste”-Mentalität vorgehen. In Deutschland wurde begonnen, über Anwaltskanzleien Seitenbetreiber abzumahnen. Auf die Beschuldigten kommen finanzielle Nachforderungen und Anwaltskosten zu. AFP sieht es nicht ein, dass ihre Meldungen teils wörtlich in kommerziell betriebenen Internetangeboten auftauchen, ohne dass die Betreiber der Seiten den Dienst abonniert haben. Viele Veröffentlichungen gingen über das Zitatrecht hinaus. Die Hamburger Firma Textguard gleicht die Texte von AFP in einem automatischen Verfahren  mit dem Netz ab um so Textdieben auf die Spur zu kommen.  Der Vertriebschef von AFP-Deutschland, Timo Peters, sagte der Frankfurter Rundschau, ’dieser Tage erhalten”Tausende” von ihnen Briefe von Kanzleien, die im Auftrag der Agentur arbeiten’. Matthias Spielkamp geht auf carta.info der Frage nach:  AFP-Abmahnungen: Eine Gefahr für Blogs?
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Abu Ghraip:”Frauen und Kinder vergewaltigt”
Abgelegt unter: Medien, Politik | Richard Schnabl um 11:13

Präsident Obama hat der Veröffentlichung von weiteren Bildern aus dem US-Foltergefängnis Abu Ghraib nicht zugestimmt, weil eigentlich schon alles bekannt sei und das Material geeignet sei, antiamerikanische Stimmungen anzuheizen. Heute nun meldet die Süddeutsche Zeitung unter dem Titel: Vergewaltigt in Abu Ghraib, “die Bilder (zeugen) von schlimmeren Vergehen, als bislang bekannt wurde. Eines zeige, wie ein US-Soldat eine weibliche Gefangene vergewaltige, und ein anderes, wie ein männlicher Übersetzer einen männlichen Gefangenen sexuell misshandele.” weiterlesen…

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28. Mai 2009

EILMELDUNG: Petition gegen Internetsperren erreicht 100000 Mitzeichner
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 11:36

Heute um 11.36 Uhr hat der einhunderttausendste Mitzeichner die Onlinepetition gegen Netzsperren gezeichnet.

 Zur Mitzeichnung der Petition genügt eine kurze Anmeldung auf den Seiten e-Petitionen des Deutschen Bundestages und Sie können diese und andere e-Petitionen mitzeichnen.

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27. Mai 2009

Geplante Internetsperren: Experte sieht „Strauß von verfassungsrechtlichen Problemen”
Abgelegt unter: Internet, Pressefreiheit | Richard Schnabl um 19:21

Heftigen Lobbybetrieb vor Anhörung zu Web-Sperren gab es heute im Deutschen Bundestag bei der Expertenanhörung zum geplanten Gesetz zur Einrichtung einer Internetsperrtechnologie, um damit angeblich besser gegen die Verbreitung von Kinderpornografie im Internet vorgehen zu können. Der von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen eingebrachte Gesetzentwurf wurde von Experten bei der heutigen Anhörung stark kritisiert. „Einen ganzen “Strauß von verfassungsrechtlichen Problemen” machte etwa Ulrich Sieber, Direktor des Max-Planck-Instituts für Strafrecht, in dem heftig umkämpften Vorhaben aus.“Wenn im Gesetzentwurf nicht klar wird, was mit den gesammelten Daten geschehen soll, dann ist das verfassungswidrig”, so Prof. Sieber.  Jürgen Maurer, Direktor beim Bundeskriminalamt (BKA), räumte ein, dass die laut den politischen Plänen seiner Behörde zugewiesene Aufgabe der Erstellung der Filterliste nicht in einem „trivialen Prozess” zu meistern sei”, so heise-online. weiterlesen…

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Premiere-Sky wird ein teurer Spass!
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 15:30

Sky-Deutschland Geschäftsführer Mark Williams will den bisherigen Bezahlfernsehsender Premiere nicht nur mit neuem Namen sondern auch mit höheren Abo-Preisen in die Gewinnzone führen. Das Grundpaket wird demnach 16,90 Euro kosten und beinhaltet nicht die aktuellen Spielfilme, kein Sportpaket und auch nicht die Bundesliga. weiterlesen…

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Die Vertreibung begann 1933 - DJV unterstützt „politisch korrektes” Zentrum
Abgelegt unter: Geschichte, Politik | Richard Schnabl um 12:00

Die Schauspielerin Hannelore Hoger, Bischöfin Maria Jepsen, Rudolf Dreßler, Ralph Giordano und Wladyslaw Bartoszewski, ehemaliger Außenminister Polens, haben einen Petitionsaufruf der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft unterzeichnet…in der es heisst: Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass das „Zentrum gegen Vertreibung” ergänzt wird um das Thema der Vertreibung der Künstler und anderen Intellektuellen ab 1933. weiterlesen…

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26. Mai 2009

Pressefreiheit: „Gegen staatliche Übergriffe”
Abgelegt unter: Politik, Pressefreiheit | Richard Schnabl um 13:03

Eine Europäische Charta für Pressefreiheit haben 46 Chefredakteure und leitende Journalisten aus 19 Ländern am Montag in Hamburg auf einem Treffen verabschiedet. Das Papier formuliert nach Angaben des Verlags Gruner+Jahr Grundsätze für die Freiheit der Medien gegenüber staatlichen Eingriffen, insbesondere für den Schutz vor Überwachungen, Lauschaktionen und Durchsuchungen von Redaktionen und Computern sowie für den freien Zugang von Journalisten und Bürgern zu allen in- und ausländischen Informationsquellen.  Die Charta soll bei der EU-Kommission in Brüssel notifiziert werden, um ihr in der Gemeinschaft Geltung zu verschaffen und ihre Anerkennung zur Bedingung bei den EU-Erweiterungsverhandlungen zu machen. weiterlesen…

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25. Mai 2009

Europawahl: ÖGB mit originellem Werbespot
Abgelegt unter: Medien, Politik | Richard Schnabl um 23:22

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Stellen Sie sich vor: Es ist Wahl und keiner geht hin. Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) hat sich  Gedanken gemacht. Herausgekommen ist ein origineller Werbespot.

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Na hallo… “Neues” von Gruner + Jahr
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 22:40

“Bei Gruner + Jahr beugen sie ihre Häupter derzeit nicht nur über Sparpläne: “Gala”-Chefredakteur Peter Lewandowski entwickelt gerade eine Männerversion seines Magazins. Das berichtet der “Spiegel”. Das Heft solle mit weniger Promi-Klatsch auskommen als die reguläre “Gala”, aber stärker um Mode und Lifestyle kreisen, weiß das Nachrichtenmagazin. Mitte Oktober soll die Männer-”Gala” erstmals am Kiosk liegen” meldet kress.de.

Na hallo, wo leben wir denn hier? Frau (Dummchen) interessiert sich für Promi-Klatsch und Herrchen (etwas klüger) für Mode und “Lifestyle”. Gruner + Jahr war da auch schon mal weiter!!!

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“Medien untergraben Verhältnis zur Realität”
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 19:53

Medien bestimmen unser Leben in einer gefährlichen Weise, sagt Michael Haneke, “weil die Medien unser Verhältnis zur Realität untergraben. Bevor es das Fernsehen gab, wusste man nicht viel. Aber jetzt weiß man genau so wenig, bildet sich aber ein, etwas zu wissen. Was wir sehen, sind Bilder, die manipuliert sind, ob absichtlich oder unabsichtlich ist egal, aber allein durch die Auswahl sind sie schon manipuliert. Unser Verständnis von Welt, das durch die Medien geprägt ist, hat mit der tatsächlichen Welt wenig zu tun, und ich halte das für sehr gefährlich.” Michael Haneke gewann bei den Filmfestspielen von Cannes den Hauptpreis, die Goldene Palme für seinen Film “Das weiße Band-Eine deutsche Kindergeschichte”. Das Interview erscheint in der morgigen Ausgabe der Salzburger Nachrichten.

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24. Mai 2009

Qualitätsjournalismus: Schmiermittel für den sozialen Zusammenhalt
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 13:58

Wofür braucht eine Gesellschaft Qualitätsjournalismus, „der es sich leistet, Reporter in die Welt zu schicken, die recherchieren, ihre Beobachtungen zurückbringen und uns das Neue erzählen. Wir brauchen ihn als Schmiermittel für den sozialen Zusammenhalt einer Gesellschaft, die in sich verstummt, wenn es keinen Fundus gemeinsamer Themen mehr gibt,” schreibt Miriam Meckel auf FAZnet.  Stefan Niggemeier macht sich Gedanken über die Wechselwirkungen von Online und Print und zieht folgendes Fazit: „Die Front verläuft nicht zwischen Profis und Amateuren oder zwischen Print und Online. Sie verläuft zwischen gutem Journalismus und schlechtem Journalismus. Zeitungen oder genauer: professionelle Medien haben die besten Voraussetzungen, ihre Leser gut zu informieren. Aber unverzichtbar sind sie nur, wenn sie davon auch Gebrauch machen.”(FAZnet)

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23. Mai 2009

Bildschirm-Panne bei Axel Springer
Abgelegt unter: Medien, Wirtschaft | Bernd Lammel um 11:07

Wie der Newsletter des Deutschen Journalistenverbandes DJV-News berichtet, gab es beim Axel Springer Verlag eine Investionspanne bei der IT. Der Medienkonnzern hat entschieden, seine gesamte IT auf Apple umzustellen. Nachdem die ersten Bildschirme installiert wurden,
traten Probleme zutage: Die eingekauften Apple-Bildschirme sind nicht entspiegelt. Eine Folie, mit der das Problem behoben werden kann, koste rund 100 Euro pro Bildschirm und beeinträchtigt zudem die Farbkontraste. Da Springer neben
Google das einzige Großunternehmen ist, das Apple im Arbeitsbereich einsetzt, vermuten Insider, dass Springer möglicherweise eine Kooperation mit Google news anstrebe.

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21. Mai 2009

„Journalismus ist zur Massenware verkommen”
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 15:53

„Journalisten verdienen es, schlecht bezahlt zu werden”, schreibt der Medienwirtschafts-Professor Robert G. Picard (Why journalists deserve low pay) auf csmonitor.com. Wenn Medien wollen, dass Leser mehr für Inhalte zahlen, müsse sich der Journalismus fundamental ändern: „Passt Euch an oder sterbt.” weiterlesen…

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Umfragen: Die richtige Fragestellung bringt auch das gewünschte Ergebnis
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 00:41
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20. Mai 2009

Theodor Wolf Preis für fünf Journalisten
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 17:17

Berlin. (FR) Fünf Journalisten erhalten in diesem Jahr den Theodor-Wolff-Preis der deutschen Zeitungen. Ausgezeichnet werden Henning Sußebach (”Die Zeit”), Bastian Obermayer (”Süddeutsche Zeitung”), Thomas Scheen (”Frankfurter Allgemeine Zeitung”), Regina Köhler (”Berliner Morgenpost”) sowie Nina Grunenberg (”Die Zeit”), die einen Preis für ihr Lebenswerk bekommt. Das teilte der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am Dienstag in Berlin mit. Alle Preise sind mit jeweils 6000 Euro dotiert und werden am 2. September in Berlin überreicht. (FR)

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„Noch nicht einmal die Grundlagen verstanden”
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 17:03

Bildblog hat wieder einmal eine hübsche Geschichte, fast zum Lachen, wenn es nicht so ernst wäre. Die paritätischen Wohlfahrtsverbände veröffentlichten vor wenigen Tagen den Armutsatlas Deutschland. Nikolaus Blome wirft den Verbänden in der Bild-Zeitung vor, sie bedienten sich eines Taschenspielertricks und führt an:  „Der Beweis: Kommen morgen tausend neue Millionäre nach Deutschland, steigt das Durchschnittseinkommen — und wir haben rechnerisch, oh Schreck, noch “mehr Arme”, die darunter liegen. Verlassen tausend Millionäre das Land, sinkt plötzlich auch die Zahl der “Armen”.” Nun, da hat Herr Blome wohl das System der statistischen Erhebung nicht verstanden: Der Zuzug von Millionären erhöht das statistische Durchnittseinkommen.  Das bei der Berechnung zu Grunde liegende “mittlere Einkommen” verändert sich aber kaum, sollten tatsächlich Millionäre in großer Anzahl ihren Wohnsitz in Deutschland nehmen. Mitte(l)lose Milchmädchen lesen Sie auf Bildblog. (Nikolaus Blome ist Leiter der Hauptstadtredaktion der BILD.)

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19. Mai 2009

Umfrage: Nur wenig Vertrauen zu Journalisten
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 02:32

Der Journalismus hat in Deutschland ein Glaubwürdigkeitsproblem, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Technischen Universität Dresden. So waren nur 35 Prozent der Befragten der Meinung, dass man der Arbeit von Journalisten vertrauen könne. Beklagt wird mangelnde Objektivität - bei politischen Berichterstattung schimmert oft Parteilichkeit durch. weiterlesen…

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18. Mai 2009

Medienkrise USA: Tucson Citizen eingestellt
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 17:03

arizona-citizen

Die Tageszeitung Tucson Citizen (Gannett-Verlag) erschien am vergangenen Samstag das letzte Mal als Print. Arizonas älteste Regionalzeitung wird nach 138 Jahren eingestellt. weiterlesen…

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DuMont Schauberg: “Einvernehmliche Regelung”
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 16:44

Die Blätter des Medienhauses M. Dumont Schauberg (Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Rundschau, Mitteldeutsche Zeitung, Berliner Zeitung) rücken enger zusammen (wir berichteten). Nun ist es offiziell. Die FR schreibt: “Im Einvernehmen haben die Verleger mit den Chefredaktionen der Abonnementzeitungen von MDS verabredet, künftig  journalistisch enger zu kooperieren. weiterlesen…

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Aktuelles Heft Nr. 4-2010
Titelthema:
Mobilität

Titelfoto: Denis Balibouse/ Solar Impulse, Alex Häsler
Fotomontage: Lammel/Reblin







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