8. Oktober 2009
Südwestdeutsche Medienholding Stuttgart: Qualitätsjournalismus als unnötiger Luxus
“”Rebmanns Welt ist Oberndorf”, heißt es im Verlag. Kommunizieren sei seine Sache nicht. Den journalistischen Anspruch einer Qualitätszeitung betrachte er als Luxus. Hauptsache, dass die Erlöse stimmen. Rebmann sagt zu alldem nichts. Der Mann, dem kaum einer traut, ist misstrauisch, erst recht Journalisten gegenüber”, schreibt Ulrike Simon in der FR. Auch bei uns war das Gebahren des nach Axel Springer zweitgrößten deutschen Zeitungsverlages, der Südwestdeutschen Medienholding(SWMH) wiederholt Thema. Benno Mehring schrieb hier im Blog über das Medienmonopoly im Ländle und wir stellten die Herren Schaub und Rebmann als die “ Totengräber der Pressevielfalt” dar und warnten vor dem publizistischen Kahlschlag im Südwesten. Bedauerlich wäre es, wenn der sparbedingte Qualitätsverlust nun auch die Süddeutsche Zeitung treffen würde.




