6. November 2009
Bundesagentur für Arbeit will die Presse lenken
Das ist der Hammer! Die Bundesagentur für Arbeit (BA) bietet den Medien vorgefertigte Berichte, einer weitergehende Berichterstattung ist dann aber nicht gestattet. Lesen Sie selbst(Pressemitteilung der BA): “Die Artikel werden von erfahrenen Journalisten aufbereitet und liegen im Regelfall in zwei unterschiedlichen Längen vor. Die dazu gehörenden Fotos werden ebenfalls von professionellen Fotografen erstellt. Artikel und Fotos liegen auf der Internetseite in druckfähiger Qualität vor. Der Service ist kostenlos und kann von allen Medien uneingeschränkt - unter Beachtung der Nutzungsbedingungen und nach einer einfachen Registrierung - genutzt werden.” Klingt gut? Geht aber noch weiter: “Die Artikel und ihre Bestandteile (Text, Textteile, Fotos) dürfen nicht bearbeitet werden, insbesondere dürfen keine eigenen Texte, Fotos oder sonstige Ergänzungen hinzugefügt werden…” Über diesen Sevice werden sich die Redaktionen aber freuen. Hoffentlich wird die PR in den Blättern auch als solche gekennzeichnet. Berichte über Urlaubsziele kommen netterweise vom Reiseveranstalter, Berichte über neue Automodelle von der Autoindustrie und die politische Berichterstattung demnächst direkt aus dem Bundespresseamt. (unter Verwendung der Nachdenkseiten)





