25. November 2009
Kai Diekmann macht sich Sorgen um die TAZ
Kai Diekmann treibt die Sorge um. Diesmal ist es nicht die sinkende Auflage seiner Bild, die ihm Sorgefalten ins Gesicht treibt, es ist die von ihm liebgewonnene TAZ, um die er sich sorgt. Warum, ist auch ganz schnell erklärt: “Ganz einfach: Da steckt mein privates Geld drin!”, so Diekmann im Interview mit der FAZ. Er ist nämlich Anteilseigner der TAZ-Genossenschaft. Angesichts eines am Gebäude der TAZ angebrachten “Kunstwerkes“, welches einen Diekmann nicht unähnlichen Mann mit übergroßem Penis darstellt, äußert er jetzt die Vermutung, dass die neue Chefredakteurin des Blattes ihrer Aufgabe nicht so ganz gewachsen sei und die TAZ weiter an Auflage verlieren könnte, da sie in Punkto Sex auf dem “Eis am Stiel” (die FAZ schreibt “Eis am Stil”) -Niveau der 70´iger Jahre stehengeblieben sei. Mag das Kunstwerk auch etwas stillos (!) sein, Diekmann mag sich nicht erkennen, vielmehr vermuter er sogar, der Dargestellte könnte Rechtsanwalt Jony Eisenberg sein, der ja bekanntlich zu Diekmanns “besten Freunden” gehört. Im FAZ Interview lässt Diekmann aber durchaus Hoffnung für die TAZ aufkommen: “Wenn es zu einer Gewaltorgie (auf der Betriebsversammlung-R.S.) kommt und Ines Pohl dies als Chefredakteurin nicht überleben sollte, stehe ich zumindest als Interimslösung jederzeit zur Verfügung. Dass das gut funktioniert, habe ich als Chefredakteur der Jubiläums-„taz“ zum 25. Geburtstag der Zeitung ja bewiesen: höchste Auflage aller Zeiten.”
Das “Kunstwerk” “Pimmel über Berlin” kann man hier betrachten: Jugendschutz - (Ich bin noch keine 18, ich muss leider gehen)-(Ich bin über 18 und mit allem einverstanden-hier klicken)
Hier noch ein Video, dass der Bild-Chef einem Reporter der TAZ spontan gewährte.
Kai Diekmann dokumentierte seinen Besuch und siehts in seinem Blog durchaus gelassen.
So sieht der TAZ-Fake aus:






