29. Januar 2010
Erste Reaktionen auf das i-Pad
Erste Eindrücke vom iPad bei Heise-Online. Der Medien-Monitor der Technischen Universität Dortmund schaut schon mal in die Zukunft. “Zeitschriften- und Tageszeitungsverlage könnten über ein mobiles, elegant zu bedienendes Gerät ihre Abonnements verkaufen. Endlich würde die sehenden Auges in ihr Unglück gerannte Printbranche Geld mit ihren im Internet verramschten Texten verdienen. Steve Jobs könnte zum Moses der sich in der Wüste Sinai verirrten Verlage werden und sie nach Hause führen ins Land in dem Milch und Honig fließen, ins Land der Gewinne und Profite wie zu besten Printtagen. Vermutlich hätte Steve “Moses” Jobs nicht mal zehn, sondern nur ein einziges Gebot: Du sollst mir zahlen ein Drittel deines Erlöses!” Weniger euphorisch kommt das iPad bei Carta weg. Hier schreibt Matthias Schwenk: “Der iPad ist kein ausgereiftes Produkt und wurde zu früh auf den Markt geworfen.” Wolfgang Michal sieht das aber gaaaanz anders! Auch sehr lustig: “Der, die, das iPad im Wandel der Zeit“. “Dem iPad fehlt noch Einiges zum Erfolg”, meint die FTD zu wissen und meldet ebenfalls, dass es um die Namensrechte noch Streit geben dürfte. Verlage sehen im iPad auch eine Chance:”Hamburg - Apples neuer Tablet-PC “iPad” ermöglicht bequemes Zeitungslesen am Bildschirm. Beim Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) ist man dennoch nicht überzeugt, ob das Gerät den Durchbruch bringen werde, mit Zeitungsinhalten im Netz Geld zu verdienen. Aber: Gewöhnt daran, für Inhalte und Anwendungen auf dem Handy Geld zu bezahlen, werden Leser eher bereit sein, für Qualitätsinhalte auf mobilen Endgeräten zu bezahlen, glaubt der Verband. “Hier liegt tatsächlich eine Chance”, sagt eine BDZV-Sprecherin.”(Der Standard)




