30. Januar 2010
Springer-Chef Döpfners Kampf gegen den Kommunismus
Der Kommunismus war ja bekanntlich der Lieblingsfeind des Springer-Konzerns. Da er (der real existierende) nun bekanntlich vor 20 Jahren das Zeitliche gesegnet hat, hat Döpfner jetzt den Web-Konmmunismus aufs Korn genommen. Er “übt harte Kritik an der eigenen Zunft. Im Gespräch mit manager magazin wirft er den Verlagen vor, einerseits am Journalismus zu sparen und andererseits wertvolle Inhalte im Internet zu verschenken”. Wörtlich: ” Es ist doch absurd, mit den Evangelisten der Open-Access-Bewegung zu glauben, dass die Demokratie im Web nur gewährleistet sei, wenn alles kostenlos ist. Das sind abstruse Fantasien von spätideologisch verirrten Web-Kommunisten. In einem Supermarkt hat man auch freien Eintritt, aber niemand behauptet, dass ein Markt nur demokratisch sei, wenn man Milch und Zigaretten kostenlos mitnehmen kann.”




