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5. April 2010

Das I-Pad und die Great European Firewall
Abgelegt unter: Internet | Richard Schnabl um 06:27

Der Verkauf der ersten iPads hat in der 5th Avenue einen Käuferansturm ausgelöst. Stunden vor Öffnung des Ladens wartete eine guduldige Käuferschar im frostigen New York auf die ersten Exemplare des Lesegerätes. Was wird dem User geboten? Zunächst eine technische Innovation, die die gedruckte Zeitung als ein Produkt von gestern erscheinen lässt. Wie weit das nun technisch problemlose Empfangen von E-Papers die gedruckte Zeitung vom Markt verdrängen mag, kann heute niemand seriös voraussagen. Für die Verlage eröffnet sich aber eine Möglichkeit, mit elektronisch übermittelten Informationen Geld zu verdienen. Man könnte auch sagen, jetzt verdienen die Verlage endlich Geld im Internet, was aber nicht richtig ist. weiterlesen…

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24. März 2010

Google.cn widersetzt sich der Zensur
Abgelegt unter: Bürgerrechte, Internet, Pressefreiheit | Richard Schnabl um 00:56

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Seit gestern werden alle Suchanfragen an die Webseite www.google.cn auf die Seite www.google.com.hk/ in die chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong umgeleitet. Der dortige Dienst unterliegt nicht den Zensurbestimmungen der Pekinger Regierung. So hofft Google, einen unzensierten Zugang für die Internetnutzer in der Volksrepublik bereitstellen zu können. Außerdem hält Google eine Informationsseite bereit, die “Mainland China service availability“, auf der aktuell dargestellt ist, welche Dienste frei und welche gesperrt sind. Demnach haben chinesische Nutzer keinen Zugang zu Youtube. Wohl aber zum WorldWideWeb. Die chinesische Regierung reagierte empört. weiterlesen…

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23. März 2010

UPDATE - Bundesbehörde warnt vor Nutzung von Firefox 3.6
Abgelegt unter: Internet | Richard Schnabl um 09:46

In der Version 3.6 existiert eine von der Mozilla Foundation vertraulich gemeldeten Sicherheitslücke. Darauf weist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hin. Die Schwachstelle ermöglicht Angreifern, über eine manipulierte Webseite Schadcode in einen Windows-Rechner zu schleusen und zu starten. Besonders gefährdet ist, wer, wie unter Windows XP aufgrund der veralteten Benutzerverwaltung noch immer gebräuchlich, mit Administrator-Rechten surft. Das Bürger-CERT (BSI) enpfiehlt die Nutzung alternativer Browser, bis die Mozilla Firefox Version 3.6.2 veröffentlicht ist. Der aktuelle Veröffentlichungsplan von Firefox 3.6.2 sieht eine Bereitstellung am Dienstag, 30. März 2010 vor. Es besteht auch die Möglichkeit, Firefox 3.6. zu deinstallieren und die unkritische Version 3.5 zu verwenden. Diese steht hier zum Download bereit.
UPDATE: Die Sicherheitslücke wurde geschlossen, die Version 3.6.2 wurde veröffentlicht.

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18. März 2010

offenes WLAN - droht deutscher Sonderweg?
Abgelegt unter: Internet, Pressefreiheit | Richard Schnabl um 17:59
Telefonzelle mit offenem WLAN in Lettland  Foto:R.Schnabl

Telefonzelle mit offenem WLAN in Lettland - Foto:R.Schnabl

Wer als Journalist im Ausland unterwegs ist, kennt die Werbung: Free WiFi. Man setzt sich mit seinem Netbook ins Café, bestellt einen Caffè latte, klappt seinen Laptop auf und ruft E-Mails ab, schickt einen Artikel an die Redaktion und liest die neuesten Nachrichten aus der Heimat. Alles was man dazu braucht, ist ein WLAN-fähiges Notebook, Anmeldung ist nicht erforderlich. Das ist gewöhnlich internationaler Standard, der Autor dieser Zeilen hat dies schon in Österreich, Lettland, den USA, Spanien und weiteren Ländern praktiziert. Auch in Deutschland besteht mitunter die Möglichkeit im Café über so ein offenes WLAN zu surfen. Damit könnte nun bald Schluss sein. weiterlesen…

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13. März 2010

“Welttag gegen Internetzensur”: Liste der “Feinde des Internets” unverändert
Abgelegt unter: Internet, Pressefreiheit | Richard Schnabl um 13:47

Anlässlich des “Welttags gegen Internetzensur” am 12. März warnt Reporter ohne Grenzen (ROG) vor zunehmenden Bedrohungen der Meinungs- und Informationsfreiheit im Internet. “Das Internet hat sich zu einem Austragungsort des Kampfes um den Zugang zu freien Informationen entwickelt. Eine steigende Zahl von Staaten versucht, ihre Online-Kontrolle auszudehnen. Gleichzeitig wächst die Gruppe erfinderischer, solidarischer Internetnutzer, die gegen diese Überwachung mobil macht”, so ROG.

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8. März 2010

“Welttag gegen Internetzensur” am 12. März 2010
Abgelegt unter: Internet, Pressefreiheit | Richard Schnabl um 17:45

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Am 12. März 2010 findet der “Welttag gegen Internetzensur” statt. Der Tag wurde von Reporter ohne Grenzen (ROG) initiiert, um auf die weltweit zunehmende Internet-Zensur und Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer aufmerksam zu machen.

Wie bereits im vergangenen Jahr wird ROG an diesem Tag wieder einen Bericht mit dem Titel “Feinde des Internets” veröffentlichen. Darin werden Staaten mit massiver Online-Überwachung benannt und deren aktuelle Kontroll- und Zensurmaßnahmen im World Wide Web umfassend untersucht.

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5. März 2010

Vorratsdatenspeicherung: Vorgaben des Verfassungsgerichtes technisch kaum umsetzbar
Abgelegt unter: Bürgerrechte, Internet | Richard Schnabl um 16:29

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) e.V. ist über das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, welches das bestehende Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung für verfassungswidrig und nichtig erklärt hat, erfreut. Gleichzeitig wird auf die hohen Kosten hingewiesen, die schon entstanden sind. Dazu der Vorsitzende des Verbandes, Professor Michael Rotert, Vorstandsvorsitzender von eco: „Die Entscheidung ist ein wichtiger Sieg für die Wahrung der Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger. Der Gesetzgeber muss jetzt einen völlig neuen Anfang machen und ein neues Gesetz vorlegen. Dabei wird der Datensicherheit der gespeicherten Vorratsdaten eine hohe Priorität zugemessen werden müssen. Das vom Bundesverfassungsgericht geforderte Sicherheitsniveau bringt es mit sich, dass die Kosten dieser Maßnahme für die Internetwirtschaft dramatisch ansteigen. Wir hatten nach altem Gesetz mit Kosten von über 300 Millionen Euro allein für Anschaffungen der nötigen Speichertechnik gerechnet. Nunmehr gehen wir davon aus, dass die Kosten für die neue Vorratsdatenspeicherung wahrscheinlich erheblich steigen. weiterlesen…

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3. März 2010

CDU im Sponsorensumpf: Sind Blogs der neue Feind?
Abgelegt unter: Internet, Medien | Richard Schnabl um 18:55

Der designierte NRW-CDU-Generalsekretär Andreas Krautscheid hat einen neuen Gegner entdeckt. Nicht nur kritische Journalisten sind ihm ein Dorn im Auge, jetzt wettert er auch gegen Blogs. Dann scheint ja die neue Öffentlichkeit langsam wichtig zu werden. Im Handelsblatt heisst es : “Es ist eine neue Qualität, dass ein Blog mit geklauten E-Mails arbeitet, sagte der CDU-Mann”. Da die SPD die Blogs “ruhrbarone” und “Wir in NRW” verlinkt hat, fordert Krautscheid, “die Verlinkung auf den Blog ,Wir in NRW’ in ihren Pressemitteilungen einzustellen”. weiterlesen…

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Leutheusser-Schnarrenberger: Keine Netzsperren
Abgelegt unter: Internet | Richard Schnabl um 18:27

Vor ein paar Monaten berichteten wir über das französische HADOPI-Gesetz. Internetnutzern wird nach dreimaligem Verstoß gegen Copyright-Gesetze der Anschluss gesperrt. In Deutschland wird es diese Maßnahme nicht geben. Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat sich gegenüber SPIEGEL-Online jetzt eindeutig geäußert: “Die Bundesregierung wird kein völkerrechtliches Abkommen akzeptieren, das Netzsperren enthält”. weiterlesen…

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7. November 2009

Jeff Jarvis: Content ohne Links hat keinen Wert
Abgelegt unter: Internet, Medien | Richard Schnabl um 23:48

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Foto: Robert Scoble (Lizenz CC2.0)
Auf den Münchner Medientagen hat Professor Jeff Jarvis den alteingesessenen Printvertretern einen gewaltigen Tritt in den Hintern verpasst – übrigens via Skype live von seinem Arbeitszimmer in New York. Seiner Meinung nach sind die Zeiten vorbei, als viele Kopien unserer Werke verkauft werden konnten. „Jetzt gibt der Link dem Content seinen Wert“, so Jarvis. Oder andersherum: Content ohne Links hat keinen Wert. weiterlesen…

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16. September 2009

Google-News mit neuem Format
Abgelegt unter: Internet, Medien | Richard Schnabl um 13:23

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Google-News wird moderner und beteiligt die Medienunternehmen an den Werbeeinnahmen. Die in den Google-Labs entwickelte Anwendung nennt sich “Fast Flip“. Der Nutzer kann dabei bequem und schnell durch eine Auswahl von Artikeln scrollen und die gewünschten Inhalte per Mausklick unmittelbar aufrufen. “Fast Flip” stellt vorerst nur amerikanische Medien ins Netz. Bei Erfolg soll das Angebot schrittweise auf andere Regionen erweitert werden.

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5. September 2009

Wahlkampf - Wird das Internet doch überschätzt? Rüttgers Wahlkampfauftritt tagelang unbeachtet im Netz
Abgelegt unter: Internet, Medien | Richard Schnabl um 06:06

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Rüttgers (Sie erinnern sich: Kinder statt Inder) hat auf einer Kundgebung in Duisburg am 26. August im kämpferischen Tonfall gerufen: “Im Unterschied zu den Arbeitnehmern hier im Ruhrgebiet kommen die in Rumänien eben nicht morgens um sieben zur ersten Schicht und bleiben bis zum Schluss da. Sondern sie kommen und gehen, wann sie wollen, und wissen nicht, was sie tun”, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Weiter heisst es in der Süddeutschen: “Die Rede war erst jetzt durch ein Video bekannt geworden, das NRW-Jusos aufgenommen hatten. Der Mitschnitt kursierte tagelang unbeachtet sowohl auf der SPD-Homepage als auch im Internetportal YouTube. Erst durch eine SZ-Anfrage am Donnerstagabend wurde das Thema erneut publik.” weiterlesen…

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11. August 2009

Internetsperren und ihre Wirkung: Ein Bericht aus der Türkei
Abgelegt unter: Internet | Richard Schnabl um 08:57

1800 Internetseiten, darunter das Portal Youtube sind in der Türkei bereits gesperrt. Dabei handelt es sich um Seiten, die gegen Anstand und Sitten, die religiösen Gefühle oder das Andenken an Kemal Atatürk verstoßen. Doch selbst Ministerpräsident Erdogan sagte auf einer Pressekonferenz, dass er Youtube Videos anschaue. Denn die Sperren sind leicht zu umgehen. weiterlesen…

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2. Juli 2009

Angeblich “rechtsfreier Raum” Internet
Abgelegt unter: Internet | Richard Schnabl um 18:46

Stefan Niggemeier hats mal wieder erwischt (Schöner kommentieren mit Datenschutz). 2007 hat ihn das Hamburger Landgericht in die Mitverantwortung für Kommentare der User genommen, da er nicht rechtzeitig auf deren möglicherweise rechtswidrige Äußerungen durch Löschen Enfluss genommen hat. weiterlesen…

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18. Juni 2009

Gesetz zur Internetüberwachung verabschiedet
Abgelegt unter: Internet, Pressefreiheit | Richard Schnabl um 10:00

In Deutschland dürfen erstmals Internet-Seiten gezielt gesperrt werden. Heute hat der Bundestag ein Gesetz zur Errichtung einer Sperrtechnologie des Internets beschlossen. Das “Gesetz zur Zugangserschwerung” soll zunächst nur bei Verdacht auf “Kinderpornografie” angewendet werden. Kritiker befürchten, dass die Ausweitung auf andere Inhalte dann aber jederzeit möglich sei. weiterlesen…

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15. Juni 2009

Einst Altpapier - heute “Paid Content”?
Abgelegt unter: Internet, Medien | Richard Schnabl um 23:12

“Tatsächlich ist die Verletzung des Urheberrechts im Netz für Tageszeitungen kein akutes Problem, dennoch schüren Verlage wie Springer diese Debatte, weil sie in der aktuellen Krise davon träumen, ihre im Netz umsonst zur Verfügung gestellten Inhalte in so genannten „Paid Content“ zu verwandeln. Das jedoch wird ein Traum bleiben. Denn das Internet hat die Informationskultur, in der wir leben, einmal vom Kopf auf die Füße gestellt,” stellt Mercedes Bunz auf Tagesspiegel Online fest. Und in der Tat, ist es nicht so, dass die Segnungen des Internets eigentlich nur eine Erleichterung der Arbeit darstellt, die in früheren Jahren sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat und daher nur von wenigen Menschen und wahrscheinich nur zu wissenschaftlichen Zwecken wahrgenommen wurde. weiterlesen…

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11. Juni 2009

Französisches Überwachungsgesetz:”in mehreren Punkten verfassungswidrig”
Abgelegt unter: Internet, Politik | Richard Schnabl um 20:30

Am 16. Mai berichtete Berliner Journalisten ONLINE unter der Überschrift: Frankreich - Digitaler Hausarrest: “Eine Behörde (nicht ein Gericht), die Haute Autorité pour la Diffusion des Oeuvres et la Protection des Droits sur Internet, darf in Frankreich zukünftig darüber entscheiden, ob gegen einen Verdächtigen eine Netzsperre verhängt werden darf. Da das Gesetz wahrscheinlich gegen europäisches Recht verstößt, wird es wohl vorerst auf Frankreich begrenzt bleiben.” weiterlesen…

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7. Juni 2009

Wiefelspütz in der Berliner Zeitung: Internetsperren ausweiten - oder „grober politischer Unfug”?
Abgelegt unter: Internet, Medien | Richard Schnabl um 19:01

SPD plant Ausweitung von Internetsperren. Die angestrebte Blockade von Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalten reicht der SPD nicht aus. Auch andere Seiten mit kriminellen Inhalten sollten blockiert werden. weiterlesen…

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5. Juni 2009

Das Internet als rechtsfreier Raum
Abgelegt unter: Internet, Medien | Richard Schnabl um 10:22

Wenn “pöhse Raubkopierer” (wie es manchmal heisst) sich die Musik in illegaler Weise aus dem Netz ziehen, anstatt die Titel ganz legal im Radio aufzunehmen, wird gerne angeführt, das Internet sei kein rechtsfreier Raum. Wie sieht es aber aus, wenn im Falle eines Unglücks Medien sich einfach des Internets in der Weise bedienen, indem sie offensichtlich Privatfotos von Opfern kopieren und abdrucken. Wie steht es da um das Urheberrecht, wie steht es überhaupt um Persönlichkeitsrechte, wenn selbst Angehörige von Minderjährigen nicht um Erlaubnis zur Veröffentlichung gebeten werden? Die Opfer können sich ohnehin nicht mehr gegen eine Veröffentlichung wehren. Aber wie schon gesagt, es wird ja immer wieder geklagt, dass das Internet ein “rechtsfreier Raum” sei. Lesen hierzu auch einen aktuellen Beitrag auf BILDblog.

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29. Mai 2009

AFP gegen Copy & Paste
Abgelegt unter: Internet, Medien | Richard Schnabl um 11:43
Die Agentur Agence France Presse (AFP) will verstärkt gegen die ”Copy-Paste”-Mentalität vorgehen. In Deutschland wurde begonnen, über Anwaltskanzleien Seitenbetreiber abzumahnen. Auf die Beschuldigten kommen finanzielle Nachforderungen und Anwaltskosten zu. AFP sieht es nicht ein, dass ihre Meldungen teils wörtlich in kommerziell betriebenen Internetangeboten auftauchen, ohne dass die Betreiber der Seiten den Dienst abonniert haben. Viele Veröffentlichungen gingen über das Zitatrecht hinaus. Die Hamburger Firma Textguard gleicht die Texte von AFP in einem automatischen Verfahren  mit dem Netz ab um so Textdieben auf die Spur zu kommen.  Der Vertriebschef von AFP-Deutschland, Timo Peters, sagte der Frankfurter Rundschau, ’dieser Tage erhalten”Tausende” von ihnen Briefe von Kanzleien, die im Auftrag der Agentur arbeiten’. Matthias Spielkamp geht auf carta.info der Frage nach:  AFP-Abmahnungen: Eine Gefahr für Blogs?
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Aktuelles Heft Nr. 4-2010
Titelthema:
Mobilität

Titelfoto: Denis Balibouse/ Solar Impulse, Alex Häsler
Fotomontage: Lammel/Reblin







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