Anzeige


Anzeige


Anzeige
Medienmagazin Aktuelles Heft Redaktionsblog Archiv Seminar Abo Vorschau Leserbrief Links Redaktion Mediadaten Impressum


Anzeige


Anzeige


5. Mai 2010

Sprachpapst Wolf Schneider wird 85: “Deutsch für junge Profis”
Abgelegt unter: Lektüretipp, Medien | Richard Schnabl um 09:24

In seinem Buch “Deutsch für junge Profis” wendet sich Wolf Schneider besonders an die Generation der Blogger und E-Mailer. Dazu sagt er: “Verrückt, nicht? Als der Verlag mich fragte, ob ich ein Buch für junge Leute schreiben wollte, habe ich erstmal gelacht: Ich mit 84! Aber Tatsache ist, dass ich durch meine Seminare an Journalistenschulen und für Öffentlichkeitsarbeiter mehr hauptberuflichen Umgang mit 23-Jährigen habe als die meisten Leute in Deutschland.” Deutschlehrer der Nation will er trotzdem nicht sein, denn “ich lehre das, was im Deutschunterricht gar nicht vorkommt, nämlich attraktiv und lebendig zu schreiben…. Deutschlehrer dagegen – und auch Autoren wie Bastian Sick – geben sich zufrieden mit der korrekten Grammatik. Ich habe die Richtlinien der Kultusminister zum Deutschunterricht durchgelesen, da kommen Wörter wie „angenehm, verständlich, lesbar, farbig“ gar nicht vor.” Insgesamt ist es um die deutschen Sprache aber schlecht bestellt, da “durch das Fernsehen Leute zu Sprachvorbildern werden, die früher nur von fünf Umstehenden gehört worden wären”. Auch “in der Journalistenausbildung geht es bergab mit Grammatik, Rechtschreibung, Interpunktion, Allgemeinbildung, da ist die Tendenz eindeutig”, so Wolf Schneider in einem Interview mit dem Tagesspiegel.

0 Kommentare

2. Dezember 2009

Günter Wallraff - Aus der schönen neuen Welt. Expeditionen ins Landesinnere
Abgelegt unter: Lektüretipp | Richard Schnabl um 00:46

wallraff01

Günter Wallraff ist schon zu Lebzeiten eine Legende, die Schweden schufen für seine Recherchemethode sogar einen Begriff: Wallraffa. Günter Wallraff hat seine Recherchemethode zum Markenzeichen gemacht. Er schlüpft, unterstützt von einer Maskenbildnerin in andere Identitäten, um so hautnah zu erfahren, wie es den Menschen, dem Türken Ali, dem Bild-Reporter Hans Esser, dem Schwarzen oder dem Obdachlosen wirklich ergeht. weiterlesen…

0 Kommentare

23. August 2009

Buchempfehlung: Peter Bofinger - Ist der Markt noch zu retten?
Abgelegt unter: Lektüretipp | Richard Schnabl um 23:24

bofinger-markt

Peter Bofinger (55) ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg. Seit März 2004 ist er Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Fünf Wirtschaftsweisen). Sein soeben erschienenes Buch beleuchtet die Hintergründe der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise, seine Ursachen und das Versagen der Politik. weiterlesen…

0 Kommentare

18. August 2009

Buchempfehlung: Albrecht Müller-Meinungsmache
Abgelegt unter: Lektüretipp, Medien | Richard Schnabl um 21:30

 meinungsmache

Dass wir als Medienmagazin den Medienmarkt kritisch beobachten, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Für die Medien sollte es auch eine Selbstverständlichkeit sein, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kritisch zu hinterfragen. Stattdessen beobachten wir einen publizistischen Niedergang ohne Beispiel. Das soeben bei Droemer erschienene Buch “Meinungsmache - Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen” des Nationalökonomen Albrecht Müller beleuchtet auch die Rolle der Medien. weiterlesen…

1 Kommentare

4. April 2008

Scheinheiligkeit ist ein Mittel des zivilisierten Umgangs
Abgelegt unter: Ausland, Lektüretipp | Sabine Pamperrien um 14:33

findet Gilberto Gil. Damit dürfte er auch in Deutschland zahlreiche Fans gewinnen.  

Klaus Hart schreibt heute in der NZZ über den Rückzug des populären brasilianischen Musikers Gilberto Gil als Kulturminister der Regierung da Silva. Stimmbandprobleme können es wirklich nicht sein, die ihn zu diesem Rückzug bewegten. Am 1. April trat er als Solist im Londoner Barbican auf und hielt Zwiesprache mit dem Publikum.

Da singt einer und redet nett. Klaus Hart zeigt die andere Seite Gils auf. Die ist weder kreativ noch komisch. Einmal mehr zeigt sich am Beispiel Gil, wie sehr in Brasilien der Staat von den Gangsterbossen in den Favelas unterminiert ist.  

“Unmut, ja Entsetzen provozierte Gilberto Gil 2004 durch eine offizielle Visite in einem von schwerbewaffneten Banditenmilizen neofeudal beherrschten Rio-Slum. In Absprache mit den lokalen Gangsterbossen, wie die Presse schrieb, liessen sich Gil und der damalige Arbeitsminister Ricardo Berzoini in einer schwarzen Staatslimousine ohne jeglichen Polizeischutz in die Favela chauffieren, genossen dort ein Unterhaltungsprogramm mit Breakdance und Rap und stellten Qualifikationsprogramme für Jugendliche vor. Die Abmachung mit den Gangsterbossen nannte José Murilo de Carvalho, Mitglied der nationalen Dichterakademie, unerhört: «Der Staat muss die Gesetze verwirklichen, solche Leute dingfest machen – stattdessen wurde das organisierte Verbrechen als Parallelregierung legitimiert.»

Paulo Sergio Pinheiro, inzwischen ständiger Berater der Uno-Menschenrechtskommission in Genf, sah mit der Ministervisite bestätigt, dass der brasilianische Staat grosse Teile seines Territoriums nicht mehr kontrolliere. In Rio de Janeiro besuchte Gil wenig später die berühmte Sambaschule Mangueira, deren Vizedirektor und Chef der hundertköpfigen Perkussionsgruppe kurz zuvor von einem lokalen Banditenkommando bestialisch umgebracht worden war. Doch der Minister verurteilte keineswegs wie allgemein erwartet den Druck des organisierten Verbrechens auf die Sambaschulen, sondern er überging den Mordfall mit Schweigen und verbreitete Optimismus und Karnevalsvorfreude. Gegenüber der Presse nannte er später hipocrisia (Scheinheiligkeit) ein probates Mittel zivilisierten Umgangs und notwendig für das menschliche Zusammenleben. Er selbst bediene sich ihrer häufig.”

0 Kommentare

3. April 2008

Die aktuelle State of the Media-Studie ist online
Abgelegt unter: Lektüretipp | Sabine Pamperrien um 23:19

http://www.stateofthenewsmedia.org/2008/

0 Kommentare

21. März 2008

Deutschlands bestes Weblog bringt Jahrbuch heraus
Abgelegt unter: Lektüretipp | Sabine Pamperrien um 18:21

Albrecht Müller und Wolfgang Lieb, die Deutschlands mit Abstand bestes Weblog NachDenkSeiten führen, haben soeben ein kritisches Jahrbuch 2007 veröffentlicht. So ein Ei passt in jedes Nest!

Titel: „Das kritische Jahrbuch 2007. Nachdenken über Deutschland“
von Wolfgang Lieb und Albrecht Müller.

ISBN: 978-3-00-023733-1

Softcover, 320 Seiten, mit Abbildungen.

Vorzugspreis für NachDenkSeiten-Leser: 13,80 € zzgl. 3,00 € Versandkosten, im Buchhandel 18,80 €.

Bei Bestellung von mehreren Exemplaren fallen pauschal 5,00 € Versandkosten an.

Das NachDenkSeiten-Buch wird von der Helmut Schmidt Medien GmbH verlegt.

Sie können “Das kritische Jahrbuch 2007″ auf folgende Weise bestellen:

  1. Am einfachsten per E-Mail: das-kritische-jahrbuch@nachdenkseiten.de
  2. Per Fax oder auf dem Postweg bestellen. Alles weitere ergibt sich aus dem Bestellformular:

Im aktuellen Heft, das am 1. April in den Handel kommt, schreibt für uns Jan Erik Döllein, den ich auf den NachDenkSeiten entdeckt habe. Sein Beitrag zum aktuellen Schwerpunktthema Gesundheit ist der ”Brandbrief eines Hausarztes”. Der Arzt, langjähriges aktives CSU-Mitglied, hat sich den Einfluss der Bertelsmann Stiftung auf die Gesundheitspolitik näher angeschaut.

0 Kommentare

19. März 2008

ROG: Bericht zur Lage irakischer Journalisten
Abgelegt unter: Ausland, Lektüretipp, Medien | Sabine Pamperrien um 17:09

5 Jahre Irakkrieg: Hunderte von Journalisten geflüchtet / ROG fordert mehr Unterstützung

Berlin / Paris, 19. März 2008. Reporter ohne Grenzen hat heute einen detaillierten Bericht zur Lage irakischer Journalisten veröffentlicht, die seit Kriegsbeginn vor fünf Jahren aus ihrem Land flüchten mussten. Nach Drohungen oder überlebten Attentaten sind viele nach Jordanien oder Syrien gegangen. Hunderte versuchen, in Damaskus oder Amman zu überleben. Nur wenige konnten in Länder Europas oder in Nordamerika einreisen.

“Diese Journalisten sind wieder sicher, nachdem sie die Hölle im Irak überlebt haben, das derzeit gefährlichste Land für Medien”, hielt Reporter ohne Grenzen fest. “Aber Exil bedeutet nicht das Ende aller Probleme. Die meisten finden keine Arbeit. Viele müssen ihren Beruf aufgeben. Sie leben von der Hand in den Mund.”

“In Syrien und Jordanien werden irakische Flüchtlinge aufgenommen. Europa, Nordamerika und der Rest der arabischen Welt sollte sich ebenfalls bereit erklären, Flüchtlinge aufzunehmen und entsprechende politische Maßnahmen ergreifen.”

Irakische Journalisten haben viele Feinde. Angriffe gehen von sunnitischen und schiitischen militanten Gruppen aus, von Al-Qaida, aber auch von Behörden, einschließlich der Polizei und von US-geführten Truppen. Seit Kriegsbeginn sind 210 Journalisten und Medienassistenten getötet worden. Das irakische Innenministerium hat zwar Ermittlungen eingeleitet, doch die Mehrzahl verlief ergebnislos. Nur in wenigen Fällen gab es Festnahmen.

Entführungen durch politisch motivierte oder kriminelle Gruppen treffen auch Berichterstatter. Seit Kriegsbeginn sind 87 Journalisten gekidnappt worden. Das Schicksal von 15 Journalisten gilt als ungewiss. Fred Nérac, ein französischer Kameramann, der für den britischen TV-Sender “ITN” gearbeitet hat, gilt seit dem zweiten Tag der Invasion im März 2003 als vermisst. Er geriet in ein Kreuzfeuer zwischen US- und irakischen Truppen. Sein Körper wurde nie gefunden.

Reporter ohne Grenzen führte viele Gespräche mit betroffenen Journalisten. Ein früherer Korrespondent der spanischen Nachrichtenagentur “EFE” erzählte, er habe sofort mit seiner Familie den Irak verlassen, als er seinen Namen auf einer Liste fand, die an einer Bäckerei aushing. Er lebte in einem von Al-Qaida kontrollierten Stadtteil von Bagdad.

Ein ehemaliger Kameramann eines US-Senders, der aus Angst vor Repressionen anonym bleiben wollte, floh, als er hörte, dass die Mahdi-Armee Informationen in seiner Nachbarschaft einholte. Die Gruppe wird mit dem Schiitenführer Moqtada al Sadr in Verbindung gebracht. Als Mitarbeiter eines US-Senders und Sunnit war der Kameramann zur Zielscheibe geworden.

Hussein Al Maadidi verließ den Irak im Oktober 2007, nachdem er den Zorn der irakischen Behörden und der US-Militärs auf sich gezogen hatte. Er hatte über Soldaten der US-Marine berichtet, die im November 2005 absichtlich Frauen und Kinder erschossen als Reaktion auf einen in der westlichen Provinz Al Anbar getöteten Marine. “Die Polizei hat mein Haus 23-mal durchsucht. Ich bin nie mehr dort gewesen in den vergangenen zwei Jahren. Ich habe unter falschen Namen gearbeitet, um Repressalien durch die Polizei zu vermeiden. Meine Artikel über das, was wirklich geschieht im Westen des Landes, hat sie verärgert”, erzählt der Journalist.

Der ROG-Bericht kommt zu dem Ergebnis: “Irakische Journalisten sind wie viele ihrer Landsleute im Exil, weil sie angegriffen, bedroht und entführt wurden. Oder weil sie die unsichere und angespannte Lage in ihrer Heimat nicht mehr ausgehalten haben. Jordanien ist das bevorzugte Land für irakische Journalisten. Es ist der Ort, an den sie am einfachsten gelangen. Nach Syrien einzureisen, ist schwieriger. Die Behörden in Amman wie Damaskus erlauben irakischen Journalisten, frei zu arbeiten, solange sie sich darauf beschränken, über den Irak zu berichten und ihr Aufnahmeland nicht kritisieren.”

Nur wenige der Journalisten, die in Europa aufgenommen wurden, können ihren Beruf ausüben. Ahmed Al-Allef war als Stringer für viele ausländische Medien tätig und will nun in Frankreich Journalismus studieren, um langfristig bei einer Nachrichtenagentur zu arbeiten. Der Schwierigkeiten ist er sich bewusst. “Meine Familie ist über die ganze Welt verteilt. Dennoch will ich ein neues Leben anfangen und ich versuche mein Bestes, indem ich Französisch lerne.” Unterstützt von führenden europäischen Nachrichtenmedien ist es ihm gelungen, innerhalb von sieben Monaten einen Flüchtlingsstatus zu erhalten.

Den kompletten Bericht (pdf, auf Englisch) können Sie lesen unter: http://www.rsf.org/IMG/pdf/RapportRefugies_GB.pdf

Weitere Informationen:
Katrin Evers
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fon +49-30-6158585 - Fax +49-30-6145649
presse@reporter-ohne-grenzen.dewww.reporter-ohne-grenzen.de

0 Kommentare

25. Januar 2008

Standpunkte zur Staatswissenschaft Nr. 26 erschienen
Abgelegt unter: Lektüretipp | Sabine Pamperrien um 17:09

Zum Thema “Erbschaftssteuer - Reformpotential?” ist soeben eine neue Ausgabe der Reihe “Standpunkte zur Staatswissenschaft” erschienen.

Die Standpunkte zur STAATSWISSENSCHAFT werden in unregelmäßiger Folge von der Professur ‘Wirtschaftspolitik und Economic Governance’ am Department Wirtschaft und Politik der UNIVERSITÄT HAMBURG ausschließlich in elektronischer Form herausgegeben und geben ausschließlich die Meinung des Verfassers/der Verfasserin wider: Prof. Dr. Arne Heise Universität Hamburg Fakultät Wirtschafts- und SozialwissenschaftenDepartment Wirtschaft und Politik Von-Melle-Park 920146 HamburgTel.: +49 40 42838 2209 Email: Arne.Heise@wiso.uni-hamburg.de

Verzeichnis aller Arbeitspapiere und anderer Veröffentlichungen/ List of allworking papers and other publications:

0 Kommentare


Aktuelles Heft Nr. 4-2010
Titelthema:
Mobilität

Titelfoto: Denis Balibouse/ Solar Impulse, Alex Häsler
Fotomontage: Lammel/Reblin







Abo

Jetzt abonnieren! Schnupperabo Einzelheft

Redaktionsblog

Anmelden

Letzte Beiträge

Archiv