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	<title>Redaktionsblog</title>
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	<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 11:35:47 +0000</pubDate>
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		<title>15 Jahre Telepolis - Umfrage testet Zahlungsbereitschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 11:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Schnabl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich des im nächsten Jahr stattfindenden 15jährigen Jubiläums der vom Heise-Zeitschriftenverlag betriebenen Internetplattform TELEPOLIS veranstaltet diese eine Umfrage. Neben Fragen zum Inhalt des Angebotes und zu Interessen, Ausbildung, Einkommen, sowie Alter und Geschlecht der Nutzer, findet sich auch eine Frage zur Zahlungsbereitschaft des Publikums für das Angebot. Gefragt wird nach einer Abogebühr, nach Micropayment für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des im nächsten Jahr stattfindenden 15jährigen Jubiläums der vom Heise-Zeitschriftenverlag betriebenen Internetplattform <a href="http://www.heise.de/tp/" target="_blank">TELEPOLIS </a>veranstaltet diese eine <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/6/148294" target="_blank">Umfrage</a>. Neben Fragen zum Inhalt des Angebotes und zu Interessen, Ausbildung, Einkommen, sowie Alter und Geschlecht der Nutzer, findet sich auch eine Frage zur Zahlungsbereitschaft des Publikums für das Angebot. Gefragt wird nach einer Abogebühr, nach Micropayment für einzelne Artikel oder ob das Angebot kostenlos bleiben soll.</p>
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		<title>Sport 1 ab November in HD+</title>
		<link>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/08/31/sport-1-ab-november-in-hd/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 09:01:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Schnabl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Seit dem 1.November 2009 senden RTL und VOX in HD auf der Astra HD+-Plattform, im Januar 2010 kamen Sat1,Pro7 und kabel1 hinzu. Nun wird am 1.November das Programm sport1HD über die Plattform simultan zum SD-Sender sport1 ausgestrahlt. Die HD+-Plattform ist umstritten, weil die &#8220;Free-TV&#8221;-Sender verschlüsselt ausgestrahlt werden und für den Empfang eine Smartcard erforderlich ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-11014" title="Druck" src="http://www.berliner-journalisten.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/sport1-hd1.jpg" alt="Druck" width="200" height="62" /><br />
Seit dem 1.November 2009 senden RTL und VOX in HD auf der Astra HD+-Plattform, im Januar 2010 kamen Sat1,Pro7 und kabel1 hinzu. Nun wird am 1.November das Programm sport1HD über die Plattform simultan zum SD-Sender sport1 ausgestrahlt. Die HD+-Plattform ist <a href="http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/05/19/bundeskartellamt-razzia-bei-rtl-und-sat1-wegen-hd-verschlusselung" target="_blank">umstritten</a>, weil die &#8220;Free-TV&#8221;-Sender verschlüsselt ausgestrahlt werden und für den Empfang eine Smartcard erforderlich ist, die im nächsten Jahr dann 50 Euro kosten soll. In diesem Jahr ist die Karte noch im Verkaufspreis des ebenfalls für den Empfang dieser Sender notwendigen HD+-fähigen Receivers enthalten. Dieser Receiver setzt auch die gewünschten Einschränkungen bei Aufzeichnungen um. So kann während der Werbung nicht der schnelle Vorlauf betätigt werden und die Aufnahmen lassen sich auch nicht anderweitig speichern. Die Sender können ebenfalls auf die Nutzung der Aufnahme nach einer gewissen Zeit Einfluss nehmen. Nach einigen Tagen bleibt der Bildschirm schwarz, wenn eine Aufzeichnung angesehen werden soll.</p>
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		<title>Sarrazin: Der Journalismus als Beute</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 07:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Schnabl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Aussterben der Deutschen]]></category>

		<category><![CDATA[Nazi]]></category>

		<category><![CDATA[Sarrazin]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Die Pressekonferenz von Thilo Sarrazin heute (30.8.) hatte etwas Bedrückendes: Journalisten standen um den halben Block an, um ihn zu sehen. Über 30 Kamerateams und rudelweise Fotoreporter waren gekommen. Als Sarrazin den Raum betrat, wurde er fast fünf Minuten lang zunächst einmal nur fotografiert. Es wirkte wie eine Huldigung in Blitzlichtgewittern&#8221;, schreibt Robin Meyer-Lucht. Sarrazin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Pressekonferenz von Thilo Sarrazin heute (30.8.) hatte etwas Bedrückendes: Journalisten standen um den halben Block an, um ihn zu sehen. Über 30 Kamerateams und rudelweise Fotoreporter waren gekommen. Als Sarrazin den Raum betrat, wurde er fast fünf Minuten lang zunächst einmal nur fotografiert. Es wirkte wie eine Huldigung in Blitzlichtgewittern&#8221;, schreibt Robin Meyer-Lucht. Sarrazin &#8220;ein Auflagen- und Aufmerksamkeitsgoldstück&#8221;. Derartige &#8220;Aufmerksamkeitsmagneten&#8221; bedienen die &#8220;Gier des Publikums&#8221;, dem kann der Journalismus nicht widerstehen. So werden Journalisten zu &#8220;Getriebene einer Verwertungslogik&#8221;.<br />
&#8220;Sarrazin passt ins Beuteschema des Journalismus. Es ist aber nicht er die Beute, sondern der Journalismus ist seine Beute. Diese mangelnde Souveränität des Journalismus mitzuerleben, die nicht das Versagen Einzelner darstellt, sondern letzlich wohl systemisch ist, verstört&#8221;, meint Robin Meyer-Lucht auf <a href="http://carta.info/33122/sarrazin-und-die-medien-pure-heuchelei/" target="_blank">Carta.info</a>.</p>
<p>Der eigentliche Skandal ist nicht Sarrazin – denn von ihm weiß man allerspätestens nach seinem Interview mit dem <em>Lettre International</em>, wo er politisch steht. Der eigentliche Skandal ist der Umgang der Medien und der Politik mit ihm.<br />
Sarrazin verbreitet Rassismus und einen als Philosemitismus getarnten Antisemitismus, der von den Medien als Meinungsfreiheit und Tabubrecherei eingeordnet wird. Warum eigentlich? Wer ist denn dann ein Rassist, wenn nicht einer, der rassistische Dinge äußert und versucht, sie pseudowissenschaftlich zu belegen? Warum hofiert man diesen Mann so? Warum „erwägt“ man bei der SPD ein Austrittsverfahren und leitet es nicht einfach ein? Warum wird nicht wenigstens versucht, ihn aus seinem angesehenen Job bei der Bundesbank zu entlassen? Ist Rassismus heutzutage keine „schwerwiegende Entgleisung“ (Voraussetzung für eine mögliche Entlassung durch den Bundespräsidenten) mehr? Warum traut man sich in den Medien nicht, Sarrazin als das zu bezeichnen, was er ist: Schlicht und ergreifend: ein Rassist? Offenbar gibt es zwar Rassismus, aber keine Rassisten&#8221;, schreibt Ramona Ambs auf <a href="http://www.hagalil.com/archiv/2010/08/29/sarrazin-6/" target="_blank">haGalil.com</a>.</p>
<p>Auch Rainer Burchardt vom Deutschlandfunk sieht die Medienmacher kritisch. Er hat das Buch, für ihn eine &#8220;Populistische Pauschal-Diffamierung&#8221;, gelesen und kommentiert:<span id="more-11007"></span> &#8221;Das Buch ist ein Skandal - und sollte es wohl aus Gründen der Wahrnehmbarkeit und - gewiss auch dies - der einträglichen Absetzbarkeit sein. Ambivalent ist das Ganze aber auch, weil nicht auszuschließen ist, dass eine Vielzahl an Deutschen endlich einmal das gebündelt nachlesen will, was sie angeblich schon immer gedacht, aber nicht zu sagen gewagt hat. Insofern muss man dem Autor zunächst einmal konzedieren, dass er unter Wahrnehmung auch seines Rechts auf freie Meinungsäußerung eine zumindest von ihm argwöhnte Bedarfshaltung weiter Kreise der deutschen Bevölkerung bedient hat. Die von ihm gelieferte Vielzahl an Statistiken und wissenschaftlichen Quellen, die in der Mehrzahl seit Jahren bekannt sind, mag so manche Stammtischdiskussion anreichern, nicht mehr und nicht weniger. Denn die Conclusio des selbsternannten Vorkämpfers zur Bewahrung und Sicherung des Deutschtums, Thilo Sarrazin, von der Muslimisierung unserer Gesellschaft vor allem durch bildungs- und arbeitsunwillige Türken, wird dadurch nicht richtiger. (&#8230;) In der Sarrazin&#8217;schen natürlich nicht formulierten aber insinuierten &#8220;Muslime-Raus-Logik&#8221; hieße dies ja wohl, dass wir Deutsche damit wieder klüger würden. Statistisch gesehen jedenfalls. Das ist völlig absurd. Aber es ist das überaus lächerliche bis ärgerliche Argumentationsmuster des Autors, das das gesamte Machwerk durchzieht. Das Ganze noch gemixt mit mehr als fragwürdigen biologisch-genetischen Schlussfolgerungen, die faktisch in einem politisch-populistischen Sozialdarwinismus münden. Ein Skandal - nachdenklich allerdings sollte es uns machen, dass diese kruden Thesen in der Öffentlichkeit so viel Aufmerksamkeit und wohl auch Zuspruch finden. Das gilt leider auch für uns Medienmacher.&#8221; (<a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1260823/" target="_blank">dradio</a>)</p>
<p>In der <a href="http://www.presseportal.de/pm/59110/1673132/suedwest_presse" target="_blank"><em>Südwest-Presse</em> </a>schreibt Lothar Tolks:  Seine &#8220;aus Wahrheit, Überspitzung und rassistischer Lüge vermengten Thesen bringt er so klug an, dass es offenbar kaum noch Wichtigeres gibt in der Republik. Sarrazin erreicht Volkes Ohr, weil er clever und skrupellos manche Zustände im Berliner Stadtteil Neukölln als repräsentativ für das ganze Land hochstilisiert. Er stellt Muslime unter Generalverdacht und spaltet, wo sachliche Aufarbeitung der Defizite bei der Integration vonnöten ist. Dass ein Ex-Politiker und bereits ins zweite Glied verbannter Bundesbankvorstand mit provokativen Aussagen solche Wirkung erzielt, ist gleichwohl beängstigend. (&#8230;) Manche Reaktion auf Sarrazin zeigt, dass das Potential für eine Rechtsaußen-Partei in Deutschland weiter vorhanden ist. Der Schoß ist fruchtbar noch. . . Dabei haben nationalistische und rassistische Platitüden in der Geschichte immer Hass und Krieg nach sich gezogen, nie Fortschritt und Wohlstand. Das sollten gerade wir Deutschen gelernt haben aus dem 20. Jahrhundert.&#8221;</p>
<p>Weitere Nachrichten:<br />
<a href="http://www.online-presseportal.de/wissenschaft/gen-experte-nennt-sarrazins-thesen-absurd-409" target="_blank">Gen-Experte nennt Sarrazins Thesen &#8220;absurd&#8221;</a></p>
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		<title>Anixe HD reduziert Sendezeit auf Astra</title>
		<link>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/08/30/anixe-hd-reduziert-sendezeit-auf-astra/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 13:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Schnabl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschlands erster frei empfangbarer HD-Sender Anixe HD wird seine HD-Sendezeiten über Astra 19,2° Ost reduzieren und nur noch abends und nachts sowie am Wochenende in nativem HD senden, das gab der Betreiber am Freitag bekannt.
Ab dem 30. August 2010 soll das Programm nur noch zu bestimmten Uhrzeiten hochauflösend zu sehen sein:
Montags bis Freitags: 20:45 Uhr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschlands erster frei empfangbarer HD-Sender <a href="http://www.hdtv-pro.de/deutsche-hdtv-sender/anixe-hd/"><strong><span style="color: #2970a6;">Anixe HD</span></strong></a> wird seine HD-Sendezeiten über Astra 19,2° Ost reduzieren und nur noch abends und nachts sowie am Wochenende in nativem HD senden, das gab der Betreiber am Freitag bekannt.<span id="more-10996"></span><br />
Ab dem 30. August 2010 soll das Programm nur noch zu bestimmten Uhrzeiten hochauflösend zu sehen sein:<br />
Montags bis Freitags: 20:45 Uhr bis 09.45 Uhr am Folgetag<br />
Samstags 20:15 durchgehend bis Montag 09:45 Uhr<br />
In der übrigen Zeit ist auf dem Transponder das Anixe Programm in SD (Standardauflösung) zu sehen. Diese Änderungen bezieht sich auf Nutzer, die Anixe HD über Astra 19,2° Ost empfangen. Nicht davon betroffen sind Kunden, die Anixe HD über den Kabelanschluß oder einen IPTV-Anbieter empfangen, hier bleibt das HD-Signal weiterhin rund um die Uhr bestehen. Auch der SD-Sender Anixe sendet weiterhin 24 Stunden.<br />
Ein möglicher Grund für die Reduzierung der HD-Sendezeit könnten Kostengründe sein, denn die Kosten für Transpondermiete auf Astra 19,2° Ost liegen bei mehreren Millionen Euro jährlich.<br />
Wer mit seiner Sat-Schüssel neben Astra 19,2° Ost auch Astra 23,5° Ost empfangen kann sollte auf die dort ausgestrahlte Variante von <strong>Anixe HD</strong> ausweichen. Hier dürfte weiterhin rund um die Uhr in HD gesendet werden, da dieses Programm für die Einspeisung ins Kabelnetz verwendet wird.  Der Sender ist dort zu finden auf 12,032 GHz, Horizontal, Symbolrate 27500, FEC 9/10 in DVB-S2 (QPSK). Quelle: (Sat und Kabel)</p>
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		<title>Sarrazin und das &#8220;Juden-Gen&#8221; - Jetzt wird er zum Freak</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 20:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Schnabl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Aussterben der Deutschen]]></category>

		<category><![CDATA[Haider]]></category>

		<category><![CDATA[Herman]]></category>

		<category><![CDATA[Judengen]]></category>

		<category><![CDATA[Nazi]]></category>

		<category><![CDATA[Sarrazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Würde das Thema in den Medien nicht so hochkochen und sogar die Bundeskanzlerin zu einer Stellungnahme nötigen, das Buch eines gewissen T.S. würde ungefähr den Stellenwert haben, wie vor ein paar Jahren die blonde Eva (Das Eva-Prinzip), welche die Emanzipation der Frau als Ursache der niedrigen Geburtenrate in Deutschland ausmachte und das Aussterben der Deutschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Würde das Thema in den Medien nicht so hochkochen und sogar die Bundeskanzlerin zu einer Stellungnahme nötigen, das Buch eines gewissen T.S. würde ungefähr den Stellenwert haben, wie vor ein paar Jahren die blonde Eva (Das Eva-Prinzip), welche die Emanzipation der Frau als Ursache der niedrigen Geburtenrate in Deutschland ausmachte und das Aussterben der Deutschen befürchtete. Das Fass zum Überlaufen brachte ihre Aussage zur Familienpolitik der Nazis, die angeblich gar nicht so schlecht war. Dafür wurde sie von Kerner aus seiner Talksendung geworfen. Ihren Job als Nachrichtenvorleserin bei der ARD war  sie (arbeitsgerichtlich bestätigt) dann auch noch los.<span id="more-10968"></span> Der in Kärnten (Österreich) immer noch hoch angesehene, mit 1,8 Promille Alkohol im Blut tödlich verunglückte langjährige Landeshauptmann Haider schwadronierte einst von einer <span class="articleContent">„</span>ordentlichen Beschäftigungspolitik&#8221; der Nazis, welches ihn vorübergehend den Job des Landeshauptmanns kostete. Auch Sarrazin dürfte seinen Job aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr lange innehaben.  Ein Vorstandsmitglied einer so wichtigen Institution wie es die Deutsche Bundesbank ist, sollte nicht dummes Zeug deher reden und in ein Buch schreiben, sondern belegbare Fakten, die einer <a href="http://www.tagesschau.de/inland/sarrazin154.html" target="_blank">fachlichen Prüfung standhalten</a>. Probleme sollte er nicht ideologisch überhöhen und die Lösung schuldig bleiben sondern Lösungsmöglichkeiten anbieten, die sich im Niveau sehr von dem abheben, was er Hartz-IV Empfängern für den Winter empfiehlt; nämlich dicke Pullover anzuziehen. Mit Verlaub, Herr Sarrazin, das weiß wahrscheinlich jede Großmutter, so löst man keine gesellschaftlichen Probleme. Von einem Vorstandsmitglied der Bundesbank darf man mehr erwarten, besonders mit Blick auf die Probleme, die die größte Finanz- und Wirtschaftskrise der letzten 80 Jahre den Industrienationen gebracht hat. Sollte Herr Sarrazin seine Tätigkeit bei der Bundesbank ähnlich miserabel ausfüllen, wie die Recherche zu seinem Buch, das mit diversen unvollständigen und sogar falschen Stastistiken aufwartet, darf an seiner fachliche Qualifikation für seine hauptamtliche Tätigkeit wohl gezweifelt werden. Bevor man nämlich mit einem Thema an die Öffentlichkeit geht und diskutiert, sollten <a href="http://www.abendzeitung.de/politik/208262" target="_blank">zumindestens die Fakten stimmen</a>. <span class="articleContent">„</span>Offenkundig arbeitet Sarrazin auch in seinem neuen Buch mit einer Collage aus eigenen Beobachtungen, undokumentierten Zahlen und extrem steilen Thesen. Das sichert ihm Resonanz, ruiniert aber seine Glaubwürdigkeit. Thilo Sarrazin, mag auch am Dienstag noch Sozialdemokrat und Bundesbankvorstand sein. Aus der ernsthaften politischen Debatte hat er sich verabschiedet. Der Mann ist auf dem Weg, das zu werden, was aus seinem bürgerlichen Empfinden eigentlich auch nicht tolerabel ist: ein Freak&#8221;, schreibt Lutz Kinkel im <em><a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/thesen-zur-einwanderung-thilo-sarrazin-wird-zum-freak-1598005.html" target="_blank">Stern</a></em>.<br />
<span class="articleContent">„</span>Für Deutschland ist der Fall Sarrazin ein heilsamer Schock. Es ist höchste Zeit, sich von der Illusion zu verabschieden, rassistische Überzeugungen würden stets in Bomberjacke und Springerstiefeln daherkommen. Wie man sieht, können sie auch in Bankiersanzügen und in Chefetagen prächtig gedeihen”, meint <span id="hauptspalte" class="topo_col main_col">Daniel Bax in der <em><a href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/heilsames-erschrecken-ueber-sarrazin/" target="_blank">TAZ</a></em> und sieht ein Problem: </span><span class="articleContent">„</span><span id="hauptspalte" class="topo_col main_col">Was tun, wenn 65 Jahre nach dem Verbot von </span><span class="articleContent">„</span><span id="hauptspalte" class="topo_col main_col">Mein Kampf</span>”<span id="hauptspalte" class="topo_col main_col"> erstmals wieder ein rassentheoretisches Traktat in Deutschland zum Bestseller avanciert?&#8221; Zu seiner am Sonntag bekannt gewordenen Einlassung über das </span><span class="articleContent">„</span><span id="hauptspalte" class="topo_col main_col">Juden-Gen</span>”<span id="hauptspalte" class="topo_col main_col"> sagt </span>der Vizepräsident des Zentralrates der Juden, Dieter Graumann: „Sarrazin hat endgültig eine rote Linie” überschritten. Er stütze sich mit seinen Behauptungen auf die Rassentheorien der Nationalsozialisten. Solche Äußerungen von einem Vorstandsmitglied der Bundesbank seien unerträglich.  „Man darf zu solchen Thesen nicht schweigen.” Bundeskanzlerin Merkel ist empört: <span class="articleContent"> „Die Äußerungen sind vollkommen inakzeptabel. Sie sind ausgrenzend …, machen ganze Gruppen in der Gesellschaft verächtlich. (&#8230;) </span><span class="articleContent">Ich bin mir (aber) ganz sicher, dass man auch in der Bundesbank darüber sprechen wird, dass es da ja nicht nur um Geld und Finanzprobleme geht, sondern dass die Bundesbank ein Aushängeschild für das ganze Land ist.“ Der Publizist Michel Friedman sagt: </span>„Es kann keine Toleranz mehr für diese Intoleranz geben. Wir brauchen Brückenbauer und keine Hassprediger, schon gar nicht im Vorstand der Deutschen Bundesbank.“</p>
<p>Doch kommen wir noch mal zum „Juden-Gen&#8221;. Dazu schreibt Werner Jurga auf <a href="http://www.xtranews.de/2010/08/29/herr-broder-herr-sarrazin-und-das-juden-gen/" target="_blank">XN-Press</a>: „Zum besseren Verständnis: alle Menschen haben zu 99 und nochwas Prozent einen identischen „Genpool“, wie Sarrazin dies nennen würde, der wiederum zu 98 nochwas Prozent mit dem der Menschenaffen identisch ist. Doch um diese Gene geht es nicht. Es geht um ein bestimmtes Gen, das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Basken">Basken</a>-Gen, zum Beispiel. Oder, weitaus interessanter: das Juden-Gen. (&#8230;) Na klar redet Sarrazin absoluten Stuss; doch darum geht es gar nicht. Entscheidend ist, dass es mal gesagt wurde: das, was in Deutschland immer noch bei einem nicht ganz unbeträchtlichen Teil des Volkes schichtenübergreifend auf fruchtbaren Boden fällt.&#8221;</p>
<p>„Wer die Juden über ihr Erbgut zu definieren versucht, auch wenn das vermeintlich positiv gemeint ist, erliegt einem Rassenwahn, den das Judentum nicht teilt”, meint Stephan Kramer, der Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, dazu.</p>
<p>„Juden gelten nicht als gemeinsames Volk, sondern als Religionsgemeinschaft, deren Mitglieder zahlreichen Nationen angehören&#8221;, so die FTD im <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:geburten-kultur-gene-sarrazins-thesen-in-der-fakten-analyse/50162719.html" target="_blank">Faktencheck</a>.</p>
<p>Für Frank Capellan vom Hauptstadtstudio des <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/1258123/" target="_blank">Deutschlandfunks</a> ist Sarrazin ein Brunnenvergifter:<br />
&#8220;Er macht sich mit seiner menschenverachtenden Sprache zum Brandstifter. Er diffamiert türkische Kinder als Kopftuchmädchen, er verletzt Jugendliche, die er als Loser abtut. Er behauptet einfach, muslimische Gastarbeiter hätten Deutschland mehr gekostet als gebracht, ohne auch nur mit einem Wort zu erwähnen, wer denn bis heute oftmals die Drecksarbeit für uns Deutsche macht. Wer so brachial argumentiert, ist ein Brunnenvergifter, der dafür sorgt, dass immer mehr türkische Jugendliche von „Scheiß Deutschen&#8221; reden werden und dass gemäßigte Muslime zu Islamisten werden.&#8221;</p>
<p>&#8220;Deutschland schafft sich ab&#8221;, behauptet Sarrazin. &#8220;Bloß weil in Deutschland rund fünf Prozent Muslime leben, die sich etwas stärker vermehren als die Nicht-Muslime, wird es nie wieder einen Immanuel Kant oder Ludwig van Beethoven geben. Das ist eine steile These, in der sich etwas statistische Futurologie mit einer gehörigen Portion Identitätsangst mischt&#8221;, meint Malte Lehming im <a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/mein-dampf/1914848.html" target="_blank"><em>Tagesspiegel</em></a>.</p>
<p>&#8220;Sarrazin bedient das Medienklavier und die Empörungskultur meisterlich. Und alle machen mit, die meisten natürlich aus edelsten Motiven. Damit ist sein Einzug in die Bestsellerlisten garantiert. Wenn es stimmt, dass in unserer Gesellschaft Aufmerksamkeit der höchste Lohn ist, dann ist Sarrazin heute schon ein reicher Mann. Sarrazin weiss genau, wenn er anfinge, zu differenzieren, Formulierungen wie “Kopftuchmädchen produzieren” wegzulassen und keinen Untergang Deutschlands mehr zu prophezeien, verschwände er im Nichts oder im Aktenstaub der Bundesbank&#8221;, schreibt Michael Spreng auf Sprengsatz und nennt Sarrazin einen &#8220;<a href="http://www.sprengsatz.de/?p=3474" target="_blank">Wahnsinnigen am Bohrer</a>&#8220;.</p>
<p>Für Matthias Kamann ist Sarrazin nur als Provokateur originell: „Sarrazin muss jene kühnen Thesen von der generativen Vererbungsspirale der Dummheit aufstellen, um nicht ins Fahrwasser dessen zu geraten, was langweiligerweise von „Gutmenschen“ gefordert wird: in einer Mischung aus Fördern und Fordern die muslimischen Migranten bei der Integration zu unterstützen. Würde Sarrazin das propagieren, wäre es wohl um seine Originalität geschehen, die im Provozieren besteht. In einem Provozieren, dass ihm derart heftige Reaktionen einträgt, dass er sich neuerlich bestärkt sieht in seiner Rolle als Provokateur.&#8221; (<a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article9218337/Thilo-Sarrazin-ist-nur-als-Provokateur-originell.html" target="_blank">Welt</a>)</p>
<p>Und so ganz nebenbei stimmt die verallgemeinerte These Sarrazin von den &#8220;dummen Türken&#8221; auch nicht: &#8220;Aus unserem Kind soll etwas werden! - Bildungsmotivation bei türkischen Familien besonders stark&#8221;, scheibt der &#8220;Informationsdienst Wissenschaft&#8221; der Universität Mannheim in einer <a href="http://idw-online.de/pages/de/news383310" target="_blank">Pressemitteilung</a>. Spezifische Probleme gewisser Stadtteile im ehemaligen Westberlin eignen sich halt nicht zur Verallgemeinerung.</p>
<p>Unterstützung erhält Sarrazin von der NPD, der DVU und den Journalisten Markwort (<em>Focus</em>), Wagner (<em>Bild</em>) und Ulfkotte <span style="color: #000000;">(Bürger in Wut), </span>der Wochenzeitung <em>Junge Freiheit</em> sowie Hans-Olaf Henkel (<a href="http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/02/10/der-usa-wundert-man-sich-uber-henkel-und-co/" target="_blank">was nicht neu ist</a>).  Zustimmung verlautet auch von der Rechtsaußen-Partei FPÖ aus Österreich. «Lieber Sarrazin statt Muezzin», jubelt die FPÖ und warnt vor «zunehmender Islamisierung». «Keine Zuwanderung in unsere Sozialsysteme! Keine staatliche Hilfe für solche, die sich nicht integrieren wollen! Und sofortige Ausweisung derer, die unsere Gesetze brechen!», verlautet der steirische FPÖ-Landtagskandidat Gerhard Kurzmann mit Hinweis auf Sarrazins Buch. Die ehemalige Jörg-Haider-Partei BZÖ will sogar ein Denkmal für diesen «mutigen Denker» errichten.</p>
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		<title>ROG-Brief an Merkel: Missachtung der Pressefreiheit in Ukraine muss Gesprächsthema sein</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 07:30:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Schnabl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Reporter ohne Grenzen (ROG) hat sich vor dem für den 30. August geplanten Besuch des ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch in Berlin mit einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt. Darin bittet ROG die deutsche Regierungschefin, bei ihrem Treffen mit Präsident Janukowitsch die zunehmenden Einschränkungen der Presse- und Meinungsfreiheit in dem osteuropäischen Land zum Thema zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reporter ohne Grenzen (ROG) hat sich vor dem für den 30. August geplanten Besuch des ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch in Berlin mit einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt. Darin bittet ROG die deutsche Regierungschefin, bei ihrem Treffen mit Präsident Janukowitsch die zunehmenden Einschränkungen der Presse- und Meinungsfreiheit in dem osteuropäischen Land zum Thema zu machen. Seit dem Amtsantritt von Janukowitsch stellt ROG vermehrt tätliche Angriffe auf Journalisten und systematische Versuche von Behörden, auf Medien Einfluss zu nehmen, fest.<span id="more-10949"></span></p>
<p>&#8220;Mit Sorge beobachten wir, dass die nach der Orangenen Revolution im Jahr 2004 errungene Pressefreiheit wieder in Frage steht&#8221;, schreibt Christian Rickerts, ROG-Geschäftsführer, in dem Brief vom 26. August an die Kanzlerin.<br />
&#8220;Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie Viktor Janukowitsch daran erinnern könnten, dass eine solche Politik der Missachtung von Presse- und Medienfreiheit den Prioritäten der EU-Ukraine Assoziierungsagenda widerspricht.&#8221;<br />
ROG dokumentierte in den vergangenen sechs Monaten gehäufte Übergriffe gegen Journalisten durch Polizisten, Festnahmen von Reportern, Hausdurchsuchungen sowie verschiedene Formen von Zensur und Versuche, kritische Medienmitarbeiter unter Druck zu setzen. ROG fordert darüber hinaus die Einrichtung eines unabhängigen Systems zur Verteilung von Sendefrequenzen, die Garantie der Unabhängigkeit der Rundfunkregulierungsbehörden sowie die Schaffung einer von der Regierung unabhängigen öffentlichen Sendeanstalt.<br />
Rickerts drückt in dem Brief seine Besorgnis darüber aus, dass sich in der Ukraine ein Klima der Straflosigkeit ausbreiten und Angriffe auf Journalisten ungesühnt bleiben könnten. Besondere Aufmerksamkeit lenkt ROG auf das Schicksal des seit dem 11. August 2010 vermissten Chefredakteurs der Wochenzeitung &#8220;Novyy Styl&#8221; (Neuer Stil), Wasyl Klymentjew. Der Journalist recherchierte zu Korruptionsthemen und berichtete über Fälle von Amtsmissbrauch bei lokalen Behörden. ROG bat Merkel, sich bei Ihrem Gesprächspartner Viktor Janukowitsch für gründliche, unvoreingenommene Ermittlungen der Behörden in diesem Fall einzusetzen.</p>
<p>Lesen Sie hier den ROG-Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Besuch des ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch:<br />
<a href="http://bit.ly/Brief_Janukowitsch">http://bit.ly/Brief_Janukowitsch</a><br />
Pressekontakt:<br />
Anja Viohl<br />
Tel.: 030 202 15 10 - 16<br />
<a href="mailto:presse@reporter-ohne-grenzen.de">presse@reporter-ohne-grenzen.de</a></p>
<p>Zum Verschwinden des seit dem 11. August 2010 vermissten Chefredakteurs der Wochenzeitung &#8220;Novyy Styl&#8221; (Neuer Stil), Wasyl Klymentjew schreibt die <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/ermittlungen-wegen-mordes-1/" target="_blank">TAZ</a>.</p>
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		<title>Pointen statt Ergebnisse - Plasberg als mediales Mannequin</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 19:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Schnabl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[ARD]]></category>

		<category><![CDATA[Plasberg]]></category>

		<category><![CDATA[Politshows]]></category>

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Hart aber fair soll eine Talkshow sein, bei der es zur Sache gehen soll. Die bisher bei der ARD ausgestrahlten hundert Sendungen lassen aber berechtigte Zweifel aufkommen, dass die Show ihren selbst gestellten Ansprüchen genügt. Stefan Kuzmany geht auf Spiegel-Online mit Plasberg hart ins Gericht: &#8220;Eigentlich sollte es in der Jubiläumsshow von Frank Plasberg ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-10963" title="hart-aber-fair-banner" src="http://www.berliner-journalisten.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/hart-aber-fair-banner.jpg" alt="hart-aber-fair-banner" width="395" height="97" /></p>
<p>Hart aber fair soll eine Talkshow sein, bei der es zur Sache gehen soll. Die bisher bei der ARD ausgestrahlten hundert Sendungen lassen aber berechtigte Zweifel aufkommen, dass die Show ihren selbst gestellten Ansprüchen genügt. Stefan Kuzmany geht auf Spiegel-Online mit Plasberg hart ins Gericht: &#8220;Eigentlich sollte es in der Jubiläumsshow von Frank Plasberg ja um Atomenergie gehen. Stattdessen zeigte er eindrucksvoll, wie sein Talkkonzept funktioniert: Pointen statt Ergebnisse, Fragen, bei denen die Antwort schon vorher klar ist - und bloß keine inhaltlichen Diskussionen. &#8230; An wirklichen Ergebnissen ist er nicht interessiert - sondern nur an der nächsten Pointe.&#8221; Statt &#8220;Hart aber fair&#8221; heisst sein Artikel darum &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,713833,00.html" target="_blank">Hart aber leer</a>&#8220;. Berliner Journalisten veröffentlichte vor einem Jahr einen Beitrag über die Gesprächskultur in derartigen Talkshows. Damals beleuchteten wir die &#8220;<a href="http://www.berliner-journalisten.com/blog/2009/09/15/tv-duell-journalistische-katastrophe" target="_blank">Journalistische Katastrophe</a>&#8221; der Befragung von Bundeskanzlerin Merkel und Kanzlerkandidat Steinmeier durch Plasberg und Kollegen im Vorfeld der Bundestagswahl.  “An Inhalten waren das Moderatoren-Tribunal nicht interessiert, allein an möglichen Ausrutschern oder an Eingeständnissen. (&#8230;) Nur mühsam konnten Kanzlerin und Vizekanzler offenbar ihr Misstrauen  verbergen, dass die vier Interviewer der komplizierten Materie womöglich  nicht gewachsen sind (&#8230;) Aber es waren eben gar keine Journalisten, sondern Moderatoren und  Nachrichtensprecher, die hier zum Einsatz kamen, mediale Mannequins.” Da hat sich im letzten Jahr offenbar nicht viel geändert.</p>
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		<title>Sarrazin: Der “Klartext-Politiker” als Provokateur</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 21:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Schnabl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Aussterben der Deutschen]]></category>

		<category><![CDATA[Haider]]></category>

		<category><![CDATA[Herman]]></category>

		<category><![CDATA[Judengen]]></category>

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		<category><![CDATA[Sarrazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bildzeitung bezeichnet ihn als „Klartext-Politiker”, einige meinen sogar, mit dem früheren Berliner Finanzsenator und jetzigen Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin traue sich endlich mal einer „unbequeme Wahrheiten” auszusprechen. Sarrazin ein „mutiger Tabubrecher”? Dabei sind seine Thesen nur „eine groteske Mischung von statistisch verbrämten Halbwahrheiten, Vorurteilen, Unterstellungen und bösartigen Verallgemeinerungen.” „Wem auf gesellschaftliche Herausforderungen in einer multikulturellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bildzeitung bezeichnet ihn als „Klartext-Politiker”, einige meinen sogar, mit dem früheren Berliner Finanzsenator und jetzigen Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin traue sich endlich mal einer „unbequeme Wahrheiten” auszusprechen. Sarrazin ein „mutiger Tabubrecher”? Dabei sind seine Thesen nur „eine groteske Mischung von statistisch verbrämten Halbwahrheiten, Vorurteilen, Unterstellungen und bösartigen Verallgemeinerungen.” „Wem auf gesellschaftliche Herausforderungen in einer multikulturellen Demokratie nur Beschimpfungen der ohnehin Benachteiligten einfallen, hat nicht verstanden, dass Integration ein wechselseitiger Prozess ist”, meint der Grünen-Politiker Volker Beck.<span id="more-10976"></span> Die Ausländerbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), warf dem Bundesbanker „pauschale Polemik gegen muslimische Migranten” vor, die „diffamierend und verletzend” sei.  Zudem habe eine Studie gezeigt, dass bei gleicher Leistung und ähnlichem sozialen Hintergrund türkische Kinder häufiger auf die Realschule oder das Gymnasium wechselten als deutsche Kinder. „Zuspitzen, Vereinfachen, Provozieren: Wer in der deutschen Mediengesellschaft ein breites Publikum erreichen will, muss sich den Marktregeln unterwerfen. Im Wettbewerb um die breiteste Aufmerksamkeitsquote bedient sich Thilo Sarrazin derselben groben Methoden wie, zum Beispiel, Dieter Bohlen”, schreibt Kai Pfundt im Generalanzeiger und schlussfolgert: „Mit der Methode Sarrazin kommen wir aber auch nicht weiter, im Gegenteil. Neue Gräben und durch Provokation gerissene Wunden behindern die ohnehin mühsame Kompromissfindungsarbeit.” Elisabeth Zoll schreibt in der Südwest-Presse: „Es wird Zeit, den Provokateur in Schranken zu weisen. Auch von der Bundesbank. Ein solcher Vorstand schadet der angesehenen Institution.” Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer empfiehlt Sarrazin, dessen „rassistische Hasstiraden“ nicht mehr überraschend seien: „Ich würde Herrn Sarrazin den Eintritt in die NPD empfehlen, das macht die Gefechtslage wenigstens klarer und befreit die SPD“. SPD-Chef Siegmar Gabriel: “Wenn Sie mich fragen, warum der noch bei uns Mitglied sein will - das weiß ich auch nicht.” Die Äußerungen seien zum Teil “gewalttätig” und “dämlich”. Bundeskanzlerin Merkel, die sich sonst kaum zu einzelnen Meinungen äußert,  findet Sarrazins Thesen „äußerst verletzend, diffamierend und sehr polemisch zugespitzt” und ließ dieses über Regierungssprecher Steffen Seibert heute in Berlin ausrichten. Schon am Sonntag wies sie die Thesen zurück: “Solche schlichten Pauschalurteile sind dumm und nicht weiterführend”.<br />
Mit seiner These, dass „wir zu Fremden im eigenen Land werden“ hat Sarrazin nur widergekäut, was so ähnlich schon einmal zu lesen war. Sarrazin: „So wurde viel zu lange übersehen, dass die Alterung und Schrumpfung der deutschen Bevölkerung einhergeht mit qualitativen Veränderungen in deren Zusammensetzung. Über die schiere Abnahme der Bevölkerung hinaus gefährdet vor allem die kontinuierliche Zunahme der weniger Stabilen, weniger Intelligenten und weniger Tüchtigen die Zukunft Deutschlands.“ Vor 84 Jahren formulierte ein anderer Autor ähnlich: „Denn sowie erst einmal die Zeugung als solche eingeschränkt und die Zahl der Geburten vermindert wird, tritt an Stelle des natürlichen Kampfes um das Dasein, der nur den Allerstärksten und Gesündesten am Leben lässt, die selbstverständliche Sucht, auch das Schwächlichste, ja Krankhafteste um jeden Preis zu „retten”, womit der Keim zu einer Nachkommenschaft gelegt wird, die immer jämmerlicher werden muss, je länger diese Verhöhnung der Natur und ihres Willens anhält. Das Ende aber wird sein, dass einem solchen Volke eines Tages das Dasein auf dieser Welt genommen werden wird…“. „Nein, das letzte Zitat war nicht von Sarrazin, sondern von Hitler. Aber wo liegt der Unterschied?” fragt Wolfgang Lieb auf <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=6572" target="_blank">Nachdenkseiten</a> und weist auf längst widerlegte Thesen hin: „Neben die rassenhygienischen Anklänge, die von Sarrazin dabei angestoßen werden, treten noch die sozialeugenischen. So spielt Sarrazin auf die längst überholte Mär an, dass „die intelligenteren Frauen weniger oder gar keine Kinder zur Welt bringen“ und wir deshalb „als Volk (?) an durchschnittlicher Intelligenz verlieren“. Mit dieser penetranten, aber frei erfundenen Behauptung Akademikerinnen seien mit 40 oder gar 43 Prozent weit überdurchschnittlich kinderlos, wurde schon das „Elterngeld“ begründet. Dabei liegt die Kinderlosigkeit von Akademikerinnen nur knapp über dem Durchschnitt aller Frauen, nämlich etwa bei 25 Prozent. Bei Abiturientinnen und Hochschulabsolventinnen liegt die Geburtenrate seit einigen Jahren sogar höher als im Durchschnitt.”<br />
Beifall finden Sarrazins ausländerfeindliche Tiraden bei der NPD, seine Hetze gegen Hartz IV-Empfänger geht aber sogar der NPD zu weit. Der NPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Gansel erklärte dazu heute: „Zwar gehört Thilo Sarrazin mit seinen Ausfällen gegen deutsche Hartz-IV-Bezieher und seiner Gleichgültigkeit gegenüber der Not sozial ausgegrenzter Landsleute definitiv nicht in die soziale Heimatpartei NPD. Seine ausländerpolitischen Aussagen atmen dagegen durch und durch den Geist nationaldemokratischer Überfremdungskritik …” (Quelle: NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag)  Und auf der Seite der NPD kann man lesen: “Die NPD hat dieses Problem schon lange erkannt und ebenso begriffen, daß die BRD der wesentlichsten Aufgabe, die nach unserem Dafürhalten ein Staat zu erfüllen hat, nicht gewachsen ist, nämlich unser Volk zu erhalten. Mit der BRD wird es das deutsche Volk bald schon nicht mehr geben.” „Angela Merkel hat es vor einigen Jahren über sich gebracht, Martin Hohmann aus der Union rauszuwerfen wegen dessen antisemitischer Äußerungen über die Rolle der „jüdischen Bolschewisten” etc. Thilo Sarrazin nähert die Sozialdemokratie durch seine Äußerungen über die Bedrohung des deutschen Volkes durch muslimische Einwanderung an die „soziale Heimatpartei” NPD an – und nichts passiert…?”, schreibt Jörg Lau auf Zeit-Online.<br />
<img class="alignleft size-full wp-image-10975" title="bild100823" src="http://www.berliner-journalisten.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/bild100823.jpg" alt="bild100823" width="395" height="275" /></p>
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		<title>Zeitungskrise: Miese Stimmung bei DuMont-Schauberg</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 12:49:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Schnabl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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Bei der Frankfurter Rundschau läft es zurzeit nicht so gut, will die TAZ erfahren haben und schreibt: “Die Stimmung  in der ohnehin schon ausgelutschten Redaktion ist mies.  Zumal der  Verdacht, hier machten sich erste Folgen der im April  gestarteten  “Redaktionsgemeinschaft” bemerkbar, nicht von der Hand zu  weisen ist:  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-10955" title="frru" src="http://www.berliner-journalisten.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/frru.jpg" alt="frru" width="300" height="62" /><br />
Bei der <em>Frankfurter Rundschau</em> läft es zurzeit nicht so gut, will die <em>TAZ</em> erfahren haben und schreibt: “Die Stimmung  in der ohnehin schon ausgelutschten Redaktion ist mies.  Zumal der  Verdacht, hier machten sich erste Folgen der im April  gestarteten  “Redaktionsgemeinschaft” bemerkbar, nicht von der Hand zu  weisen ist:  Die <em>FR</em> gehört wie die <em>Berliner Zeitung</em> zum  Kölner Medienhaus DuMont-Schauberg, die aus RedakteurInnen beider  Blätter bestückte “ReGe” liefert seit  dem Frühjahr einen Großteil der  überregionalen Berichterstattung beider  Blätter und bedient auch noch  die DuMont-Titel <em>Kölner Stadtanzeiger</em> und <em>Mitteldeutsche Zeitung</em> (Halle/Saale).Dass es langfristig den überregionalen  Restredaktionen  in Berlin wie Frankfurt an den Kragen gehen wird, ist  ein offenes  Geheimnis. Die Eigenständigkeit der Blätter stehe aber nicht  auf dem  Spiel: Die <em>FR</em> werde keinesfalls zum reinen Regionalblatt heruntergestuft, versicherte die <em>FR</em>-Geschäftsführung laut Teilnehmern in den jüngsten Gesprächen.(<a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/mehr-als-ausgelutscht/" target="_blank">TAZ</a>)</p>
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		<title>Sachsensumpf: Auch Journalisten gehen in Berufung</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 15:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Schnabl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die umstrittene Verurteilung von zwei Journalisten wegen ihrer Berichterstattung zum sogenannten Sachsensumpf wird weiter die Justiz beschäftigen. Sowohl die beiden Journalisten als  auch die Staatsanwaltschaft haben Rechtsmittel gegen das Urteil  eingelegt. Das sagte ein Sprecher des Dresdner Amtsgerichts der  Nachrichtenagentur DAPD. (Süddeutsche) Die beiden freien Journalisten Arndt Ginzel und Thomas Datt waren wegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die umstrittene Verurteilung von zwei Journalisten wegen ihrer Berichterstattung zum sogenannten <a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Sachsensumpf">Sachsensumpf</a> wird weiter die Justiz beschäftigen. Sowohl die beiden Journalisten als  auch die Staatsanwaltschaft haben Rechtsmittel gegen das Urteil  eingelegt. Das sagte ein Sprecher des Dresdner Amtsgerichts der  Nachrichtenagentur DAPD. (<a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/sachsensumpf-prozess-journalisten-gehen-in-berufung-1.991338" target="_blank">Süddeutsche</a>) Die beiden freien Journalisten Arndt Ginzel und Thomas Datt waren wegen eines <a href="http://www.zeit.de/online/2008/27/sachsensumpf-jasmin" target="_blank">Artikels</a> auf Zeit-Online wegen übler Nachrede und Verleumdung zu einer Geldstrafe von 2500 Euro verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft forderte 6000 Euro und auch eine Verurteilung wegen des Spiegel-Artikels <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-55508009.html" target="_blank">&#8220;Dreckige Wäsche&#8221;</a>. Die Nebenklage hatte sogar Freiheitsstrafen gefordert. Das Gericht folgte dem nicht und sprach in diesem Punkt die Journalisten frei. Die Staatsanwaltschaft legte <a href="http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/08/20/djv-sachsensumpf-blubbert-weiter" target="_blank">Berufung</a> ein, die Journalisten fordern einen kompletten Freispuch. (wir <a href="http://www.berliner-journalisten.com/blog/?s=sachsensumpf" target="_blank">berichteten</a>) Der Sächsische Zeitungsverlegerverband und der Journalistenverband Sachsen sehen in dem Vorgehen der Justiz einen &#8220;eklatanten Einschüchterungsversuch gegenüber Journalisten und den Medien insgesamt&#8221;. Wenn keine kritischen Fragen mehr gestellt werden dürfen, sei die Pressefreiheit insgesamt in Gefahr, erklärten die beiden Journalisten unmittelbar nach der Urteilsverkündung.</p>
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