<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>

<channel>
	<title>Redaktionsblog</title>
	<atom:link href="http://www.berliner-journalisten.com/blog/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.berliner-journalisten.com/blog</link>
	<description></description>
	<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 14:29:02 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Konservative deutsche Journalisten greifen Merkel über Newsweek an</title>
		<link>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/10/konservative-journalisten-greifen-merkel-uber-newsweek-an/</link>
		<comments>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/10/konservative-journalisten-greifen-merkel-uber-newsweek-an/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 12:07:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Schnabl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Merkel]]></category>

		<category><![CDATA[Neesweek]]></category>

		<category><![CDATA[Theil]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.berliner-journalisten.com/blog/?p=8394</guid>
		<description><![CDATA[
Diese Woche macht das amerikanische Nachrichtenmagazin Newsweek mit Frau Merkel auf. Das im Washington-Post Verlag erscheinende Magazin bezeichtnet sie als &#8220;Slow Motion Kanzlerin&#8220;, Kanzlerin der &#8220;ruhigen Hände&#8221; könnte  gemeint sein. Das Thema ist indes nicht neu, schon 2007 bezeichnete das Blatt Angela Merkel als &#8220;Lost Leader&#8221; (verschwundene Führerin) und verspottete sie als &#8220;Mrs. Feelgood&#8221;, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-8397" title="m051" src="http://www.berliner-journalisten.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/m051.jpg" alt="m051" width="395" height="261" /></p>
<p>Diese Woche macht das amerikanische Nachrichtenmagazin <em>Newsweek</em> mit Frau Merkel auf. Das im Washington-Post Verlag erscheinende Magazin bezeichtnet sie als &#8220;<a href="http://www.newsweek.com/id/234587/page/1" target="_blank">Slow Motion Kanzlerin</a>&#8220;, Kanzlerin der &#8220;ruhigen Hände&#8221; könnte  gemeint sein. Das Thema ist indes nicht neu, schon 2007 bezeichnete das Blatt Angela Merkel als &#8220;Lost Leader&#8221; (verschwundene Führerin) und verspottete sie als &#8220;Mrs. Feelgood&#8221;, die &#8220;dringend notwendige Reformen verschläft&#8221; um sich mit niemandem anzulegen.<span id="more-8394"></span> In der aktuellen Ausgabe des Magazins wird nun darauf hingewiesen, dass Deutschland in der Euro-Krise eigentlich die Führungsrolle in Europa übernehmen müsste, da nur eine starke nationale Führungsperson diese Rolle übernehmen könne. Dazu sind weder der &#8220;hyperactive French President Nicolas Sarkozy, nor the effectively lame-duck British Prime Minister Gordon Brown, nor Spanish Prime Minister José Luis Rodríguez Zapatero, deeply absorbed with his own country&#8217;s crisis&#8221; in der Lage. Aber Frau Merkel die diese Rolle übernehmen könnte, tut nichts, da sie zu Hause die &#8220;notwendigen Reformen&#8221; nicht zu Ende führt. &#8220;Most obviously, in Germany itself, it&#8217;s not clear how Merkel can keep her implicit promise of avoiding significant reform of the country&#8217;s cherished welfare state, which already eats up more than a third of German GDP&#8221;, heisst es wörtlich in dem Artikel. Kritisiert wird, dass Deutschland nicht in der Lage ist, den &#8220;Wohlfahrtstaat&#8221; weiter abzubauen, kritisiert wird ihr vermuteter &#8220;Wunsch nach mehr sozialer Gerechtigkeit&#8221;.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8398" title="newsweek_merkel_10" src="http://www.berliner-journalisten.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/newsweek_merkel_10.jpg" alt="newsweek_merkel_10" width="227" height="302" /></p>
<p>Der <a href="http://www.newsweek.com/id/57413" target="_blank">Artikel</a> aus dem Jahre 2007 war ähnlich gestrickt. Damals regierte Angela Merkel noch mit der Großen Koalition und die SPD war aufgrund ihres drohenden Bedeutungsverlustet nicht gewillt, weitere Einschnitte ins soziale Netz mitzutragen. &#8220;The Zeitgeist&#8230;has definitely shifted left&#8221; zitierte damals<em> Newsweek</em> das Allensbach-Institut und Frau Merkel hätte sich diesem wohl untergeordnet und &#8220;avoided risky positions&#8221;. Autor beider Artikel ist Stefan Theil, der 2007 noch von Hugo Müller-Vogg unterstützt wurde, der die Kanzlerin als &#8220;<a href="http://www.newsweek.com/id/57414" target="_blank">Möchtegern-Reformerin</a>&#8221; bezeichnete, &#8220;die sich kühl für das Machbare und die Macht entschieden hat&#8221;. Man kann den Tenor beider Artikel und einen weiteren von Stefan Theil in <em>Newsweek</em> unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.newsweek.com/id/146988" target="_blank">CAN MERKEL MAKE IT?</a>&#8221; veröffentlichten Artikel aus dem Jahre 2005 als Angriff aus dem neo-liberalen Eck ansehen, da in allen Artikeln die &#8220;mangelnde Reformwilligkeit&#8221; der einst als &#8220;deutsche Maggy Thatcher&#8221; erhofften Kanzlerin bedauert wird. Auch im aktuellen Artikel bedauert Stefan Theil, dass in Deutschland die &#8220;notwendigen Reformen&#8221; von &#8220;beharrenden Kräften&#8221; stärker als in anderen europäischen Ländern verhindert werden und schreibt abschließend: &#8220;Frau Europa, it&#8217;s time to lead.&#8221;</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8399" title="newsweek_merkel" src="http://www.berliner-journalisten.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/newsweek_merkel.jpg" alt="newsweek_merkel" width="239" height="320" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/10/konservative-journalisten-greifen-merkel-uber-newsweek-an/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Sexskandale ohne Ende – Wie scheinheilig ist die katholische Kirche?</title>
		<link>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/10/sexskandale-ohne-ende-%e2%80%93-wie-scheinheilig-ist-die-katholische-kirche/</link>
		<comments>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/10/sexskandale-ohne-ende-%e2%80%93-wie-scheinheilig-ist-die-katholische-kirche/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 12:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Schnabl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fernsehtipp]]></category>

		<category><![CDATA[Kartholische Kirche]]></category>

		<category><![CDATA[Sexskandal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.berliner-journalisten.com/blog/?p=8412</guid>
		<description><![CDATA[
Wie scheinheilig ist die katholische Kirche? Diese Frage stellt Renata Schmidtkunz im „CLUB 2“ am Mittwoch, dem 10. März 2010, um 23.00 Uhr in ORF 2. Zu Gast sind Maximilian Fürnsinn, Propst Stift Herzogenburg, Erich Leitenberger, Pressesprecher der Erzdiözese Wien, Johannes Wahala, Psychotherapeut, Ulrich Körtner, evangelischer Theologe, Stephan Goertz, Moraltheologe Uni Saarland, Klaus Fluch, Missbrauchsopfer, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img class="alignleft size-full wp-image-8413" title="orf2" src="http://www.berliner-journalisten.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/orf2.png" alt="orf2" width="36" height="10" /></p>
<p class="MsoNormal">Wie scheinheilig ist die katholische Kirche? Diese Frage stellt Renata Schmidtkunz im „CLUB 2“ am Mittwoch, dem 10. März 2010, um 23.00 Uhr in ORF 2. Zu Gast sind Maximilian Fürnsinn, Propst Stift Herzogenburg, Erich Leitenberger, Pressesprecher der Erzdiözese Wien, Johannes Wahala, Psychotherapeut, Ulrich Körtner, evangelischer Theologe, Stephan Goertz, Moraltheologe Uni Saarland, Klaus Fluch, Missbrauchsopfer, und Uta Ranke-Heinemann, Theologin.<span id="more-8412"></span> Zahllose Fälle von sexuellem Missbrauch in katholischen Klöstern und Internaten erschüttern seit Wochen Europa. Jetzt sind auch in Österreich weitere Missbrauchsfälle bekannt geworden. Ehemalige Schüler aus Klöstern in Vorarlberg und Salzburg berichten von sexuellen Übergriffen und Nötigungen durch Ordensleute. In Deutschland, Irland und Italien melden sich immer mehr Opfer und in den Niederlanden wurden erstmals auch Nonnen beschuldigt, sich an Kindern vergangen zu haben.</p>
<p class="MsoNormal">Welche Gründe gibt es für diese große Anzahl an Missbrauchsfällen in kirchlichen Einrichtungen? Liegt die Ursache in den autoritären Strukturen, Abhängigkeitsverhältnissen und nicht zuletzt in dem gehemmten Umgang der katholischen Kirche mit Sexualität? Der Vatikan, der vor kurzem von einem Callboy-Skandal erschüttert wurde, hält unbeirrt am Zölibat fest. Würde eine Lockerung oder gar eine Aufhebung des Zölibats die Anzahl der Missbrauchsfälle reduzieren?</p>
<p class="MsoNormal">ORF 2E über Astra unverschlüsselt.</p>
<p class="MsoNormal">Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/10/sexskandale-ohne-ende-%e2%80%93-wie-scheinheilig-ist-die-katholische-kirche/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>BUNTE VS. Stern: Was heisst hier Wettbewerber?</title>
		<link>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/09/bunte-vs-stern-was-heisst-hier-wettbewerber/</link>
		<comments>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/09/bunte-vs-stern-was-heisst-hier-wettbewerber/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Schnabl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.berliner-journalisten.com/blog/?p=8388</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Immer wieder versucht der Burda-Verlag, die Bunte als Wettbewerber vom Stern zu positionieren, nur weil beide am Donnerstag erscheinen. Die Bunte konkurriert mit People-Magazinen wie Gala oder InTouch, aber nicht mit dem Stern. Das hätte der Burda-Verlag gerne und deswegen treibt er die Diskussion in diese Richtung. Ein durchsichtiger Versuch… &#8221; Stern-Chefredakteur Andreas Petzold im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="hauptspalte" class="topo_col main_col">&#8220;Immer wieder versucht der Burda-Verlag, die Bunte als Wettbewerber vom Stern zu positionieren, nur weil beide am Donnerstag erscheinen. Die Bunte konkurriert mit People-Magazinen wie Gala oder InTouch, aber nicht mit dem Stern. Das hätte der Burda-Verlag gerne und deswegen treibt er die Diskussion in diese Richtung. Ein durchsichtiger Versuch… &#8221; <em>Stern</em>-Chefredakteur Andreas Petzold im Gespräch mit der <em><a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/ein-outsourcen-von-drecksarbeit/" target="_blank">taz</a>.</em></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/09/bunte-vs-stern-was-heisst-hier-wettbewerber/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Zur Zukunft des Qualitätsjournalismus im Internet und zur Lage auf dem deutschen Zeitungsmarkt</title>
		<link>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/09/zur-zukunft-des-qualitatsjournalismus-im-internet-und-zur-lage-auf-dem-deutschen-zeitungsmarkt/</link>
		<comments>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/09/zur-zukunft-des-qualitatsjournalismus-im-internet-und-zur-lage-auf-dem-deutschen-zeitungsmarkt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 09:22:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Schnabl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Zeitungskrise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.berliner-journalisten.com/blog/?p=8375</guid>
		<description><![CDATA[Sorgt das Internet für einen Verlust an Qualität im Journalismus? Bei der Tagung &#8220;Qualität unter Druck - Journalismus im Internetzeitalter&#8221; an der Evangelischen Akademie Tutzing gingen Medienmacher und Medienwissenschaftler zwei Tage lang dieser Frage nach. Zudem skizzierten sie, wie sich Qualität im Netz verwirklichen lässt. Hans-Jürgen Jakobs, Chefredakteur sueddeutsche.de. stellt 10 Thesen zur Zukunft des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sorgt das Internet für einen Verlust an Qualität im Journalismus? Bei der Tagung &#8220;Qualität unter Druck - Journalismus im Internetzeitalter&#8221; an der Evangelischen Akademie Tutzing gingen Medienmacher und Medienwissenschaftler zwei Tage lang dieser Frage nach. Zudem skizzierten sie, wie sich Qualität im Netz verwirklichen lässt.<span id="more-8375"></span> Hans-Jürgen Jakobs, Chefredakteur sueddeutsche.de. stellt 10 Thesen zur Zukunft des Journalismus in Zeiten des Internets auf, die auf <a href="http://www.evangelisch.de/themen/medien/journalismus-im-netz-i-zehn-thesen-zur-qualitaet13918" target="_blank">Evangelisch.de </a>dokumentiert werden. Seine Thesen, Online und Paper sind keine Gegensätze, vielmehr ergänzen sie sich, Online ist nicht die alleinige Ursache der Zeitungskrise und auch guter Online-Journalismus ist nicht umsonst zu haben. &#8220;Das Internet löst Probleme der Zeit und des Raums, &#8230; alles ist verfügbar&#8221; nur einen Mausklick entfernt, aber &#8220;die Kunst von Journalisten, alltägliche, besondere oder auch profane Vorkommnisse in Texte zu fassen, macht ihre Bedeutung, gelegentlich auch ihren Ruhm aus&#8221;. Folgt man den Thesen von Hans-Jürgen Jakobs, muss es eine enge Verzahnung von Print und Online geben, Online bedeutet aber nicht den Untergang von Print.<br />
Das Leibnitz-Institut für Länderkunde veröffentlichte eine Studie zur Situation der Tageszeitungen in Deutschland.<br />
&#8220;Die Verkaufsauflagen der deutschen Tageszeitungen sind seit 1999 um rund ein Fünftel gesunken. Gleichzeitig brachen die Anzeigen- und Werbeeinnahmen ein, sodass viele Verlage ihre Redaktionen verkleinern und zusammenlegen mussten, um rentabel zu bleiben. Die Auflagenentwicklung und die räumlichen Verflechtungen der deutschen Abo-Tageszeitungen werden auf den jetzt in <a class="linkExt" href="http://aktuell.nationalatlas.de/" target="_blank"><img src="http://www.ifl-leipzig.de/fileadmin/templates/bilder/ext_icon.gif" border="0" alt="" width="9" height="9" /> Nationalatlas <em>aktuell</em></a> verfügbaren Karten und Grafiken des Leibniz-Instituts für Länderkunde erkennbar. Es zeigt sich, dass besonders viele ostdeutsche Tageszeitungen von hohen Auflageverlusten  betroffen sind. Auch beim Vergleich der Marktstrukturen werden wesentliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland deutlich, die ein Erbe der stark divergierenden Zeitungslandschaften in der DDR und der Bundesrepublik sind. Während im Osten – nach wie vor – wenige Zeitungen mit vergleichsweise großen Verbreitungsregionen den Markt dominieren, teilen sich im Westen viele kleinere, meist miteinander verflochtene Verlage eine Region.&#8221;<br />
Die Studie ist für alle Medieninteressierten eine gute Übersicht zur Entwicklung des Printmarktes in Deutschland. Das Kartenmaterial emöglicht einen schnellen Überblick auf den Konzentrationsprozess im Zeitungsmarkt.</p>
<p>Für Jutta Limbach, Vorsitzende des Medienrates der MABB, &#8220;ist die Bezahlung des Journalismus eine Schlüsselfrage für die Medienzukunft&#8221;, denn &#8220;Kreativität muss sich auszahlen. Wenn das nicht der Fall ist, dann stirbt der Ehrgeiz, etwas Neues schaffen zu wollen. Das kann uns nicht gleichgültig lassen.&#8221; (<a href="http://www.tagesspiegel.de/medien-news/Jutta-Limbach-MAAB-Jugendschutz;art15532,3051598" target="_blank">Tagesspiegel</a>)</p>
<p>Für Detlev Brechtel sind die so genannten Qualitätsmedien an ihrem Elend selbst schuld, denn sie &#8220;bieten in breiter Front ein jämmerliches Schauspiel&#8221;. Vielen Zeitungen und Magazinen ist ihr Profil abhanden gekommen, Themen werden nur noch &#8220;alibihaft&#8221; aufgegriffen. &#8220;Aber das eigene Terrain aufzugeben, in der Belanglosigkeit dahin zu suppen, bei Interviews bestenfalls noch den Stichwortgeber statt den gut informierten, unbequemen Rechercheur zu geben – das ist unentschuldbar.&#8221; Für Brechtel der Grund für das  &#8220;eigentliche Scheitern, nicht in der veränderten Mediennutzung oder dem Umschichten von Kommunikationsinvestments. Gutes Themensetting ist keine Frage des internen Budgets!&#8221; Die Presse ist zu zahm, frisst den Anzeigenkunden aus der Hand, überall Mainstream, &#8220;Fakten, Fakten, Fakten&#8221; aber kein <a href="http://beibrechtels.posterous.com/profil-ist-mehr-als-ein-social-media-account" target="_blank">Profil</a>.</p>
<p>Hat schon der &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221; kein oder allenfalls sehr wenig Profil, so steht es um den Wirtschaftsjournalismus noch schlimmer. &#8220;Wie ein ergrauter Stadtarchivar dem ersten Computer&#8221;  stand der &#8220;deutsche Wirtschaftsjournalismus  dem globalen Finanzmarkt gegenüber&#8221; (Darin unterscheidet er sich nicht von der Politik) Aufgabe der Medien ist es nicht, mit Kampagnenjournalismus (Schwarzarbeit, Florida-Rolf, Sozialneid, Manager-Gehälter, Sozialhilfe-Missbrauch) Politik zu machen, Medien werden aber zur &#8220;Frühwarnung&#8221; gebraucht. &#8220;<span style="font-family: MetaNormal-Roman;">Von Mitte des Jahres 2007 an hätten die Massenmedien ihrer Rolle als Frühwarnsystem gerecht werden können und müssen.&#8221; Das haben sie aber nicht getan, viemehr hingen die untersuchten Medien SZ,FAZ und HB ihrem Dogma &#8220;Marktgläubigkeit&#8221; an. &#8220;<span style="font-family: MetaNormal-Roman;">SZ und FAZ &#8230; haben bis zum offenen Ausbruch der Krise pure Desorientierung geliefert&#8221;. </span></span>Den öffentlich-rechtlichen Anstalten kommt so eine herausragende Stellung zu. &#8220;Die privaten Sender sind so sehr Unterhaltungsmaschinen, dass man kaum noch auf die Idee kommt, den Anspruch auf Information und Orientierung zu erheben, trotzdem liegt heute der Legitimationsdruck bei den Öffentlich-Rechtlichen.&#8221;<br />
(<a href="http://www.otto-brenner-stiftung.de/veranstaltungen/sonstige-veranstaltungen/wirtschaftsjournalismus-in-der-krise.html" target="_blank">Otto Brenner Stiftung - Wirtschaftsjournalismus in der Krise</a>)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/09/zur-zukunft-des-qualitatsjournalismus-im-internet-und-zur-lage-auf-dem-deutschen-zeitungsmarkt/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Pokerüberfall Thema in amerikanischen Medien</title>
		<link>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/09/pokeruberfall-thema-in-amerikanischen-medien/</link>
		<comments>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/09/pokeruberfall-thema-in-amerikanischen-medien/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 07:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Schnabl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Überfall]]></category>

		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

		<category><![CDATA[CBS]]></category>

		<category><![CDATA[Poker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.berliner-journalisten.com/blog/?p=8364</guid>
		<description><![CDATA[Die CBS-Morning Show zeigte in einer Exklusiv-Schaltung nach Berlin  neben dem Gewinner, den 29jährigen Kevin &#8220;ImaLuckSac&#8221; MacPhee , Coeur d&#8217;Alene (Idaho,USA)  auch Aufnahmen vom Überfall.

Außerdem auf CBS-News: Berichte über die Nacht der Oscars in Hollywood.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die CBS-Morning Show zeigte in einer Exklusiv-Schaltung nach Berlin  neben dem Gewinner, den 29jährigen Kevin &#8220;ImaLuckSac&#8221; MacPhee , Coeur d&#8217;Alene (Idaho,USA)  auch Aufnahmen vom Überfall.<br />
<object width="395" height="300"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_KYu1WKUuQM&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/_KYu1WKUuQM&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="395" height="300"></embed></object><br />
Außerdem auf CBS-News: Berichte über die Nacht der Oscars in Hollywood.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/09/pokeruberfall-thema-in-amerikanischen-medien/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Welttag gegen Internetzensur&#8221; am 12. März 2010</title>
		<link>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/08/welttag-gegen-internetzensur-am-12-marz-2010/</link>
		<comments>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/08/welttag-gegen-internetzensur-am-12-marz-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 16:45:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Schnabl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>

		<category><![CDATA[ROG]]></category>

		<category><![CDATA[Welttag gegen Zensur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.berliner-journalisten.com/blog/?p=8359</guid>
		<description><![CDATA[
Am 12. März 2010 findet der &#8220;Welttag gegen Internetzensur&#8221; statt. Der Tag wurde von Reporter ohne Grenzen (ROG) initiiert, um auf die weltweit zunehmende Internet-Zensur und Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer aufmerksam zu machen.
Wie bereits im vergangenen Jahr wird ROG an diesem Tag wieder einen Bericht mit dem Titel &#8220;Feinde des Internets&#8221; veröffentlichen. Darin werden Staaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><img class="alignleft size-full wp-image-8360" title="rog_banner12maerz_version_de_01" src="http://www.berliner-journalisten.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/rog_banner12maerz_version_de_01.gif" alt="rog_banner12maerz_version_de_01" width="250" height="250" /></p>
<p class="bodytext">Am 12. März 2010 findet der &#8220;Welttag gegen Internetzensur&#8221; statt. Der Tag wurde von <em>Reporter ohne Grenzen</em> (ROG) initiiert, um auf die weltweit zunehmende Internet-Zensur und Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer aufmerksam zu machen.</p>
<p class="bodytext">Wie bereits im vergangenen Jahr wird ROG an diesem Tag wieder einen Bericht mit dem Titel &#8220;Feinde des Internets&#8221; veröffentlichen. Darin werden Staaten mit massiver Online-Überwachung benannt und deren aktuelle Kontroll- und Zensurmaßnahmen im World Wide Web umfassend untersucht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/08/welttag-gegen-internetzensur-am-12-marz-2010/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Bild und die Griechen</title>
		<link>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/08/bild-und-die-griechen/</link>
		<comments>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/08/bild-und-die-griechen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 08:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Schnabl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.berliner-journalisten.com/blog/?p=8349</guid>
		<description><![CDATA[Sexuelle Abartigkeiten sind ja für Bild immer eine Schlagzeile wert, außer sie finden in Kreisen der Katholischen Kirche statt. Dann wird das Thema nur am Rande abgehandelt, obwohl es seit Tagen das Medienthema mit dem größten öffentlichen Interesse ist. Genau so scheint es zu sein, wenn jemand Geld verzockt. Dann fällt es den Strategen bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sexuelle Abartigkeiten sind ja für Bild immer eine Schlagzeile wert, außer sie finden in Kreisen der Katholischen Kirche statt. Dann wird das Thema nur am Rande abgehandelt, obwohl es seit Tagen das Medienthema mit dem größten öffentlichen Interesse ist. Genau so scheint es zu sein, wenn jemand Geld verzockt. Dann fällt es den Strategen bei Bild nicht schwer, mit (<a href="http://www.bildblog.de/" target="_blank">Bildblog</a> dokumentiert es mit seinen Ausrissen sehr anschaulich) Sprüchen aus der untersten Kategorie dümmlichen Vorurteilen Vorschub zu leisten.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8350" title="bild_griechen" src="http://www.berliner-journalisten.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/bild_griechen.jpg" alt="bild_griechen" width="395" height="296" /> Ausrisse: BILDBLOG<br />
Hetze gegen ein ganzes Volk: Das finden wir (ZDF-WISO würde sagen) Das Allerletzte!<span id="more-8349"></span><br />
&#8220;Der Leiter des Pressebüros der griechischen Botschaft in Berlin ist 1945 geboren, wenn es also stimmen würde, was in der Bild-Zeitung steht, dass nämlich griechische Beamte spätestens mit Mitte fünfzig in Rente gehen, dann dürfte er da gar nicht sitzen. Er würde dann seit mehr als zehn Jahren seine Rente genießen, die ja nach den Recherchen der Bild-Zeitung fast 100 Prozent seines Gehaltes ausmacht – wobei in der Bild nicht steht, dass es sich dabei nur um das Grundgehalt handelt, während das, was sie tatsächlich überwiesen bekommen, in weiten Teilen Zuschläge sind. Die Diplomaten an der Botschaft werden in Wahrheit bestenfalls 15 oder 20 Prozent ihres Gehaltes als Rente bekommen, wenn überhaupt. So wie alle diese griechischen Beamten, von denen die Bild-Zeitung und andere gerade behaupten, sie wären es, die ein winzig kleines Land am Rande Europas nah an den Ruin getrieben haben, und nicht die schwerste Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten&#8221;, schreibt Michalis Pantelouris auf <a href="http://print-wuergt.de/2010/03/07/griechen/" target="_blank">Print Würgt</a>. Aber so ist das immer bei der Bildzeitung. Da werden Halbwahrheiten zu Wahrheiten, die &#8220;doch endlich mal gesagt werden müssen&#8221;, umgedichtet. Bei genauem Hinsehen stimmts dann doch nicht, aber man konnte sich erst mal empören. Mal sind es Hartz IV Empfänger, die in Saus und Braus leben, mal die &#8220;Asylbetrüger&#8221;. Für die großen Probleme sind immer die Kleinen die Verursacher. Für die Probleme auf dem Arbeitsmarkt die Hartz IV Empfänger, nicht die Strukturprobleme der Wirtschaft, für die Asylproblematik die &#8220;Asylanten&#8221;, nicht die Strukturprobleme der Weltwirtschaft, für die Finanzprobleme Griechenlands die &#8220;schluderigen Staatsbeamten&#8221; und nicht die größte <a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Finanzkrise-Angela-Merkel;art141,3049950" target="_blank">Weltwirtschafts- und Finanzkrise </a>seit sieben Jahrzehnten. Sollte <a href="http://www.faz.net/s/Rub09A305833E12405A808EF01024D15375/Doc~EF147164A6AC54681A16B2DAB7D7CAF6C~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Großbritannien</a> in ähnliche Schwierigkeiten geraten, wird Bild bestimmt nicht den Briten raten, ihre Inseln zu verkaufen. Da beschränkt sich die Hetze auf Fußballspiele.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/08/bild-und-die-griechen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Mord an russischen Journalisten Magomed Jewlojew: ROG kritisiert Strafmilderung für Todesschützen</title>
		<link>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/08/mord-an-russischen-journalisten-magomed-jewlojew-rog-kritisiert-strafmilderung-fur-todesschutzen/</link>
		<comments>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/08/mord-an-russischen-journalisten-magomed-jewlojew-rog-kritisiert-strafmilderung-fur-todesschutzen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 07:46:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Schnabl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>

		<category><![CDATA[Russland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.berliner-journalisten.com/blog/?p=8343</guid>
		<description><![CDATA[Reporter ohne Grenzen (ROG) verurteilt die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der russischen Nordkaukasusrepublik Inguschetien, den für den Mord an dem Journalisten Magomed Jewlojew verurteilten Polizisten frei zu lassen. Die Richter hatten am 2. März die zweijährige Haftstrafe gegen den Polizisten und Mitarbeiter des Innenministeriums Ibragim Jewlojew (kein Bezug zum Ermordeten) in eine Hausarrest-Strafe umgewandelt.
„Die zweijährige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Reporter ohne Grenzen</em> (ROG) verurteilt die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der russischen Nordkaukasusrepublik Inguschetien, den für den Mord an dem Journalisten <strong>Magomed Jewlojew</strong> verurteilten Polizisten frei zu lassen. Die Richter hatten am 2. März die zweijährige Haftstrafe gegen den Polizisten und Mitarbeiter des Innenministeriums Ibragim Jewlojew (kein Bezug zum Ermordeten) in eine Hausarrest-Strafe umgewandelt.<span id="more-8343"></span><br />
„Die zweijährige Haftstrafe wegen ‚fahrlässiger Tötung’ war schon sehr unbefriedigend. Aber mit dem neuen Urteil wird die Verantwortung des Schützen und der Polizei für die Tat weiter gemindert“, kritisiert ROG. „Die Freilassung von Ibragim Jewlojew ist eine wirkliche Provokation und ein Zeichen für die mangelnde Unabhängigkeit der inguschetischen Justiz.“<br />
Magomed Jewlojew war der Betreiber der unabhängigen Internet-Seite <em>ingushetia.ru</em> und ein offener Kritiker des ehemaligen inguschetischen Präsidenten Murat Sjasikow, der am 30. Oktober 2008 seinen Rücktritt erklärte.<br />
Jewlojew wurde am 31. August 2008 nach seiner Festnahme durch Sicherheitskräfte in einem Fahrzeug des Innenministeriums mit einem Kopfschuss verletzt und in diesem Zustand vor einem Krankenhaus abgesetzt, in dem er wenig später starb. Nach offiziellen Angaben der Polizei ist der Schuss im Auto aus Versehen losgegangen, als Magomed Jewlojew versuchte, sich der Waffe eines Beamten zu bemächtigen.<br />
Ein Gericht in der inguschetischen Stadt Karabulak verurteilte am 11. Dezember 2009 Ibragim Jewlojew wegen des Mordes zu zwei Jahren Gefängnis. Die Familie und Kollegen des Ermordeten hatten das Gericht aufgefordert, den Fall unter Artikel 105 des Strafgesetzes – &#8220;Tötung mit Vorsatz&#8221; – zu behandeln. Dies lehnten die Richter jedoch ab. Sie befanden den Polizisten stattdessen der &#8220;fahrlässigen Tötung als Folge eines Verstoßes gegen Amtspflichten&#8221; für schuldig nach Artikel 109 § 2 des russischen Strafgesetzes. Der Oberste Gerichtshof der Republik schwächte in seiner Entscheidung vom 2. März den Tatvorwurf weiter ab und sprach den Täter nur wegen „fahrlässiger Tötung“ gemäß Artikel 109 § 1 schuldig. Dies ermöglicht dem Täter, in Zukunft in den Polizeidienst zurückzukehren.<br />
Nach Einschätzung von ROG handelt es sich bei der Tat möglicherweise um einen geplanten Mord: „Sowohl die Umstände, die zum Tod des kritischen Journalisten führten, als auch die politische Situation in Inguschetien hätten stärker bei der Urteilsfindung miteinbezogen werden müssen“, kritisierte ROG nach dem Richterspruch im Dezember 2009. „Die Möglichkeiten, dass auch andere Personen wie ehemalige höhere Beamte eine Rolle beim Tod Jewlojew gespielt haben könnten, und dass sein Tod gewollt und nicht durch einen Unfall verursacht wurde, haben die Behörden zu schnell ausgeschlossen.“<br />
Am 25. Oktober 2009 wurde darüber hinaus Jewlojews Nachfolger als Chefredakteur von <em>ingushetia.ru</em>, <strong>Makscharip Auschew,</strong> durch Polizeischüsse bei einer Straßensperre in Nasran getötet.(<a href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/news-nachrichten-single/article/1/mord-an-russischen-journalisten-magomed-jewlojew-rog-kritisiert-strafmilderung-fuer-todesschuetzen.html" target="_blank">ROG</a>)</p>
<p><strong>Pressekontakt</strong> :<br />
Anja Viohl<br />
Tel.: 030 202 15 10 – 16</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/08/mord-an-russischen-journalisten-magomed-jewlojew-rog-kritisiert-strafmilderung-fur-todesschutzen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Enthüllungen: Aber Sexskandal immer noch kein Thema für Bild</title>
		<link>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/06/neue-enthullungen-aber-sexskandal-immer-noch-kein-thema-fur-bild/</link>
		<comments>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/06/neue-enthullungen-aber-sexskandal-immer-noch-kein-thema-fur-bild/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 08:49:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Schnabl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.berliner-journalisten.com/blog/?p=8327</guid>
		<description><![CDATA[Der Aufmacher bei Bild ist heute die Lungen-OP eines Schlagersängers, der Sexskandal ist nur klein im oberen linken Eck erwähnt. Allerdings nicht der in der Katholischen Kirche sondern der eines Fußballschiedsrichters. Die Welt bringt dagegen das Thema Katholische Kirche repräsentativ auf den Titel.

Die österreichische Zeitung Der Standard findet klare Worte: &#8220;Angesichts der Welle an Enthüllungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Aufmacher bei <em>Bild</em> ist heute die Lungen-OP eines Schlagersängers, der Sexskandal ist nur klein im oberen linken Eck erwähnt. Allerdings nicht der in der Katholischen Kirche sondern der eines Fußballschiedsrichters. Die <em>Welt</em> bringt dagegen das Thema Katholische Kirche repräsentativ auf den Titel.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8328" title="diwe100306a" src="http://www.berliner-journalisten.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/diwe100306a.jpg" alt="diwe100306a" width="395" height="302" /><img class="alignleft size-full wp-image-8329" title="bild100306a" src="http://www.berliner-journalisten.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/bild100306a.jpg" alt="bild100306a" width="395" height="296" /><br />
Die österreichische Zeitung <a href="http://derstandard.at/1267743381337/MISSBRAUCH-IN-DER-KIRCHE-Klerikale-Krokodilstraenen" target="_blank"><em>Der Standard</em></a> findet klare Worte: &#8220;Angesichts der Welle an Enthüllungen sexueller Missbrauchsfälle war klar, dass diesmal ein gemeinsamer Rosenkranz für die Opfer falsch verstandener Nächstenliebe nicht ausreichen wird&#8230;.um mit &#8220;Scham und Reue&#8221; festzustellen, dass in der Vergangenheit &#8220;zu Unrecht in der Kirche die Täter oft mehr geschützt wurden als die Opfer&#8221;.<span id="more-8327"></span> Dass in jeder Bischofsbibliothek wahrscheinlich ein Abdruck der vatikanischen Geheimdokumente Crimen sollicitationis (1962) und De delictis gravioribus (2001 von Kardinal Ratzinger verfasst) steht, wird in Zeiten der Reue gern verschwiegen. Betont wird in beiden Schreiben, dass in Pädophiliefällen die ausschließliche Kompetenz beim Vatikan liegt. Höchste Geheimhaltung wird vorausgesetzt, geahndet nach Kirchenrecht. In Irland, Deutschland, Italien, Österreich wurde nichts klammheimlich vertuscht. Bewiesen wurde lediglich Loyalität und Gehorsam gegenüber Rom.&#8221; Frank Nordhausen wird in der <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0306/meinung/0110/index.html" target="_blank"><em>Berliner Zeitung</em></a><em> </em>noch deutlicher und spricht von einer katholischen Parallelgesellschaft: &#8220;Zuerst die Jesuiten. Dann die Benediktiner. Nun auch die weltberühmten Domspatzen aus Regensburg. Es ist zu befürchten, dass Recherchen in jeder beliebigen katholischen Bildungsstätte weitere Opfer pädophiler Geistlicher zutage fördern. Die Zahl lebenslang geschädigter Menschen dürfte weit höher sein, als derzeit abzuschätzen. Doch die Kirche beharrt darauf, die Fälle weitgehend selbst aufzuarbeiten und zu entscheiden, welche sie zur Anzeige bringt. So entsteht das Bild einer Parallelgesellschaft, die sich das Recht nimmt, über dem bürgerlichen Gesetz zu stehen. Hätte es systematische sexuelle Missbräuche in Moscheen gegeben, und wären sie von Scharia-Richtern vertuscht worden - was wäre die erwartbare Folge? Längst würde das Verbot des Islams, mindestens die Schließung der Moscheen diskutiert.&#8221; Wetten, dass dann auch die Bildzeitung kräftig krakelen würde.</p>
<p>Auch für die Berliner Bingo-BZ ist der Sex-Schiri wichtiger als die Sex-Priester.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8338" title="bz201003061" src="http://www.berliner-journalisten.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/bz201003061.jpg" alt="bz201003061" width="312" height="416" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/06/neue-enthullungen-aber-sexskandal-immer-noch-kein-thema-fur-bild/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Sexueller Missbrauch in katholischen Einrichtungen: Ein weltweites Problem</title>
		<link>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/05/sexueller-missbrauch-in-katholischen-einrichtungen-ein-weltweites-problem/</link>
		<comments>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/05/sexueller-missbrauch-in-katholischen-einrichtungen-ein-weltweites-problem/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 21:02:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Schnabl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.berliner-journalisten.com/blog/?p=8313</guid>
		<description><![CDATA[Wenn eine evangelische Bischöfin betrunken am Steuer erwischt wird und anschließend auf ihre Ämter verzichtet, dann ist das bei der Bild-Zeitung an zwei aufeinander folgenden Tagen der Aufmacher. Wenn ein österreichischer Familienvater seine Tochter über 20 Jahre im Keller gefangen hält, ist die Story  gut für den Titel. Natascha Kampusch schaffte es auch und viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn eine evangelische Bischöfin betrunken am Steuer erwischt wird und anschließend auf ihre Ämter verzichtet, dann ist das bei der Bild-Zeitung an zwei aufeinander folgenden Tagen der Aufmacher. Wenn ein österreichischer Familienvater seine Tochter über 20 Jahre im Keller gefangen hält, ist die Story  gut für den Titel. Natascha Kampusch schaffte es auch und viele andere Fälle von sexuellem Missbrauch, die gewöhnlichen &#8220;Sexmonster&#8221; aus dem Stadtpark sowieso. Einzig der jahrzehntelange sexuelle Missbrauch, die Vergewaltigungen und die von der Polizei z.B. im Kloster Ettal beschlagnahmte Kinderpornografie scheint für eine Titelschlagzeile der Bild-Zeitung nicht horrormäßig genug zu sein. Wir berichteten bereits am 23.Februar unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/02/23/kirchen-komasaufen-und-lusternheit" target="_blank">Komasaufen und Lüsternheit</a>&#8221; über das Thema. Inzwischen hat sich der Missbrauchsskandal ausgeweitet.<span id="more-8313"></span> Dabei sind die Fälle von sexuellem Missbrauch in der Katholischen Kirche weltweit ein Problem. In den USA starben hunderte katholische Priester an AIDS, in &#8220;aller Stille&#8221;, wie der <strong><em><span style="font-size: 12pt; color: maroon;"><span style="color: #000000;"><a href="http://www.snapnetwork.org/priest_stories/priests_with_aids.htm" target="_blank">Kansas City Star</a> </span></span></em></strong> im Jahre 2000 zu berichten wusste. In Anbetracht der sich nun in Deutschland in den letzten Wochen fast täglich ausweitenden Berichte über  Sexualdelikte in katholischen Einrichtungen muss man über die Zurückhaltung bestimmter Medien und der Politik nur staunen.  War doch im vergangenen Jahr das Internet noch der Hort der schlimmsten sexuellen Perversionen, vor denen eine wild-gewordene Familienministerin gar nicht laut genug warnen konnte und auf<a href="http://www.youtube.com/watch?v=orBmfq9JCBI&amp;feature=youtube_gdata" target="_blank"> Wahlkampfveranstaltungen</a> von Flensburg bis Oberammergau den Teufel an die Wand malte, um für <a href="http://www.berliner-journalisten.com/blog/2009/05/27/geplante-internetsperren-experte-sieht-straus-von-verfassungsrechtlichen-problemen" target="_blank">Netzsperren</a> einzutreten, ist es nun verdächtig ruhig.  Selbst dem Spiegel war das Netz nicht mehr geheuer. (<a href="http://www.berliner-journalisten.com/blog/2009/08/09/internet-spiegel-fordert-mehr-kontrolle" target="_blank">Succubi und Incubi</a>). Findet der Missbrauch in der Kirche statt, dann hört man von der Politik wenig und den Medien ist das nicht mehr als eine Unfallmeldung wert. Margot Käßmann - Spiegeltitel, Bild-Aufmacher, Kindesmissbrauch im Kloster - für Bild kein kein Titelthema! Da braucht kein Verleger mehr zu jammern, dass die Leser ins Internet abwandern. Dort sind die <a href="http://www.buerger-beobachten-kirchen.de/" target="_blank">Informationen</a> verfügbar. In der <a href="http://www.lvz-online.de/brennpunkte/content/23890944_mldg.html" target="_blank"><em>Leipziger Volkszeitung</em></a> forderte die Kirchenvolksbewegung „Wir sind Kirche“, es müsse „endlich die Systemfrage gestellt werden, wie so etwas möglich sein konnte und warum es so lange verschwiegen wurde“. Immer neue Details machten deutlich, dass &#8220;es längst nicht mehr nur um Einzelfälle gehe&#8221;. Die Verbrechen wurden, obwohl sie kirchenintern bekannt waren, jahrelang verheimlicht und dadurch wurden <a href="http://query.nytimes.com/search/sitesearch?query=child+abuser+catholic+church&amp;srchst=cse" target="_blank">weltweit tausende Kinder</a> Opfer der Verbrecher. Im Ausland ist man weniger zurückhaltend:  &#8220;German Catholic Schools at Center of Abuse Scandal&#8221; schreibt die <a href="http://www.nytimes.com/aponline/2010/03/03/us/AP-REL-Religion-Today.html?scp=7&amp;sq=child%20abuser%20catholic%20church&amp;st=cse" target="_blank">NY-Times</a>. Inzwischen hat der Sex-Skandal auch den Vatikan direkt erreicht: Ein Chorsänger aus dem Petersdom soll männliche Prostituierte vermittelt haben. Zu seinen Klienten gehörte offenbar auch ein hoher Staatsbeamter, der sich im direkten Umfeld von Papst Benedikt XVI. bewegte. Das berichteten italienische Zeitungen in den vergangenen Tagen und &#8220;Spiegel Online&#8221; am Freitag. La Repabblica meldet: Incontri gay, allontanato il corista di S.Pietro per l&#8217; ingegnere a rischio il titolo del Vaticano.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/03/05/sexueller-missbrauch-in-katholischen-einrichtungen-ein-weltweites-problem/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>
