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16. August 2010

Premiere/Sky: 20 Jahre erfolgloses Bezahlfernsehen
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 18:15

Vor 20 Jahren wurde Premiere gegründet. Das Bezahlfernsehen bestand zunächst aus einem analogen Kanal, der exklusiv neue Spielfilme und am Wochenende Bundesligafußball übertrug. Mit der Digitalisierung kamen neue Kanäle himzu, die Abonnentenzahl pendelte sich bei 2,4 Mio ein. Zu wenig, um die Gewinnschwelle zu erreichen. weiterlesen…

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14. August 2010

ROG zum Journalistenprozess: Deutschand riskiert seinen Ruf
Abgelegt unter: Pressefreiheit, Recht | Richard Schnabl um 16:01
Reporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert das Urteil im Dresdner Journalistenprozess. Am Freitag, 13. August, hat das Amtsgericht der Stadt die beiden Reporter Thomas Datt und Arndt Ginzel zu 50 Tagessätzen à 50 Euro verurteilt, weil sie sich nach Ansicht des Gerichts der üblen Nachrede schuldig gemacht haben. “Dieses Urteil ist ein Skandal. In vielen Ländern der Welt sind Journalisten willkürlichen Strafverfahren wegen Verleumdung ausgesetzt. Fast immer ist das ein Vorwand, um Pressefreiheit zu unterdrücken. Der Dresdner Prozess zeigt das gleiche Muster: Justizbehörden benutzen das Strafrecht gegen unliebsame Journalisten”, sagtROG-Vorstandssprecher Michael Rediske.”Im internationalen Vergleich ist die Lage der Pressefreiheit in Deutschland derzeit gut. Das Land ist mit seinem rechtsstaatlichen System Vorbild für viele andere Staaten in der Welt. Die Verurteilung der beiden Reporter könnte diesen Rang nun in Frage stellen”, so Rediske weiter.
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13. August 2010

“Sachsensumpf”: Journalisten verurteilt - DJV protestiert: “Überzogenes Urteil”
Abgelegt unter: Pressefreiheit, Recht | Richard Schnabl um 12:50

13. Aug. 2010 – Das Amtsgericht Dresden hat am Morgen sein Urteil im Journalistenprozess (wir berichteten) zum so genannten Sachsensumpf verkündet: Thomas Datt und Arndt Ginzel wurden zu 50 Tagessätzen à 50 Euro verurteilt, weil sie sich nach Ansicht des Amtsgerichts der üblen Nachrede schuldig gemacht haben sollen. Der Antrag der Nebenkläger auf Haftstrafen hatte keinen Erfolg. Der DJV, der die beiden Journalisten juristisch unterstützt, wird das weitere Vorgehen festlegen, sobald die schriftliche Urteilsbegründung vorliegt. DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken kritisierte das Urteil als überzogen. Es sei nicht nachvollziehbar, dass mit dem Strafrecht versucht wurde, kritische Journalisten einzuschüchtern. Das Urteil dürfe keinesfalls Schule machen. Wenn sich Betroffene gegen mögliche Fehler von Journalisten zur Wehr setzen wollten, biete das Presserecht die richtigen Instrumente

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TV-Tipp: Finanzkrise 2.0 – Das Zocken geht weiter
Abgelegt unter: Fernsehtipp | Richard Schnabl um 12:22

Frank Bethmann und Martin Leutke bekamen für ihren Film ‘Finanzkrise 2.0′ Einblick in die Arbeit der Rating-Agenturen, die viele als Mitschuldige der Finanzkrise ausgemacht haben. In Zürich sprachen die beiden Autoren mit führenden Bankern bei einem Schweizer Bankengipfel. Aussteiger aus der Finanzwelt erzählen, warum ihnen der Sinn bei der Arbeit abhanden gekommen ist, und wie es um die Moral beim Geschäft mit dem großen Geld steht. Und schließlich berichten Insider, dass die alten Finanzprodukte, sogenannte Schrottpapiere, die die Krise mit ausgelöst haben, längst in neuer Verpackung wieder verkauft werden. ‘Finanzkrise 2.0′ kommt zu dem Schluss, dass die weltumspannende Finanzindustrie längst wieder auf Hochtouren arbeitet – allerdings genauso wie zuvor. Dann aber wäre nach dem Risiko immer vor dem Risiko. Und der nächste Crash wäre nur noch eine Frage der Zeit.   
3sat, Freitag, 13.08., Magazin, 21:30 – 22:00 Uhr
Quelle: TVinfo

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12. August 2010

Bild-Kampagne: “Mediale Mordhetze”
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 21:42

Die nachträgliche Sicherungsverwahrung ist gescheitert. Christian Bommarius bezeichnet dieses Instrument als “lebende Leiche der Rechtspolitik” (BLZ). Nun müssen in Deutschland Schwerkriminelle, die ihre Haftstrafe verbüßt haben auf freien Fuß gesetzt werden. Das veranlasst die Bildzeitung zu einer Hetzkampagne, die die Qualität des mittelalterlichen Prangers noch übertrifft, befindet Hauke Friedrichs in der ZEIT in einem Kommentar: “Im Vergleich zum Handabhacken oder Ohrschlitzen, ebenfalls mögliche Strafen in der “Peinlichen Halsordnung”, war der Pranger regelrecht human. Anschließend konnte der Verurteilte sich die Spucke aus dem Gesicht wischen, die Stadt vor Toresschluss verlassen und woanders sein Glück versuchen. Im Mittelalter gab es eben noch keine Bild-Zeitung, die sich die erneute Bestrafung von entlassenen Schwerverbrechern, die ihre Freiheitsstrafe bereits verbüßt haben, auf die publizistische Fahne geschrieben hat.” Für die ZEIT ist das “mediale Mordhetze”: “Das ist gezielte Panikmache. Die Polizei muss längst nicht mehr nur ehemalige Gefängnisinsassen überwachen, weil sie eine Gefahr für die Gesellschaft sein könnten – sondern auch, um sie vor Lynchjustiz zu bewahren. … Chefredakteur Kai Dieckmann <sic> formt seine Bild zum Pranger der Populisten. Schon einmal hetzte Bild gegen angebliche Straftäter. Danach wurde Rudi Dutschke erschossen. Dieckmann sollte aufpassen, dass das Blatt nicht zum Henkerbeil wird. … Ob ein Straftäter nach Verbüßung seiner Freiheitsstrafe weiterhin eine Gefahr für die Gesellschaft ist, müssen aber Richter und Gutachter entscheiden – nicht die Redaktion der Bild.”

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11. August 2010

Der kollektive Aufstand der Medien gegen die Diskussion um eine Aussetzung der Rente mit 67
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 11:52

Die “NachDenkSeiten” beleuchten die Medienkampagne zur Rente mit 67 kritsch. Wir crossposten diesen Beitrag in freundlicher Verbundenheit.

Nachdenkseiten vom 11.8. 2010  Autor: Wolfgang Lieb

Kaum gibt es in der SPD eine Diskussion über eine Anpassung des Renteneintrittsalters an die Wirklichkeit des Arbeitsmarktes und der physischen und psychischen Arbeitsfähigkeit, schon baut sich der geballte Widerstand der Medien auf. Gestern Abend um 22.55 Uhr wies Google News 531 Artikel zur Rente mit 67 aus. In nahezu allen Beiträgen wird ausschließlich auf die demografischen Entwicklungsmodelle abgestellt und die vom Bundesarbeitsministerium eingespeiste Beschönigung, dass in den letzten Jahren die Beschäftigungsquote leicht angestiegen sei, wird als Annahme in die Zukunft fortgeschrieben.
Es ist erschreckend, eine derartige freiwillige Gleichschaltung des Denkens festzustellen. Wolfgang Lieb weiterlesen…

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10. August 2010

China-Tibet: ROG alarmiert über neue Stufe der Online-Überwachung
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 12:05

Reporter ohne Grenzen (ROG) verurteilt die Verschärfung der Internetzensur in Tibet. Nach einer Anordnung der chinesischen Behörden muss auf allen öffentlich zugänglichen Rechnern bis zum 10. August eine Filter- und Überwachungssoftware installiert sein. Die Regelung trifft vor allem Eigentümer von Internetcafés.

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9. August 2010

“Zusammenhänge, aus denen sie etwas reißen können, sind ihnen nicht bekannt”
Abgelegt unter: Medien, PR | Richard Schnabl um 09:07

Am 11. August tritt der bisherige ZDF-Moderator Steffen Seibert (Vom Journalisten zum Propagandisten) als neuer Regierungssprecher an. Bei Adenauer nannte sich dieser noch “Pressechef” und “der Alte” glaubte, dieser sei so etwas wie der Vorgesetzte der Journalisten und rief ihm am Kabinettstisch zu: “Können Sie nicht dafür sorgen, dass die Presse endlich damit aufhört, über diese Sache zu schreiben. Sie sind doch der Chef.” 23 Regierungssprecher waren bisher als Laut- oder Leisesprecher ihrer Kanzler tätig, darunter Ikonen wie Klaus Bölling und Felix von Eckardt. Der Job des Regierungssprechers hat sich in fünf Jahrzehnten geändert, die Journalistenmeute auch. “Insbesondere jüngeren Fernsehleuten privater Sender fehle es nicht selten an politischer und geschichtlicher Bildung … Früher wurden Journalisten oft getadelt, weil sie angeblich Dinge aus dem Zusammenhang gerissen hatten. … Heute sei das anders, hat Jürgen Leinemann, der große Reporter, mal geschrieben: “Zusammenhänge, aus denen sie etwas reißen können, sind ihnen nicht bekannt”. Hans Leyendecker beschreibt in der Süddeutschen Zeitung Seiberts Vorgänger.

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8. August 2010

Zehn Gründe gegen ein Presse-Leistungsschutzrecht
Abgelegt unter: Medien, Recht | Richard Schnabl um 23:33

“Im Oktober 2009, kurz nach der Bundestagwahl, war die Freude in deutschen Presseverlagen groß: Einigen Presselobbyisten war es in einer politischen Nacht- und Nebelaktion gelungen, maßgebliche Verhandlungsführer des Koalitionsvertrages von der vermeintlichen Notwendigkeit eines sog. Leistungsschutzrechtes für Presseverlage zu überzeugen. Wie sich inzwischen gezeigt hat, war die Absichtserklärung im Koalitionsvertrag, ein Leistungsschutzrecht einführen zu wollen, voreilig”, meint Dr. Arnd Haller, Chefjustiziar Google Nord- und Zentraleuropa und erläutert auf telemedicus, warum ein Leistungsschutzrecht nur wenigen Großverlagen nutzt, ansonsten aber schadet.

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6. August 2010

Wie ein zerbrochener Blumenkübel aus Münster es in die CNN-Headline-News schaffte
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 12:37

Es gibt Lokalmeldungen, die sind für die Bewohner eines Ortsteiles wahrscheinlich sehr bewegend. Am Mittwochmorgen berichtete die Münstersche Zeitung in ihrem Lokalteil  über einen umgekippten, zerbrochenen Blumenkübel vor einem Altenheim in der westfälischen Gemeinde Neuenkirchen (Kreis Steinfurt). Unter der Überschrift “Großer Blumenkübel zerstört” hieß es: “Fassungslos waren die Bewohner des Antoniusstift, als sie am Dienstagmorgen vor die Tür sahen: Einer der zwei Blumenkübel vor dem Eingang des Altenheimes wurde umgestoßen und lag zerbrochen vor dem Eingang….Besonders ärgerlich sei die Beschädigung, da der große Blumentopf einen Wert von 150 Euro gehabt habe.” Die Meldung wurde auch mit einem Foto illustriert. Es dauerte nicht lange und der zertretene Blumenkübel landete als große Meldung bei Twitter, für viele User ein richtiger Spaß. Die Anzahl der Klicks auf die Meldung der Münstersche Zeitung verzehnfachte sich daraufhin. DPA berichtete über den Blumenkübel und selbst der Spiegel wird in seiner kommenden Ausgabe über den Blumenkübel aus Neuenkirchen berichten. Als schließlich sogar CNN in seinen Headline-News über den “Big Flower Bucket” berichtete, war aus der Lokalmeldung eine Weltnachricht geworden.

cnn-blumenkuebel

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Wie die Politik den Märkten hinterher trabt - und dies für die Medien kein Thema ist
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 08:41

Gestern gab der ehemalige Finanzminister Peer Steinbrück dem NDR ein längeres Interview. Der Titel der Sendung war: “Steinbrücks Blick in den Abgrund – Macht und Ohnmacht eines Krisenmanagers.” Steinbrück gab in diesem Interview auch Fehler zu, unter anderem bezeichnete er die Rentengarantie als einen seiner „schwersten Fehler“. Viel wichtiger als die Aussage zur Rentengarantie waren aber Steinbrücks Aussagen, dass „die Märkte“ die Politik steuern und die Aussagen zur Macht der Banken, mitverursacht durch die “Koalitionsvereinbarungen über die Förderung des Finanzplatzes Deutschland”, die das Agieren der Finanzwirtschaft erheblich vereinfachten und dem Staat weniger Einflussmöglichkeiten gaben. weiterlesen…

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Autorisierung von Interviews: Feilschen wie auf dem Basar
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 07:57

Wohlfühl-Interviews oder am Rande des Abbruchs? Diese Frage stellt sich mancher Journalist bestimmt. Der österreichische Standard hat jetzt die Erfahrung gemacht, dass ein Telefoninterview mit einem deutschen Minister einfach von diesem durch Auflegen des Telefonhörers beendet wurde. Die Frage des Journalisten zur Personalpolitik im Hause Niebel wurde von diesem zwar noch beantwortet, bei der Nachfrage legte der Minister einfach auf. Bei der anschließenden Autorisierung durch die Pressestelle wurde die Frage zur Personalpolitik und Niebels Antwort dann auch noch ersatzlos gestrichen. Andreas Bachmann schreibt im Standard vom “Feilschen,wie auf dem Basar. … Am Ende steht meist ein Kompromiss, der dem Journalisten eine knackige Titelzeile beschert und auch die interviewte Person zufriedenstellt. Denn man will es sich ja für die Zukunft nicht verscherzen mit den so genannten Entscheidungsträgern.”

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5. August 2010

Axel Springer attackiert Öffentlich-Rechtliche wegen digitaler Angebote
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 22:04

Der Chef des deutschen Medienhauses Axel Springer, Mathias Döpfner, hat die digitalen Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kritisiert. Sie sprengten den Ordnungsrahmen zwischen den privaten Verlegern und dem gebührenfinanzierten Fernsehen und Rundfunk, sagte Döpfner am Donnerstag in Berlin bei der Vorlage der Halbjahreszahlen. Die Verleger sollten mit Argumenten dagegen vorgehen, ihre Verbände möglicherweise sogar klagen. weiterlesen…

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4. August 2010

Fernsehen in England: Freiwilliges Abo statt Gebühr
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 23:01

Die Dauerschlacht um die BBC-Finanzierung geht in eine neue Runde. Das Adam Smith Institute (nach eigener Darstellung ein “Free-marked think thank” R.S.) fordert in einer Studie die Abschaffung der Rundfunkgebühren in Großbritannien und die Umwandlung der BBC in ein „Abo-Fernsehen“ auf freiwilliger Basis. Die Attacke auf die gute alte BBC hat ihren Grund: Demnächst beginnen die Verhandlungen über die Neufestsetzung der Rundfunkgebühren. Sie werden für jeweils fünf Jahre festgelegt. Die gegenwärtige Gebührenstaffel, die für die BBC besonders fürstlich ausfiel, läuft 2011 aus.(Tagesspiegel)

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3. August 2010

Libanesisch-Israelischer Grenzkonflikt: Journalist getötet
Abgelegt unter: Pressefreiheit | Richard Schnabl um 23:08

BEIRUT: Vier Jahre nach dem Krieg zwischen Israel und dem Libanon hat ein tödlicher Zwischenfall an der Grenze für neue Spannungen gesorgt. Bei Schusswechseln wurden nach Angaben aus Beirut mindestens drei libanesische Soldaten und ein libanesischer Journalist getötet. Israel bestätigte trotz strenger Militärzensur den Tod eines ranghohen Offiziers. Die Kämpfe entbrannten nach Angaben aus Beirut, als israelische Soldaten versuchten, auf libanesischer Seite einen Baum zu fällen, der ihnen die Sicht versperrte. Israel wies dies zurück. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ermahnte beide Staaten nach einer Dringlichkeitssitzung in New York zu äußerster Zurückhaltung.(DW)
Israel Defense Forces exchanged fire with the Lebanese army on Tuesday, killing three Lebanese soldiers and a Lebanese journalist, in what appeared to be the most serious military confrontation since Israel’s month-long war with Hezbollah in 2006.(Haaretz)
Die BBC veröffentlicht Fotos vom Grenzzwischenfall. Bei dem getöteten Journalisten handelt es sich um Assaf Abou Rahal, 55,  von der Beiruter Tageszeitung  Al-Akhbar. (CPJ)

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Robert Leicht: “Vom Herdentrieb der Journaille”
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 11:53

“In der veröffentlichten Meinung könnten die Journalisten nur selber Maßstäbe anlegen. Aber sie tun es, wenn überhaupt, nur zu selten. Vor allem dann nicht, wenn die – spöttisch so genannte – „Journaille“ mal wieder ihrem Herdentrieb folgt. Wie es in diesem Frühsommer gleich zwei Mal der Fall war. Dann stellt man nicht nur fest, dass sich die Herde kaum an fixe Maßstäbe hält, sondern dass sie es bisweilen gar nicht bemerkt, wie sie von einer Sekunde auf die andere ihre Maßstäbe total auswechselt”, schreibt Robert Leicht im Tagesspiegel. weiterlesen…

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Sky-Deutschland braucht mal wieder frisches Geld - Aktie stürzt auf Allzeittief
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 08:04

sky

Der defizitäre Bezahlsender Sky Deutschland will sich mit einer Kapitalerhöhung und einer Wandelanleihe frisches Geld an den Kapitalmärkten besorgen. Das teilte das Unternehmen am Montagabend in München mit. Mit den Finanzierungsmaßnahmen will sich der tief in der Krise steckende Konzern mindestens 340 Mio. Euro sichern. Die Summe wird vom Großaktionär News Corporation, dem Unternehmen von Medienmogul Rupert Murdoch abgesichert. weiterlesen…

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2. August 2010

Newsweek goes HI-FI
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 23:11

newsweek

Der Günder des Hi-Fi-Komponenten-Herstellers Harman, Sidney Harman, 92, übernimmt das Nachrichtenmagazin Newsweek von der Washington Post. Der Verlag, der das Magazin ein halbes Jahrhundert herausgab, bot das Magazin im Frühjahr zum Verkauf an (wir berichteten). Sidney Harman bezahlt nach Medienberichten nur einen Dollar und übernimmt die Schulden. Diese belaufen sich auf mehrere Millionen Dollar. Allein im Jahre 2009 machte das Magazin einen Verlust von 28 Mio. US$. Drastisch zurückgegangene Werbeerlöse und Auflagenschwund verursachten den Niedergang des einstigen Flaggschiffes unter den amerikanischen Nachrichtenmagazinen. Was Harman mit dem Magazin vorhat ist nicht bekannt. Publizistisch ist der Hi-Fi-Pionier noch nicht in Erscheinung getreten.(NYTimes)

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1. August 2010

Love-Parade Katastrophe: Eva Herman als “christo-fundamentale Leichenfledderin”
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 22:57

“Besonders übel aufgefallen ist uns, und das ist nun wirklich das Letzte, und Allerletzte, eine ganz spezielle, christo-fundamentalistische Leichenfleddererin. Die ehemalige Tagesschau-Sprecherin Eva Herman, die sich seit etlichen Jahren als Rechts-Schreiberin für teutsche Art und Sitte und Rückkehr des christlichen Mittelalters betätigt. Auf der Homepage des esoterisch-rechtslastigen Kopp-Verlages jubiliert die liebesreiche Eva einen Tag nach dem tragischen Ende der “Drogen-und Sexorgie”, bei der “Mädchen den Busen blank zogen”, und dem als Sündenstrafe verhängten Tod von 19 Menschen: “Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen. Was das angeht, kann man nur erleichtert aufatmen!” Wohlgemerkt, 19 Menschen musste der Atem stillstehen, damit Eva Herman “erleichtert aufatmen” konnte. - Eve of Destruction.- weiterlesen…

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31. Juli 2010

Frankreich: Medien stärken Sarkozy nicht mehr
Abgelegt unter: Medien | Richard Schnabl um 20:53

10vor10 vom 29.07.2010

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Aktuelles Heft Nr. 4-2010
Titelthema:
Mobilität

Titelfoto: Denis Balibouse/ Solar Impulse, Alex Häsler
Fotomontage: Lammel/Reblin







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