Service und Wissen
Journalisten-PCs zum Hammer-Preis
Desktop-PC mit Linux-Softwarepaket – sofort startklar!
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Gemeinsame Aktionen von Berliner Journalisten mit CSV.de und Baseline.
Berliner Journalisten startet eine neue Serie.
Wir werden regelmäßig Hardware und Software für den journalistischen Alltag testen und mit ausgewählten Partnern preisgünstige Angebote unterbreiten. in dieser Ausgabe stellen wir einen leistungsfähigen Desktop-PC mit einem Linux Softwarepaket für alle Online-
Aufgaben, Textverarbeitung, Präsentationen und Kalkulationen vor. Alle Komponenten sind ausgesuchte Markenartikel.
Gemeinsam mit dem Mobilfunkspezialisten Baseline haben wir ein Netbook-
Bundle entwickelt, das bei Abschluss eines günstigen Datentarifs ein kostloses Asus Netbook beinhaltet (siehe Anzeige rechts). Beide Angebote enthalten ein Berliner Journalisten Jahresabo.
Vor dem Hintergrund der Forschungsergebnisse zu Multitasking kann es überraschen, dass Multitasking allgemein nicht unbedingt als negativ gesehen wird. Im Gegenteil, die gleichzeitige (parallele) Bearbeitung von verschiedenen Aufgaben gilt häufig als Ziel, und in der Welt der Computer ist längst bekannt, dass die Leistungsfähigkeit bei paralleler Informationsverarbeitung höher ist als bei serieller Verarbeitung. Kann man aber den Menschen mit einem Computer vergleichen?
Im nächsten Heft: Macs für Journalisten
PC von der Stange?
Interview mit Roberto Calo, Gründer und Inhaber des Online-Computerhandels CSV.de und Kooperations-
partner von Berliner Journalisten.

Noch vor einigen Jahren kauften sich manche Journa-
listen ihren PC bei Aldi, um günstig an die neueste Technik zu kommen. Funktioniert diese Strategie noch?

PCs und Macs sind heute so leistungsfähig, dass die meis-
ten Anwender eher überlegen sollten, ob sie das Potenzial dieser Rechner überhaupt brau-
chen. Wer einen Spiele-PC mit einem 800 Watt-Netzteil auf Dauerleistung laufen lässt, nur E-Mails schreibt, im Netz recherchiert und danach einen Text schreibt, der macht le-
diglich den Energieversorger reicher. Die Regel sollte lau-
ten: Nicht unter- aber auch nicht überdimensionieren. Wer sich vorher genau überlegt, welche Leistungen er für seine Arbeit braucht und den Rechner richtig plant, kann mehre-
re Jahre störungs- und stressfrei arbeiten. Prozessoren, Mainboards, Arbeitsspeicher und andere Komponenten sind heute so preisgünstig, dass fast jeder seinen Traum-
rechner aus Markenteilen konfi gurieren kann.

Welchen Rechner braucht ein Online-Journalist?

Das wichtigste ist stets ins Netz zu kommen – über Draht, W-LAN und auch Mobilfunknetze. Ich würde eines der neuen Netbooks empfehlen. Die sind gerade mal so groß wie ein A5-Jahreskalender, kaum schwerer und haben eine respektable Akkulaufzeit. Manche passen schon in die Ja-
ckentasche eines Reporters. Der etwa 8-10 Zoll kleine Bild-
schirm reicht vollkommen aus, einen Beitrag für den eige-
nen Blog zu schreiben und für Twitter sowieso. Für eine Textmeldung hat der Prozessor ohnehin genug Leistung.

Was brauchen Texter am Schreibtisch?

Ein Desktop-Rechner sollte etwas mehr Leistung haben. Ein Doppelprozessor, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher, 500 GB Festplatte bieten ein für ein paar Jahre ein zukunfts-
sicheres System. Der Bildschirm sollte bei Seitenlayouts 22 Zoll groß sein.

Es geht die Angst um vor Viren und Trojanern. Gibt es ein wirklich sicheres Betriebssystem?

Nichts ist von vornherein wirklich sicher. Datenhygiene heißt das Zauberwort. Wer beispielsweise ohne Firewall surft, dem nutzt das beste Betriebssystem nichts. Ein auf-
geräumter Rechner mit einem guten Virenscanner macht ein sicheres Gefühl. Natürlich sind Betriebssysteme, die wenig verbreitet sind, zahlenmäßig auch weniger Angriffen ausgesetzt.
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