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Portfolio

Alice Springs

von Matthias Harder, Fotos: Alice Springs

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June Newton, die Frau von Helmut Newton, begann 1970 unter dem Pseudonym Alice Springs ihr eigenständiges photographisches Werk zu schaffen. Seit 2005 wird es regelmäßig in „June’s Room“ in wechselnden Ausstellungen in der Helmut Newton Stiftung präsentiert. Die jetzige Retrospektive in Berlin erlaubt erstmals einen umfassenden Blick auf das vier Dekaden umspannende Gesamtwerk. Gezeigt werden Werbe- und Modebilder sowie Aktphotographien und Porträts.


Am Anfang des eigenen Œuvres stand eine Grippe ihres Mannes. June Newton ließ sich von ihm die Handhabung von Kamera und Belichtungsmesser erklären und photographierte 1970 in Paris anstelle des eigentlich gebuchten Helmut Newton ein Werbebild für die französische Zigarettenmarke „Gitanes“.

Das Porträt des rauchenden Models war der Startschuss für eine eigene, neue Karriere. Zuvor hatte die ausgebildete Theaterschauspielerin, die in Frankreich wegen der Sprachbarrieren kaum Aussicht auf ein Engagement hatte, von ihrem Mann Pinsel und Leinwand geschenkt bekommen und autodidaktisch zu malen begonnen. José Alvarez, der damals in Paris eine Werbeagentur leitete, vermittelte ihr in der Folgezeit Aufträge für Werbephotographien von pharmazeutischen Produkten. Alvarez, inzwischen Chef der „Editions du Regard“, war es auch, der 1983 ihren ersten Porträtband verlegte. Ab Mitte der 1970iger Jahre waren zahlreiche Porträtaufträge hinzugekommen und teilweise ikonische Aufnahmen entstanden.

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Aktuelles Heft Nr. 4-2010
Titelthema:
Mobilität

Titelfoto: Denis Balibouse/ Solar Impulse, Alex Häsler
Fotomontage: Lammel/Reblin



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